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Unser Blog

Die Werbeagentur MARTES NEW MEDIA informiert ...

04

März
2017

von admin

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Kreativitätstechniken in der Werbeagentur Karlsruhe

kreativ

 

Seien Sie kreativ! Fünf Kreativitätstechniken für eine erfolgreiche Ideenfindung.

Kennen Sie das? Sie sitzen vor dem Bildschirm und die zündende Idee für ein Projekt will einfach nicht kommen. Krampfhaft wird versucht, nach einer kreativen Lösung zu suchen, doch nichts will einem einfallen. Umso beeindruckter sind wir von Menschen, die nur so vor frischen Ideen sprühen. Die kreative Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe zeigt Ihnen mit den folgenden fünf Methoden, dass jeder die eigene Kreativität ankurbeln- und aus seinen üblichen Denkmustern ausbrechen kann. Denn Kreativität steckt in jedem von uns – auch in Ihnen!

 

kreativ

Die Kopfstandtechnik

Diese Kreativitätstechnik wird auch Umkehr- oder Flip-Flop-Methode genannt und ist für fast alle Fragestellungen geeignet. Sie beginnen damit, sich eine positive Fragestellung zu notieren (z.B. Wie gewinne ich gutes Personal?) und kehren diese im Anschluss in eine negative Formulierung um (Wie gewinne ich kein gutes Personal?). Da es uns oft sehr viel leichter fällt mit einer negativen Sichtweise an eine Situation heranzugehen, schreiben Sie jetzt alles auf was Ihnen einfällt. Es sind keine Grenzen gesetzt. Erst wenn Sie keine Einfälle mehr haben, formulieren Sie Ihre Aufschriebe positiv um (z.B. negativ: schlechte und aussageschwache Stellenbeschreibung – positiv: korrekte, informative und aussagekräftige Stellenbeschreibung). Zuletzt prüfen Sie noch die sinnvolle Realisation und erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung Ihrer Idee – und schon haben Sie eine detaillierte Auflistung mit Lösungsvorschlägen zu Ihrer Fragestellung.

 

kreativ

Die 6-3-5 Methode

Hier produzieren idealerweise 6 Teilnehmer je 3 Ideen und geben das Blatt ingesamt 5 mal weiter. Innerhalb von nur 30 Minuten können so 108 Ideen entstehen. Jeder Teilnehmer erhält ein Arbeitsblatt mit der selben Fragestellung. Das Arbeitsblatt besteht aus sechs Zeilen zu je drei Spalten. Jetzt überlegt sich jeder der 6 Teilnehmer 3 Ideen und trägt diese in die erste Zeile seines Arbeitsblattes ein. Nach Ablauf der Zeit (ca. 5 Minuten) werden die Arbeitsblätter im Uhrzeigersinn an den nächsten Teilnehmer weitergegeben. Dieser soll nun versuchen, die bereits genannten Ideen aufzugreifen, zu ergänzen oder weiterzuentwickeln, er kann aber auch völlig frei neue Ideen hinzufügen. Seine drei neuen Ideen trägt er in die nächste freie Zeile ein. Dieser Prozess wird fortgeführt, bis jeder Teilnehmer sein Ursprungsdokument wieder besitzt – gefüllt mit vielen neuen und spannenden Ideen.

 

kreativ

Die Reizwortmethode

Optimal ist diese Technik für Produktveränderung, sie kann aber nach Belieben auch abgewandelt und auf Prozesse oder Dienstleistungen angewendet werden. Begonnen wird mit einer Aufgabenstellung, z.B. der Veränderung eines bestehenden Produkts. Nun wird ein völlig beliebiger Begriff (z.B. mithilfe von Zeitschriften oder Büchern) als Reizwort ausgewählt. Dieser wird hinsichtlich Funktion, Eigenschaften, Material, Form, Farbe, Emotionen, etc. analysiert. Ihre Ergebnisse übertragen Sie im Anschluss auf Ihre Aufgabenstellung, sammeln somit neue Ideen und erhalten ungewöhnliche neue Blickwinkel auf ein bestehendes Produkt.

 

kreativ

Die Zeitreise – ein Perspektivwechsel

Bei dieser Technik geht es um einen zeitlichen Perspektivenwechsel, der Ihnen neue Ideen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liefert. Machen Sie zu Beginn aus Ihrer Fragestellung eine Ist-Analyse der Gegenwart und legen Sie sich auf eine Zeit aus der Vergangenheit sowie eine Zukunft nach Ihren Vorstellungen fest. Nun übertragen Sie Ihre Analyse der Gegenwart jeweils auf Ihre Vergangenheit und Ihre Zukunft. Hätte man hier Probleme anders gelöst? Gab es schon Maschinen als Hilfsmittel? Wird es in Zukunft einfacher sein, dieses Problem zu lösen? Ihre neuen Analysen übertragen Sie wieder auf die Gegenwart und erhalten hilfreiche Ansätze und neue Ideen für Ihre gegenwärtige Aufgabe. Sehen Sie diese Methode als Tapetenwechsel des Präsenz und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

 

kreativ

Die Osborne-Checkliste

Die Liste von Reizfragen, benannt nach Alexander Osborne, hilft Ihnen, alle möglichen Ansatzpunkte zur Verbesserung oder Modifizierung eines Produkts, Verfahrens oder einer Serviceleistung zu berücksichtigen. Mit dieser Orientierungshilfe ist gewährleistet, dass Sie die wichtigsten Aspekte im Blick haben. Die Liste kann auch durch Weglassen oder Hinzufügen von Punkten individuell ergänzt werden.

Anders verwenden – Gibt es andere Gebrauchsmöglichkeiten?
Anpassen – Was könnte übernommen werden?
Ändern – Welche Aspekte/Merkmale können verändert werden?
Vergrößern – Was kann vergrößert, verbessert werden?
Verkleinern – Was kann verkleinert, eingespart werden?
Ersetzen – Können Teile oder Materialien getauscht/ersetzt werden?
Umstellen – Was kann neu sortiert, anders zusammengefügt werden?
Umkehren – Was ist das Gegenteil? Wie sieht das Spiegelbild aus?
Kombinieren – Kann man es mit anderen Ideen verbinden?
Transformieren – Kann es stauchen/dehnen/komprimieren/verflüssigen/…?

Und jetzt sind Sie an der Reihe! Legen Sie los, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und seien Sie erstaunt, was alles in Ihnen steckt.

Martes New Media berät sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Kreativität. In Workshops führen wir sie ein in die Welt der Ideenfindung. Wir zeigen ihnen praktisch, wie sie Kreativitätstechniken einsetzen und bieten verschiedene Möglichkeiten, wie sie Kreativität in Ihrem Unternehmens im Marketing und Vertrieb einsetzen. Bitte sprechen Sie uns einfach an!

29

November
2016

von martes

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Erzähl was vom Pferd! Oder: die Kraft der Geschichten

In einem wunderschönen, wohlhabenden Land lebte ein erfolgreicher Unternehmer. Nennen wir ihn Hans Mittelstand. Herr Mittelstand war fleißig, bodenständig und ehrlich. Manchmal kamen Lieferanten oder Kunden zu ihm und erzählten ihm fantastische Geschichten – aus ihrem Leben oder von ihrer Firma. Die Reaktion von Herr Mittelstand war immer die gleiche: „Ach komm, erzähl mir doch nix vom Pferd!“, sagte er dann und beschäftigte sich wieder mit seinem Taschenrechner.

Herr Mittelstand hatte nämlich nichts übrig für Geschichten, oder „Storys“, wie er gerne sagte. Geschichten sind was für die Schule, für Romane oder für kleine Kinder, sagte er. Er hielt sich lieber an das, was ihn erfolgreich gemacht hatte: An Zahlen, klare Verträge und solide Geschäftspläne. Was interessierten ihn die Erlebnisse seiner Geschäftspartner? Ihre Vergangenheit oder ihre Zukunftspläne?

So wie Herr Mittelstand denken viele Unternehmer. Sie halten ihr Geschäft frei von Geschichten. Von Träumen und Gefühlen, von allem, was nicht seriös und berechenbar erscheint. Damit vergeben sie sich viele Chancen. Denn gerade in Geschichten liegt eine große Kraft. Sie schaffen Vertrauen und Gemeinsamkeit, wecken Zuversicht und Hoffnung, spiegeln Konflikte und ermöglichen Lösungen, sprechen alle Sinne und das Herz an.

 

Storytelling

Storytelling steigert den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen.

Die Dichter wissen es seit Jahrtausenden, der Grieche Homer genauso wie Goethe, Shakespeare oder Joanne K. Rowling, die mit ihrem Harry Potter Kinder und Erwachsene verzaubert. Fakt ist: Geschichten transportieren mehr als Tatsachen. Sie schaffen Welten, erwecken Persönlichkeiten zum Leben und stiften Sinn und Ordnung. Sie helfen, einer Firma Bedeutung und einem Produkt Attraktivität zu verleihen. Sie ersetzen keine Verhandlung und keinen Businessplan – aber motivieren und schaffen Vertrauen, eine Geschäftsbeziehung zu beginnen, fortzusetzen oder zu vertiefen.

Die Hirnforschung bestätigt, wie wichtig Geschichten für Menschen sind. Psychologen wissen, dass es zwei Arten von Gedächtnis gibt: das analytische Gedächtnis, das plant und argumentiert und das narrative Gedächtnis. Es fügt unsere Eindrücke und Erlebnisse zu einer Geschichte und verknüpft sie mit Gefühlen. Wenn wir Entscheidungen treffen, ist das analytische Gedächtnis alleine überfordert. Es greift zurück auf die Erfahrungen, die im narrativen Gedächtnis gespeichert sind. Deshalb sprechen wir von einer „Bauchentscheidung“ und von Intuition. Gründe, Fakten und Zahlen sucht sich der Verstand meist im Nachhinein.

Eines Tages erkannte Herr Mittelstand, dass Storys vom Pferd gar nicht so schlecht sind. Ein guter Freund erzählte ihm, woher die Redewendung stammt. Als die Griechen die Stadt Troja jahrelang belagert hatten, überlegten sie sich eine List. Sie bauten ein Pferd aus Holz, dass sie den Trojanern als Gastgeschenk unterjubelten. In Wahrheit verbargen sich darin die besten Kämpfer der Griechen, die dann leichtes Spiel hatten, die Stadt zu erobern.

Zugegeben: ganz schön fies, die alten Griechen. Aber eine gute Geschichte. Und genau das, was Herr Mittelstand sich wünschte: ein Weg zu nachhaltigem geschäftlichen Erfolg. Eine Methode, um neue Märkte zu erobern, neue Kunden zu gewinnen. Er machte sich auf den Weg, die Kraft der Geschichten für sich zu entdecken. Wenn er mit Kunden oder Lieferanten sprach, legte er jetzt öfter mal den Taschenrechner zur Seite – und erzählte ihnen was vom Pferd. Er schrieb jetzt seine eigene Geschichte weiter – erfolgreicher denn je.


Martes New Media berät sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Storytelling. In Workshops führen wir sie ein in die Welt der Geschichten. Wir zeigen ihnen praktisch, wie sie Storytelling in der Mitarbeiter- und Unternehmensführung einsetzen und bieten verschiedene Möglichkeiten, wie sie die Geschichte Ihres Unternehmens im Marketing einsetzen. Bitte sprechen Sie uns einfach an!

Erzählte Geschichte in Buchform: ein Beispiel für Storytelling im Marketing eines erfolgreichen Mittelständlers, umgesetzt von Martes New Media.

04

Oktober
2016

von MARTES NEW MEDIA

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Corporate Design – Agentur Karlsruhe

Emotionen schaffen und Kunden begeistern: der erste Eindruck ist entscheidend. Hebt sich Ihr Unternehmen vom Wettbewerb ab? Erzielen Sie einen hohen Wiedererkennungswert durch die Gestaltung Ihrer Kommunikationsmittel und erhöhen damit ihren Bekanntheitsgrad? Tritt Ihr Unternehmen Ihren Kunden glaubwürdig gegenüber auf?

Dann haben Sie einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine positive Unternehmensdarstellung bereits beachtet – das Corporate Design.

Eine unverwechselbare Unternehmensdarstellung, sowohl nach innen als auch nach außen, kann nur durch eine durchgängige visuelle Gestaltung Ihrer Unternehmenskommunikation erzielt werden. Die Aufgabe des Corporate Designs ist es, die spezifische Persönlichkeit eines Unternehmens visuell darzustellen. Dabei erstreckt es sich auf viele Bereiche wie die Festlegung von Unternehmensschrift/-farbe/-logo, Geschäftsausstattung – Briefpapier und Visitenkarten – Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Internetauftritt, einheitliche Gestaltung verschiedener Printmedien – Anzeigen, Flyer und Plakate – bis hin zu Firmenfahrzeugen und Berufsbekleidung.

Die Gestaltung der Kommunikationsmittel ist für die visuelle Darstellung eines Unternehmens entscheidend. Ein wichtiger Grundsatz darf neben der Wiedererkannbarkeit jedoch nicht vernachlässigt werden – die Form folgt der Funktion. Ein funktionales Erscheinungsbild sollte demnach folgende Kriterien erfüllen: Aufmerksamkeit, Prägnanz, Eigenständigkeit, Wiedererkennbarkeit, Langlebigkeit, Variationen und Ausbaufähigkeit, Ästhetik und Modernität.

Informieren Sie sich JETZT kostenfrei und unverbindlich über die Möglichkeiten, wie wir für Sie ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen und Sie Ihre Kunden begeistern. Rufen Sie uns JETZT kostenfrei an Telefon (0721) 2012 -120.

In der führenden Corporate Design Agentur in Karlsruhe schaffen wir Emotionen und begeistern Ihre Kunden: der erste Eindruck ist entscheidend. Wir beraten Sie gerne!

25

Februar
2016

von Jasmin Hoffmann

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Folienbeschriftungen

Täglich sehen wir Werbung in Form von Folienbeschriftungen, ob als Aufkleber auf der Heckscheibe eines Autos, an Schaufenstern, Messeständen, Straßenbahnen oder unkonventioneller als Sticker an Notebooks. Folienbeschriftungen finden sich jedoch auch in der Raumgestaltung wieder, denken Sie nur mal an die zahlreichen Wandtattoos oder das Wegeleitsystem in Ihrem Unternehmen. Mit freistehenden Schriften an einer Glasfront oder auf Plexiglas-Schildern schaffen Sie für den Betrachter ein hochwertiges und professionelles Erscheinungsbild.

Folien werden in den unterschiedlichsten Farben hergestellt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen hat man diverse Folienarten entwickelt. Für Außen- oder Fahrzeugbeschriftungen gibt es zum Beispiel besonders strapazierfähige und langlebige Folien. Dekorationsfolien eignen sich besser für kurz- bis mittelfristige Beschriftungen, wie Wandtattoos. Je nach Hersteller und Anforderung an das Material stehen unterschiedliche Farbkarten zur Verfügung aus welchen man auswählen kann. Um nicht nur einen besonderen optischen sondern auch haptischen Effekt zu erzielen bieten sich so genannte Effektfolien an. Oberflächen wie zum Beispiel Holz kann man optisch simulieren und die Struktur durch Erhebungen sowie Vertiefungen tastbar machen. Sehr edel wirken auch matte Folien.

Die Werbeagentur Karlsruhe bietet hochwertige Beschriftungen

Farbmusterkarte für Folien (Quelle: www.pressebox.de)


Folien plotten – Wie entsteht eine Folienbeschriftung?

Für das Erstellen und Gestalten von Vorlagen für den Schneide- oder Folienplott ist es wichtig mit einem Vektorprogramm zu arbeiten. Denn nur Vektordaten kann der Plotter, die Maschine mit der die Klebefolien geschnitten wird, auslesen und in die zu schneidenden Pfade und Linien umwandeln. Im nächsten Schritt wird das Layout in die einzelnen Farben separiert, da jede Farbfolie einzeln bearbeitet werden muss. In der geräteeigenen Software wird der Entwurf platziert und mit wenigen Kicks kann man die Objekte verschieben, um die Folie optimal auszunutzen. Wenn die Folie in den Schneideplotter eingelegt ist wird das Programm auf das Material konfiguriert.

Sobald der Schneidevorgang ausgelöst wird schneidet der Plotter mit seiner Klinge die Konturen in die Folie ohne das Trägermaterial zu verletzen. Mit einem spitzen Gegenstand wie einem Skalpell wir die überschüssige Folie entfernt. Dieser Vorgang wird als „entgittern“ bezeichnet. Mit Hilfe einer Transferfolie oder PVC-Tape kann die Beschriftung auf den dafür vorgesehen Untergrund übertragen werden. Es dient zur Fixierung der einzelnen Foliensegmente beim Aufkleben des Motivs. Um die Folie nach dem entfernen des Trägermaterials optimal an zu drücken benutzt man einen Rakel. Dieser erleichtert das Glattstreichen und hilft dabei kleine Luftblasen nach außen zu drücken, ohne die Folie dabei zu beschädigen. Nun kann man die Transferfolie rückstandslos entfernen.

Wenn ein Motiv aus mehreren Farben besteht werden die Folien übereinander geklebt. Bei der Positionierung kann es hilfreich sein die Folie zu befeuchten. Ist die endgültige Position gefunden lässt sich das Wasser durch den Rakel leicht nach außen drücken und abwischen.

Die Werbeagentur Karlsruhe entwickelt Beschriftungen

Vorteile des Folienplotts

  • Kleinstauflagen sind bereits ab einem Stück möglich.
  • Die Materialien sind Lichtecht.
  • Die Folien besitzen eine lange Lebensdauer
  • Die Folie kann bei bedarf rückstandsfrei entfernt werden.
  • Freistehende Beschriftungen wirken professionell und modern.
  • Durch Effektfolien lassen sich edle und hochwertige Motive gestalten.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich und vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie gerne.

MARTES NEW MEDIA
G.-Braun-Str. 14
76187 Karlsruhe

Telefon: 0721 20 12 -120
Telefax: 0721 20 12 -129

10

März
2015

von MARTES NEW MEDIA

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Film aus Karlsruhe bewegt den Mittelstand.

Gastbeitrag von Ulrich F. Beyle

Film soll begeistern, informieren, inszenieren, Botschaften richtig vermitteln, … einfach Emotionen beim Betrachter hervorrufen und auslösen.

Das ist das, was die Filmwelt beim Publikum erreichen will: Es sollen Reaktionen entstehen. Die Betrachter sollen sich Gedanken machen, eine eigene Meinung bilden, eine neue Sichtweise entdecken oder sich kritisch mit der eigenen Meinung auseinandersetzen. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Film erreichen will und kann.

Film verbindet viele Generationen von Menschen. Es gibt Filme, die als Klassiker in die Filmgeschichte eingegangen sind und die trotz ihres Alters auch heute noch gerne angeschaut werden. Diese Filme sind zeitlos und vereinen die unterschiedlichsten Menschen. Viele verbinden auch bestimmte Momente im Jahr mit bestimmten Filmen. So wird in vielen Haushalten zu Weihnachten oder zu Silvester immer das gleiche Repertoire an Filmmaterial mit der ganzen Familie angeschaut. Es gehört mittlerweile einfach dazu.

Filme lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen, die sich aufgrund des unterschiedlichen Budgets oder der unterschiedlichen Zielrichtung unterscheiden. Ein Dokumentarfilm soll ein anderes Publikum ansprechen als ein Imagefilm für eine bekannte Marke.

Die Größe des Budgets gibt dabei dem Künstler, der etwas inszenieren möchte, den groben Rahmen vor. Natürlich erlaubt dem Künstler ein großes Budget, sich ausgiebiger/stärker zu verwirklichen bzw. den Wunsch des Geldgebers künstlerisch umzusetzen. Damit ergeben sich auch mehr Möglichkeiten im Bereich der Konzeption, beim Dreh an sich und in der Postproduktion. Der Fantasie sind dabei nur finanzielle Grenzen gesetzt. Möglich ist alles, was der Auftraggeber wünscht und sich im Zweifel auch leisten kann.

Film ist aber nicht nur ein kommerzielles Darstellen, wer das meiste Geld ausgegeben hat. Ein teurer Film muss nicht zwangsläufig auch ein guter Film sein. Die Entscheidung darüber, was gut ist und was nicht, obliegt dabei allein dem Publikum, das durch seine Zuschauerzahlen dem Künstler das ehrlichste Feedback gibt. Am Set eines kommenden Blockbusters sind teilweise über 200 Leute vor Ort in die Produktion involviert – ohne Statisten und Darsteller. Künstler an sich sind aber nur der Drehbuchautor, der Maskenbildner, der Requisiteur, der Regisseur, der Oberbeleuchter, der Bildgestalter (Kameramann) und die Darsteller. Alle anderen sind Handwerker, die im Kunstbereich arbeiten.

Auch mit kleinem Team und eine guten Idee kann man gute Filme gestalten:

 

Die Idee ist einfach: Die Fußballnationalmannschaft bei ihrer Weltmeisterschaft zu Hause in Deutschland zu begleiten und ihr spielerisches Können zu dokumentieren. Die Umsetzung mit einem großen Team war nicht machbar – selbst Sönke Wortmanns Team wurde teilweise auf eine Person, nämlich ihn selbst herunterreduziert. Die Technik musste einfach sein, da ein Mann alleine alles bedienen musste. Bei einem heutigen Filmset gibt es allein im Kameradepartment einen DOP (Director of Photography – Kameramann), einen Focus Puller (Schärfeassistent), 2. AC (2nd assistant camera – Kamerassistent) und den Data Wrangler (sichert und kontrolliert die digitalen Daten). Zusätzlich war Sönke Wortmann in Personalunion Regisseur, Aufnahmeleiter und vieles mehr. Zwar hat das Thema dieses Films mit Sicherheit auch seinen Erfolg wesentlich gefördert, der Streifen wäre mit mehr Team und Technik aber mit Sicherheit nicht besser/erfolgreicher geworden: Deutschland – Ein Sommermärchen | Jetzt auf YouTube ansehen

Durch die Weiterentwicklung der verschiedenen Aufnahmeverfahren ist es mittlerweile theoretisch möglich, einen Film mit einem Smartphone aufzuzeichnen und zu bearbeiten. Sicherlich ist dieses Verfahren als besonderes Stilmittel zu sehen, aber nicht durchgängig zu empfehlen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Endprodukt bei einem Film soll komplexe oder einfache, schöne oder hässliche, begeisternde oder abstoßende Dinge veranschaulichen. Dem Künstler hinter dem Film geht es dabei um die Aufklärung, der Zuschauer soll in die Position versetzt werden, seinen eigenen Horizont zu erweitern oder zu vervollständigen.

Film ist aber nicht nur Film. Erinnert man sich an den Beginn der Filmproduktion war der Stummfilm eine bahnbrechende Neuheit. Heutzutage ist ein guter Film nicht mehr ohne Wort, Musik, Geräusche und Effekte vorzustellen. Selbst dem gruseligsten Horrorfilm wird durch das Stummschalten des Fernsehers jegliche Bedrohung genommen. So spielen also viele Dinge zusammen, um letztendlich einen guten Film abzuliefern.

Filme zeigen sich heutzutage aber nicht nur im Kino oder Fernseher. Auch Unternehmen nutzen die Emotionen und Reaktionen, die durch einen guten Film ausgelöst werden können für die eigene Unternehmenskommunikation. Für kleine und mittelständische Unternehmen sind Filme für die interne und externe Kommunikation mittlerweile ein interessanter Faktor zur Werbung Ihrer Ziele geworden. Das Internet und die sozialen Netzwerke begünstigen die schnelle und gezielte Verbreitung der Botschaft auf der ganzen Welt. So kann sich ein Unternehmen mit einer technischen Neuheit und dem dazugehörigen Imagefilm in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, egal ob die Reaktionen positiv oder negativ ausfallen. Ziel der filmischen Aktionen ist jeweils nur, im Gespräch zu bleiben. Videoplattformen wie YouTube und MyVideo sind mittlerweile jedermann ein Begriff. Allein 2012 wurden laut Unternehmensangaben von Google über 4 Milliarden Videos auf der Plattform geschaut. Dies spricht für die enorme Akzeptanz der Videos gerade beim jüngeren Publikum. Diese Informationen werden gerade für die junge Generation leicht und schnell aufbereitet und erfreuen sich auch deshalb wachsender Beliebtheit.

Ein Bereich, der neben dem Imagefilm auch für Unternehmen interessant ist, ist die Werbung. Es muss nicht immer ein zweistündiger, millionenschwerer Blockbuster sein. Es ist auch möglich, bestimmte Emotionen und Reaktionen nur durch einen wenige Sekunden andauernden Werbespot hervorzurufen. Hier besteht die Kunst für den Filmemacher darin die Botschaft, die für die Öffentlichkeit bestimmt ist, in der richtigen Art und Weise, unter Zuhilfenahme von Musik- und Toneffekten zu präsentieren. Das Ziel von Werbung ist erreicht, wenn die Reaktionen heftig sind, positiv oder negativ.

Für Unternehmen bieten sich viele Möglichkeiten an, ihren eigenen Imagefilm wirksam in Szene zu setzen. Zum einen kann er für jedermann aufrufbar auf der eigenen Internetseite platziert werden. Zum anderen lassen sich die diversen Videoportale im Netz dazu nutzen, den Imagefilm nicht nur in Deutschland bekannt zu machen. Hier helfen auch die sozialen Netzwerke, durch die mittlerweile die ganze Welt in der einen oder anderen Weise miteinander verbunden ist. Um in direkten Kontakt mit interessierten Kunden zu treten, bieten sich natürlich auch die Auftritte auf einer Messe oder der eigene Empfangsbereich an, der dann die Plattform für den Imagefilm darstellt. Sollte der Kunde an einem eigenen Produkt interessiert sein, sollte der eigene Imagefilm bei der entsprechenden Präsentation auch stets zur Hand sein. Im Bereich der Printmedien könnte der Imagefilm durch einen QR-Code für Interessierte sichtbar werden. Schließlich siegt doch immer die Neugier.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass Film, egal in welcher Ausprägung er Teil unseres täglichen Lebens wird, eine Bereicherung darstellt. Es würde auch ohne gehen. Aber wer will das heute schon?

Für weitere Informationen und ein unverbindliches Erstgespräch stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Seite. Kontaktieren Sie uns:

MARTES NEW MEDIA
G.-Braun-Str. 14
76187 Karlsruhe

Telefon: 0721 20 12 -120
Telefax: 0721 20 12 -129

http://film.martes.de

12

August
2014

von Blatsch

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Benchmarking: „Spieglein, Spieglein …

 

Benchmarking | Werbeagentur Karlsruhe MARTES NEW MEDIA

… an der Wand, wer ist der Beste im ganzen Land?“ Sich mit dem eigenen Vorbild in einen direkten Vergleich zu stellen war schon immer eine der effektivsten Methoden, um besser zu werden nicht nur im Tierreich. So lautet die Idee des Benchmarking: „Lerne von den Besten.“ Benchmarking ist der systematische Prozess, sich das „Beste vom Besten“ abzuschauen und dieses als Maßstab auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Dementsprechend bedeutet das Wort „Benchmarking“ übersetzt „Maßstab“.

Quelle: Universität Zürich

Das Vorbild des Vergleichspartners soll dabei helfen, die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern!

Der Markt heute: Wir leben in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels: die Marktbedingungen von heute sind morgen schon „Schnee von gestern.“ Mehr denn je sind die Unternehmen aufgefordert, sich diesem Wandel ständig anzupassen. Stillstand kann heute für ein Unternehmen tödlich sein: global statt lokal, dynamisch statt statisch, aggressiv statt zurückhaltend. Die Ansprüche der Kunden werden von Jahr zu Jahr größer, die Produktlebenszyklen dagegen immer kürzer. Heute gilt es, sich auf Märkten mit globaler Konkurrenz zu behaupten – doch Konkurrenz belebt ja bekannterweise das Geschäft. So sind die Unternehmen dazu aufgerufen, immer wieder neue Denkweisen und Konzepte zu entwickeln.

Über den Tellerrand hinaus: Die so genannte „Betriebsblindheit“ ist ein weit verbreitetes Phänomen: automatisierte, ständig wiederholte Prozesse im Betriebsalltag erfolgen „blind“ und oftmals gedankenlos. Nicht selten geht dabei der Blick für die Fehler und Defizite im eigenen Unternehmen verloren. Früher oder später wird es daher notwendig, einmal „über den Tellerrand hinaus“ zu  schauen. Hierfür bietet das Benchmarking ein geeignetes Instrument. Beim Benchmarking geht es darum, die Schwächen im eigenen Unternehmen aufzudecken, die bisher zu wenig Beachtung fanden. Daneben sollen jedoch auch Bereiche ausfindig gemacht werden, in denen sich Optimierungspotentiale verstecken.

Vergleich mit dem Besten: Das Benchmarking verfolgt ein klares Ziel: besser zu werden als bisher. Es ist die Suche nach den besten Praktiken bzw. der „Best Practice“ und gleichzeitig der Versuch, diese in der Folge im eigenen Unternehmen zu etablieren. Eine Analyse des eigenen Unternehmens in seinem Wettbewerbsumfeld soll die Marktposition des eigenen Unternehmens bestimmen, um schließlich entsprechende Maßnahmen einzuleiten. So will man sich kontinuierlich und strukturiert dem „Benchmark“ annähern. Meist geht dies einher mit einer verbesserten Qualität von Produkten und Dienstleistungen oder optimierten Geschäftsprozessen.

Benchmark“: Die Leistungen eines Unternehmens, das im Hinblick auf den betrachteten Vergleichsgegenstand „Klassenbester“ bzw. „Bester in der Branche“ ist: es verkörpert damit die so genannte „Best Practice“. Dabei muss es sich nicht zwingend um ein konkurrierendes Unternehmen handeln- innerhalb des eigenen Unternehmens ist auch eine Abteilung mit besseren Ergebnissen denkbar.

 

Der Nutzen Ihres Unternehmens

Während ein Benchmarking kurzfristig die Wettbewerbsfähigkeit erhalten soll, geht es auf lange Sicht darum, die eigene Marktposition nachhaltig zu verbessern, um auf diese Weise die Existenz des Unternehmens zu sichern. Es ergibt sich in vielerlei Hinsicht einen Mehrwert für Ihr Unternehmen. Hierbei kann zwischen direktem und indirektem Nutzen unterschieden werden.

Direkter Nutzen:

  • verbessert eigene Schwächen
  • identifiziert Leistungsdefizite
  • analysiert Unternehmen objektiv und systematisch
  • zeigt Potentiale auf
  • gibt Hinweise auf umsetzbare und praxisnahe Verbesserungen
  • vermindert Unsicherheiten bei unternehmerischen Entscheidungen

Indirekter Nutzen:

  • erhöht Verständnis der innerbetrieblichen Prozesse
  • legt Unternehmensziele fest
  • überprüft Unternehmensstrategien
  • beobachtet Unternehmensentwicklung
  • verbessert oder festigt Wettbewerbssituation
  • Motivation bzw. Anreiz zum Erreichen der „Best Practice“

Im besten Falle schafft es Ihr Unternehmen, die „Best Practice“ des Branchenbesten sogar noch zu übertreffen. Auf diese Weise ist es möglich, dass Sie selbst zum „Benchmark“ für andere Unternehmen werden.

 

Internes versus Externes Benchmarking

Benchmarking kann im Hinblick auf die Beziehung zum Vergleichspartner in Internes und Externes Benchmarking eingeteilt werden. Das Externe Benchmarking kann wiederum in Marktorientiertes, Branchenbezogenes und Branchenübergreifendes Benchmarking unterteilt werden.

Internes Benchmarking stellt einen Vergleich innerhalb des Unternehmens an. Es handelt sich hierbei um einen schnellen, einfachen und kostengünstigen Weg des Benchmarking. Meist werden Prozesse gewählt, die an mehreren Stellen im Unternehmen auftreten oder Abteilungen, die  kritische Prozesse enthalten: sie versprechen große Verbesserungspotentiale. Das Interne Benchmarking dient dazu, vorhandene Arbeitsprozesse und Kommunikationsnetze aufzuzeigen. Organisationen sollen von ihren eigenen Strukturen und Prozessen lernen. Darüber hinaus geht es darum, Best Practices für den entsprechenden Arbeitsschritt oder Prozessablauf in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen zu identifizieren und zu analysieren, um sie auf Ihre Übertragbarkeit zu überprüfen. Auf diese Weise sollen Leistungsunterschiede in vergleichbaren internen Verfahren ausgeglichen werden.

Chancen

  • einfacher Zugang zu Daten und Informationen
  • deutlich geringerer Zeitaufwand
  • tieferes Verständnis von internen Strukturen und Prozessen
  • Förderung der Benchmark- Idee im Unternehmen, Akzeptanz
  • Motivation bzw. Anreiz die „Best Practice“ selbst zu erreichen

Risiken

  • Gefahr von fehlender Akzeptanz
  • Begrenzter Blickwinkel
  • Verbesserungspotential gering: keine neuen Ideen oder Konzepte von außen
  • Gefahr interner Konkurrenzkämpfe

Das Interne Benchmarking kann zwar die Stärken und Schwächen eines  Unternehmens darstellen, reicht jedoch nicht aus, um eine Spitzen- Position zu erreichen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Blick nach außen fehlt. Dieser lässt sich nur mit dem Externen Benchmarking herstellen.

Externes Benchmarking stellt einen Vergleich mit einem Unternehmen außerhalb der eigenen Organisation an. Dabei werden zwei Typen unterschieden:

1. Branchenbezogenes/Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
Hier findet ein direkter Vergleich mit Wettbewerbern statt, die den gleichen Markt bedienen. Dabei sollen  Informationen über die Produkte, Arbeitsabläufe oder Prozesse der direkten Konkurrenten ermittelt werden, um die eigenen Ergebnisse daran zu messen. Der unmittelbare Vergleich mit Konkurrenten bringt wertvolle Informationen über die eigene Stellung im Wettbewerb. Die Ergebnisse dieses Benchmarkings haben zudem eine hohe Akzeptanz, da das Untersuchungsobjekt meist gut verglichen werden kann. Problematisch ist allerdings der erschwerte Informationsaustausch aufgrund des direkten Konkurrenzverhältnisses zwischen den Benchmarking- Partnern, die untereinander nur eingeschränkt kooperationsbereit sind. Des weiteren besteht die Gefahr, dass branchenorientierte „Kopien“ entstehen. Daher wird üblicherweise das Branchenübergreifende bzw. Funktionale Benchmarking angewendet.

2. Branchenübergreifendes/Funktionales Benchmarking
Branchenübergreifendes Benchmarking bezeichnet einen Vergleich zwischen Partnern, die nicht aus der gleichen Branche stammen und damit in keinem unmittelbaren Wettbewerbsverhältnis stehen. Diese Form des Benchmarking birgt das größte Innovationspotential: es orientiert sich am Klassenbesten, losgelöst von Markt, Branche und Wettbewerb. Es wird nach den neuesten oder besten Praktiken dieser Branche gesucht den „Best Practices“. So bietet sich die Möglichkeit, zu Lösungen zu gelangen, die untypisch für die eigene Branche sind und damit innovativen oder gar revolutionären Charakter haben. Ziel ist es, erprobte und bewährte Praktiken zu übernehmen bzw. entsprechend den eigenen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Die Informationsbeschaffung gestaltet sich unkompliziert: Unternehmen, die in keinem Wettbewerbsverhältnis zueinander stehen, sind viel schneller zu einem offenen Informationsaustausch bereit. So entstehen Probleme hinsichtlich Vertraulichkeit nur in geringem Maße bzw. können mit entsprechenden Vereinbarungen gelöst werden. Der branchenübergreifende Vergleich bietet somit nicht nur die Chance, zu den Besten aufzuschließen, sondern diese sogar zu überholen. Auf diese Weise wird die Möglichkeit eröffnet, sich in einem globalen Vergleich über die Branchen- und Marktgrenzen hinweg zu setzen. Es gilt allerdings zu beachten, dass nicht alle Branchen für einen entsprechenden Vergleich geeignet sind. Zudem kann sich die Übertragung auf den eigenen betrieblichen Kontext als schwierig und zeitaufwändig erweisen, da die Rahmenbedingungen zwischen den verglichenen Branchen sehr unterschiedlich ausfallen können.

 

Die Arten des Benchmarking

Im Hinblick auf die Art des untersuchten Objekts können folgende Arten des Benchmarking unterschieden werden:

Produkt-Benchmarking ist in der Praxis auch unter dem Begriff „Konkurrenzproduktanalyse“ bekannt und eignet sich vor allem bei technischen Produkten. Dazu werden die Produkte des Wettbewerbs meist zerlegt und untersucht. Ein großer Vorteil besteht darin, dass man nicht auf die Kooperationsbereitschaft der Mitbewerber angewiesen ist. Allerdings ist das Potential für neue Innovationen begrenzt: meist wird nur eine Angleichung an das untersuchte Produkt erreicht.

Prozess-Benchmarking ist der Vergleich ähnlicher Prozesse mit dem Ziel der Prozessoptimierung. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die eigenen Prozesse aufzubauen und diese zu optimieren bzw. weiterzuentwickeln. Dabei können nicht nur einzelne Prozessschritte untersucht werden, sondern auch eingesetzte Methoden und Instrumente sowie die Kommunikation der Prozessbeteiligten. Das Prozess- Benchmarking ist allerdings im Vergleich zu den anderen Arten des Benchmarking meist mit hohem Aufwand verbunden.

Performance-Benchmarking stellt den Vergleich von Leistungskennzahlen in den Vordergrund und umfasst üblicherweise Informationen zur Organisation und zu den Prozessen. Das Performance- Benchmarking ist ideal dafür geeignet, sich in Bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit zu positionieren und bereits erste Hinweise auf „Best Practices“ zu erhalten. An diese Analyse der Leistungskennzahlen schließt sich in der Folge meist ein intensiverer Austausch zwischen den Benchmarking- Partnern an.

Strategisches Benchmarking dient der Bestimmung und Ausrichtung der eigenen Unternehmensstrategie und untersucht funktionsübergreifende Arbeitsabläufe. Ziel ist es, diese Abläufe zu verbessern, um auf diese Weise Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen und somit langfristig eine Marktführerschaft erreichen oder verteidigen zu können. Da es sich bei Strategien allerdings um zukünftige Planungen und damit um streng vertrauliche und brisante Informationen handelt, ist diese Art des Benchmarking nur selten unter direkten Wettbewerbern möglich. Stattdessen sollte ein branchenübergreifendes Benchmarking durchgeführt werden.

 

Der Benchmarkingprozess …

mehr als nur ein Vergleich: Die Durchführung eines Benchmarking ist äußerst komplex und umfangreich. Der entsprechende Prozess zur Durchführung eines Benchmarking-Projekts lässt sich auf fünf grundlegende Phasen zurückführen: 1. Zielsetzung, 2. Analyse, 3. Vergleich, 4. Maßnahmen, 5. Umsetzung.

Phase 1: Zielsetzung

Benchmarking ist Entscheidung: Bereits in der ersten Phase müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden.

Was soll einem Benchmarking unterzogen werden? Das Benchmarking- Objekt muss ausgewählt und klar abgegrenzt werden. Es gilt: grundsätzlich kann alles im Unternehmen einem Benchmarking- Prozess unterzogen werden. Hierzu einige Beispiele:

  • Produkte und Dienstleistungen
  • Prozesse
  • Leistungsindikatoren
  • Organisationsstrukturen
  • Kostenstrukturen
  • Strategien
  • Instrumente

Welches Team führt den Prozess durch? Die Personen, die mit dem Benchmarking- Objekt zu tun haben, verfügen über detaillierte Kenntnisse dazu. Sie sollten daher möglichst auch im Benchmarking- Team vertreten sein. Für die Teambildung gilt die Regel: So groß wie nötig, so klein wie möglich.

Welches Unternehmen ist als Benchmarking- Partner geeignet? Es muss ein geeigneter Partner gefunden werden, von dem die „Best  Practice“ erlernt werden kann. Dabei kann es sich sowohl um ein konkurrierendes Unternehmen als auch um eine andere Abteilung oder ein anderes Werk handeln.

Phase 2: Analyse

Benchmarking ist Bestandsaufnahme: In dieser Phase werden alle notwendigen Daten gewonnen. Dazu ist zunächst eine Bestandsaufnahme in Form einer internen Analyse notwendig, bei der Daten zum Vergleichsobjekt erhoben werden. Die Beschreibung des Objekts dient als Grundlage für einen späteren Vergleich mit dem Benchmarking- Partner. Hierfür ist ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge innerhalb der eigenen Organisation unverzichtbar, sodass im Vorfeld alle erkennbaren Zusammenhänge zwischen dem Objekt und seinem Umfeld festgehalten werden müssen. Neben diesen internen Informationen sind auch beim Benchmarking- Partner entsprechende Werte einzuholen- die Benchmarks. Im Vergleich mit den internen Informationen dienen sie als Richtwerte bzw. Zielgrößen und damit als Orientierung. Die Daten können aus verschiedenen Quellen erhoben werden: neben internen sowie öffentlich zugänglichen Quellen besteht auch die Möglichkeit von Befragungen oder persönlichen Interviews.

Phase 3: Vergleich

Benchmarking ist Erkenntnis: In dieser Phase werden die gewonnenen Daten ausgewertet. Ziel ist es, so genannte „Leistungslücken“ aufzufinden: hierbei unterscheidet man zwischen einer „positiven“ und einer „negativen“ Leistungslücke. „Negativ“ ist eine Leistungslücke dann, wenn die eigenen Praktiken denen des Vergleichspartners unterlegen sind und dementsprechend die Differenz zwischen den ermittelten Benchmarks und den Werten des eigenen Unternehmens negativ ausfällt. Im Falle einer Überlegenheit der eigenen Praktiken spricht man hingegen von einer „positiven“ Leistungslücke diese wird allerdings eher selten zu finden sein.

Phase 4: Maßnahmen

Benchmarking ist Veränderung: Aus den gewonnenen Erkenntnissen sind entsprechende Konsequenzen für die eigene Organisation abzuleiten. Nur so können eingefahrene Strukturen aufgebrochen, veraltete Prozesse optimiert und die Wettbewerbssituation dauerhaft verbessert werden. Um die festgestellten Leistungslücken systematisch zu schließen sind geeignete Maßnahmen notwendig, die meist in einem entsprechenden Maßnahmenkatalog festgehalten werden. Häufig haben diese Maßnahmen strategischen Charakter, sodass sie zur Grundlage einer neuen Ausrichtung der Ziele und Strategien des Unternehmens werden.

Phase 5: Umsetzung

Benchmarking ist Lernen: Bevor es zu einer praktischen Anwendung der Benchmarking- Ergebnisse im Unternehmen kommt, muss eine Kommunikation auf allen Hierarchieebenen des Unternehmens stattfinden. Dabei sollten die geplanten Veränderungsmaßnahmen eine möglichst breite Zustimmung und Akzeptanz erlangen: nur so kann Benchmarking eine Vielzahl von Lernprozessen auf individueller und organisatorischer Ebene in Gang setzen.  Zudem bringt die Auseinandersetzung mit den eigenen Praktiken Lerneffekte mit sich: der wiederholte Vergleich der Leistungsfähigkeit und die Aufnahme neuartiger Praktiken verbessert sowohl das Problemlöseverhalten als auch die Anpassungsfähigkeit der Organisation. Für die erfolgreiche Umsetzung des Maßnahmenkatalogs muss eine klare Zuweisung der Kompetenzen und Verantwortlichkeiten stattfinden. Weiterhin ist bei der Umsetzung darauf zu achten, dass das Gelernte nicht einfach kopiert, sondern an die eigenen Strukturen angepasst wird. Nur so ist es möglich, sich über die beobachteten Praktiken hinaus zu entwickeln.

und nicht zu vergessen:

Benchmarking ist ein „Geben und Nehmen“: Ein Benchmarking- Prozess sollte möglichst von einem gegenseitigen Informationsfluss ausgehen, damit beide Partner die Chance auf neue Erkenntnisse haben. Da Offenheit und Vertrauen in einem solchen Verhältnis die Grundlage der Zusammenarbeit darstellen, ist es ratsam, Grenzen und Umfang des Datenaustauschs von vornherein klar und deutlich festzulegen.

 

Vorteile und Nachteile eines Benchmarking

Abschließend erhalten Sie einen Überblick der Vor- und Nachteile eines Benchmarking-Prozesses.

Vorteile

+ Leistungslücken werden sichtbar
+ Wettbewerbssituation wird sichtbar
+ Kernkompetenzen werden deutlich
+ durch gewählte Kennzahlen gut überprüfbar

Nachteile

– Personalaufwand
– eher Einholen als Überholen der Konkurrenz
– Übertragung auf das eigene Unternehmen schwierig
– Akzeptanz wird vorausgesetzt

 

5 Tipps für Ihren Erfolg mit Benchmarking

5 Tipps für Ihren Benchmarking-Erfolg | Werbeagentur Karlsruhe

Quelle: http://declarehope.org/about-2/five-finger-strategy/

1. Definieren Sie das Ziel für Ihr Vorhaben klar und deutlich!
Treffen Sie konkrete Aussagen zum Vorgehen sowie zu den Ergebnissen und deren spätere Verwendung.
Setzen Sie dabei Schwerpunkte: ein fokussierter Vergleich ist meist hilfreicher als einer, der nur „an der Oberfläche kratzt“.

2. Beachten Sie die Interessen Ihrer Vergleichspartner!
Denken Sie daran: auch Ihr Vergleichspartner will von diesem Vergleich profitieren- nicht nur Sie. Behalten Sie dies während des gesamten Prozesses im Hinterkopf.

3. Schaffen Sie Akzeptanz bei allen Beteiligten!
Wird die Idee nicht von allen gleichermaßen getragen, finden sich schnell Feinde gegenüber der Idee des Benchmarking. Anstelle von Verbesserungen kommt es so allerdings zu kontraproduktiven Ergebnissen.

4. Beziehen Sie die Beteiligten in die Umsetzung mit ein!
Maßnahmen sollten Sie nur gemeinsam mit den Betroffenen ableiten. Setzen Sie die Ergebnisse konsequent in Ihrem Unternehmen um: klare Verantwortlichkeiten und Deadlines helfen dabei.

5. Etablieren Sie das Benchmarking als Element Ihrer strategischen Tätigkeiten!
Verlieren Sie die Benchmarking-Idee nie aus den Augen, sondern starten Sie immer wieder aufs Neue ein Benchmarking-Projekt. Nur so kann das Instrument langfristig im Unternehmen Wirkung zeigen.

… und das sollten Sie sich merken 

Benchmarking ist ein modernes strategisches Instrument, das insbesondere in Großunternehmen weit verbreitet ist. Doch Benchmarking sollte nicht als „Allheilmittel“ für alle auftretenden unternehmerischen Probleme betrachtet werden. So kann und soll das Benchmarking die anderen Methoden und Instrumente eines Unternehmens keineswegs ersetzen, sondern vielmehr in das bestehende Instrumentarium integriert werden. Darüber hinaus ist Benchmarking mehr als nur ein einmaliges Ereignis. Entscheidend ist vor allem der Wille zu einem ständigen Wandel des Unternehmens: diese Idee muss von der Unternehmensführung ausgehen und von dort auf das gesamte Unternehmen übergehen. Der Wille zu lernen und die Bereitschaft zur Veränderung ist eine grundlegende Voraussetzung für jedes Benchmarking- Projekt und sollte nicht unterschätzt werden!

Benchmarking sollte nicht als Eingeständnis von Schwäche, sondern als Chance und Signal des Aufbruchs verstanden werden. Angesichts der heutigen Marktsituation kann es sich kein Unternehmen leisten, Potentiale zu verschenken und so wird sich das Benchmarking in Zukunft wohl auch in den kleinen und mittelständischen Unternehmen noch stärker etablieren.

Dieser Beitrag hat Sie inspiriert? Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.

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01

August
2014

von Bauer Elena

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Moderne Marketingkonzepte …

Moderne Marketingkonzepte der Werbeagentur aus Karlsruhe

…  und deren Instrumente. Tag für Tag werden wir mit allerhand Werbebotschaften bombardiert- ob es uns nun bewusst ist oder nicht. Werbung ist inzwischen zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Doch sind wir einmal ehrlich: die meisten Botschaften lassen uns doch „kalt“ und sind in der nächsten Sekunde schon wieder aus unserem Kopf verbannt.

Die Realität sieht wohl so aus: der „moderne Mensch“ des 21. Jahrhunderts ist vielfach beschäftigt, oftmals zu Multitasking gezwungen und hat nur ein äußerst begrenztes Zeitbudget zur Verfügung. Er geht der Werbung vielmehr aus dem Weg, als dass er sie konkret sucht. Angesichts der gegenwärtigen Informationsflut tendiert er eher zu „Information on demand“ – und schenkt damit den klassischen Medien immer weniger Beachtung.

Not macht erfinderisch

Dieser Umstand stellt die Marketingbranche vor eine große Herausforderung. Sie sieht sich zunehmend mit der Frage konfrontiert: wie kann Werbung aussehen, die im Kopf hängen bleibt? Eine Werbung, die uns nicht belästigt, sondern nachhaltig beschäftigt und berührt?

Neue, moderne Formen des Marketing sollen es nun möglich machen: mit der so genannten „Below the Line“-Kommunikation. Insbesondere dem Konzept des „Guerilla Marketing“ wird in Zukunft eine bedeutende Rolle zukommen. Hintergrund dieser Neuentwicklungen des Marketing sind insbesondere der kontinuierliche Wandel der Marketing- und Vertriebsbranche sowie die fortschreitende Globalisierung: Da die Zahl der Konkurrenten am Markt stetig zunimmt, werden besondere Werbemaßnahmen notwendig. Diese sollen es ermöglichen, sich noch stärker von den Wettbewerbern abzuheben, um so die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen.

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die interessantesten Marketingkonzepte in einem kurzen Überblick vorstellen. Für ein noch besseres Verständnis der theoretischen Zusammenhänge sorgen einige veranschaulichende Beispiele.

In Zeiten der Reizüberflutung und Werbemüdigkeit der Konsumenten bietet das Guerilla Marketing die Möglichkeit, sich von Wettbewerbern abzugrenzen, anders zu sein und aufzufallen. So kann man die Angewohnheiten der Konsumenten, der klassischen Werbung zu entkommen, geschickt umgehen – und den Werbeeffekt um ein Vielfaches verstärken.

Bekanntlich gilt: Not macht erfinderisch. Und so entstand in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Marketingkonzepte und Instrumente – sie sind das Ergebnis einer Suche nach neuen Werbekanälen und außergewöhnlichen Werbemitteln. Sie alle verfolgen das Ziel, den Konsumenten nicht über die gewöhnlichen Werbekanäle anzusprechen, sondern auf unkonventionellem Wege. Aufgrund des starken Wandels bei der Mediennutzung sowie dem fortschreitenden Trend zur Digitalisierung kommt diesem neuen Marketing eine zunehmende Bedeutung zu.

 

„Above the Line“ versus „Below the Line“

Eine der grundlegenden Fragen, die einer jeden Marketingmaßnahme vorausgeht, ist die folgende: Welche Zielgruppe soll mit der Maßnahme erreicht werden? Darauf aufbauend lassen sich zwei Kommunikationsstile ableiten. Sie unterscheiden sich vor allem in dem Marketinginstrument, mit dem versucht wird, die Aufmerksamkeit des Konsumenten zu gewinnen. Dabei handelt es sich um:
Above the Line“ – Kommunikation: konventionell über Massenmedien
Below the Line“ – Kommunikation: unkonventionell über neu entwickelte Werbekanäle

Während sich alles „oberhalb der Linie“ der allgemeinen Öffentlichkeit zeigt, ist alles „unterhalb der Linie“ nur für bestimmte Zwecke vorhanden und sichtbar.

Above the Line

Above the Line“ Kommunikation beschreibt die klassische, traditionelle Werbung, wie wir sie aus unserem Alltag kennen. Sie nutzt die typischen Werbekanäle wie beispielsweise Printmedien oder Rundfunk. Sie spricht keine zuvor definierte Zielgruppe an, sondern richtet sich an die breite Masse und damit an eine Großzahl potentieller Konsumenten. Da sich in dieser breiten Masse nur vereinzelt potentielle Käufer aus der eigentlichen Zielgruppe befinden, wird die „Above the Line“-Kommunikation als nicht besonders effektiv eingestuft. Unkonventionelle Werbekanäle ermöglichen es hingegen, einzelne Zielgruppen direkt und damit effektiver zu erreichen. Es ist zunehmend ein Trend erkennbar: weg von der klassischen „Above the Line“-Kommunikation, hin zur so genannten „Below the Line“- Kommunikation. Die Idee dahinter: eine Marketingmaßnahme kann auf diese Weise deutlich erfolgversprechender platziert werden.

Below the Line

Die „Below the Line“-Kommunikation verzichtet weitgehend auf den Einsatz von Massenmedien. Stattdessen wird die Marketingbotschaft möglichst geschickt in das Lebensumfeld der Konsumenten eingestreut: derart, dass sie sofort dessen Aufmerksamkeit erhält. So wird er die Botschaft nicht sofort als Werbung im klassischen Sinne entlarven – und seine Ohren ausnahmsweise nicht auf Durchzug stellen. Im Grunde ist das Ziel einer jeden Marketingmaßnahme die „Brand Awareness“ in der Zielgruppe zu erhöhen.

Brand Awareness: (deutsch: Markenbewusstsein)
Die Brand Awareness sagt aus, wie viele Menschen eine Marke oder ein Produkt kennen. Sie wird durch Befragung der Zielgruppen ermittelt und ist die Voraussetzung dafür, dass ein Konsument der Marke ein Image zuordnen und bestimmte Assoziationen mit ihr verknüpfen kann.

„Below the Line“- Konzepte sind auf diese „Brand Awareness“ im Besonderen ausgelegt: durch die wiederholende oder außergewöhnliche Konfrontation der Zielgruppe mit einer Werbebotschaft setzt sich diese besser im Gedächtnis fest. Durch diese Zielgruppenorientierung und den verhältnismäßig geringen Mittelaufwand wird das „Below the Line“- Marketing als besonders effektiv und zielführend angesehen.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über diese Konzepte: sie sind entstanden auf der Suche nach immer besseren und ausgefalleneren Wegen, den Kunden zu erreichen.
Diese sind in der Marketingbranche des 21. Jahrhunderts für Werbende unumgänglich, um nicht im riesigen Wust der Marketingmaßnahmen unterzugehen.

 

Guerilla Marketing

Zu diesem Begriff gibt es zahllose Definitionen. Unumstritten ist hingegen die Herkunft des Begriffs „Guerilla“: es kommt aus dem Spanischen und bedeutet so viel wie „Kleinkrieg“. Dabei handelt es sich um eine Art der Kriegsführung des 19. und 20. Jahrhunderts, bei der kleine, nicht erkennbare Einheiten den Feind durch gezielte Kleinkriege an unerwarteten Stellen und Zeitpunkten angriffen. Aus diesem Ansatz entwickelte sich das heute weit verbreitete und oft angewandte Guerilla Marketing.

Die Parallelen zwischen Krieg und Marketing sind deutlich: in der Kriegsführung ist es der Feind, der unerwartet aus dem Hinterhalt und mit möglichst geringem Mitteleinsatz angegriffen wird, um ihm größtmöglichen Schaden zuzufügen. Im Marketing hingegen ist es der Kunde, der in seinem direkten Lebensumfeld mit außergewöhnlichen Werbemaßnahmen konfrontiert wird, um bei ihm eine größtmögliche Werbewirkung zu erzielen.

Beim „Guerilla Marketing“ wird mit verschiedenen kommunikationspolitischen Instrumenten darauf abgezielt, mit vergleichsweise geringen Kosten bei einer möglichst großen Anzahl an Personen einen Überraschungseffekt zu erreichen, um so einen sehr hohen Guerilla-Effekt zu erzielen – ein positives Verhältnis von Werbenutzen zu Werbekosten.

Verfolgt man die Guerilla Strategie, um eine Werbebotschaft zu kommunizieren, verschieben sich die Gewichtungen der vier P´s innerhalb des Marketing-Mix: da es beim Guerilla Konzept hauptsächlich darauf ankommt „wie“ eine Botschaft den Konsumenten erreicht, steht insbesondere die „Promotion“ und somit die Kommunikation im Vordergrund. Das Guerilla Marketing besteht aus verschiedenen Instrumenten, die sich in den jeweils angewandten Prinzipien sowie deren Effekte unterscheiden. Mit welchem Guerilla Instrument eine Zielgruppe bestmöglich erreicht wird, hängt sowohl von der Zielgruppe selbst als auch vom gewünschten Effekt der Marketingmaßnahme ab.

Guerillainstrumente: Prinzip,Effekt
• Ambush,Moskito : Trittbrettfahren, Low Cost
• Ambient,Sensation: Lebensumfeld, Überraschung
• Viral: Empfehlung, Verbreitung

 

Ambush/Moskito Marketing

Sowohl das Ambush Marketing als auch das Moskito Marketing beruhen auf dem Prinzip des Trittbrettfahrens: man versucht, die Schwächen des Wettbewerbers auszunutzen, um auf dessen Kosten Aufmerksamkeit zu erregen. Zudem ist der „Low Cost“-Effekt ausschlaggebend, der sich aus einem verhältnismäßig geringen Mitteleinsatz ergibt.

Low Cost„-Effekt: (deutsch: niedrige Kosten)
Die Marketingmaßnahme soll mit möglichst geringen Kosten realisiert werden.

Während das Moskito Marketing hauptsächlich von kleinen und mittelständischen Unternehmen betrieben wird, nutzen große Unternehmen oftmals das Ambush Marketing.

Moskito Marketing nutzt die Lücke im Marketingkonzept eines Wettbewerbers. Häufig handelt es sich bei dem Angriffsobjekt um sehr viel größere Unternehmen: der Angreifer versucht, in dessen Lücken „einzustechen“ – vergleichbar mit einem Moskito beim Menschen.

Beispiel:
Ein großer Möbelhersteller schließt im Zuge seiner Niedrigpreisstrategie den Aufbau der Möbel aus seinem Service aus. Ein kleiner Tischler bedient nun diese Nische, indem er explizit einen Aufbauservice für Möbel anbietet, die nicht von ihm selbst gefertigt wurden. Damit betreibt der Tischler Moskito-Marketing.

 

Ambush Marketing bezeichnet die Nutzung von Großveranstaltungen zu Werbezwecken, ohne dass ein Unternehmen selbst offizieller Sponsor dieser Veranstaltung ist. „Ambush“ bedeutet übersetzt so viel wie: „aus dem Hinterhalt“.

Beispiel:
Beim Berlin-Marathon 2006 schickte „Nike“ den Sportler „Heinrich“ ins Rennen, der aufgrund seines fortgeschrittenen Alters die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zog. Dazu startete „Nike“ eine dazugehörige „GoHeinrichGo“-Kampagne, sodass das Unternehmen auch ohne offizielle Sponsoring-Lizenz von diesem Großereignis profitieren konnte. Die Kampagne von „Nike“ sorgte für großes mediales Interesse. Der 78-jährige Heinrich Blümchen war ausschließlich in „Nike“-Sportbekleidung angetreten und stand im Mittelpunkt aller Medienberichte. Er wurde somit zum inoffiziellen Star des Berlin Marathons. Hier hat „Nike“ mit verhältnismäßig geringem Aufwand nicht weniger Aufmerksamkeit erlangt als der offizielle Sponsor „Adidas“.

Ambush-Marketing | MARTES NEW MEDIA | Werbeagentur Karlsruhe

Quelle: http://www.creativeguerrillamarketing.com/guerrilla-marketing/guerrilla-and-fifa-and-so-on/

Ambush Marketing ist allerdings mit Vorsicht zu betreiben: häufig agiert man dabei auf einem schmalen Grat zwischen innovativer Kommunikationspolitik und Verletzung von Sponsorenrechten. Die Sponsoring Lizenzen der offiziellen Sponsoren sind äußerst kostspielig und werden durch die Ambusher häufig „in den Schatten“ gestellt. So enden solche Kampagnen nicht selten in einem Rechtsstreit, da sich die offiziellen Sponsoren in ihren Rechten verletzt sehen.

 

Ambient/Sensation Marketing

Ambient und Sensation Marketing unterscheiden sich vor allem in ihrer zeitlichen Dauer: Ambient Marketing bleibt in der Regel über einen längeren Zeitraum im öffentlichen Raum bestehen. Sensation Marketingaktionen werden dagegen einmalig durchgeführt und sind meist nicht wiederholbar.

Beide finden im direkten Lebensumfeld statt, wobei der Konsument mit unkonventionellen Werbemaßnahmen an ungewöhnlichen Orten konfrontiert wird.

Ambient Marketing bezeichnet die Platzierung von Werbung an Orten, an denen nicht damit zu rechnen ist. Hierbei wird meist die Umgebung in die Werbemaßnahme miteinbezogen.

Außenwerbung bzw. „Out of Home“-Werbung wird genutzt, um eine Zielgruppe in ihrem direkten Lebensumfeld zu erreichen. Die Werbebotschaften werden dabei in sämtliche Bereiche des täglichen Lebens eingestreut – derart, dass sie von den Konsumenten gar nicht mehr als solche wahrgenommen werden. Weiterhin ist es möglich, einen Unterhaltungswert zu schaffen, der den Konsumenten im Zusammenhang mit einem Überraschungseffekt nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Der Konsument ist dieser Marketingmaßnahme unweigerlich ausgesetzt und kann sie oftmals nicht umgehen, sodass Ambient Marketing als besonders effektiv angesehen wird. Die wiederholte Konfrontation mit der Werbebotschaft wirkt sich positiv auf das Meinungsbild und die resultierenden Kaufentscheidungen des Konsumenten aus. Darüber hinaus kann die „Brand Awareness“ innerhalb der Zielgruppe gesteigert werden.

Ambient-Marketing | MARTES NEW MEDIA | Werbeagentur Karlsruhe

Quelle: http://brainwash.webguerillas.de/uncategorized/guerilla-virales-marketing-best-of-2007/

Der Konsument kann dabei auf ganz vielfältige Weise in seinem Lebensumfeld erreicht werden. Dazu einige Beispiele:

• Werbung auf Bierdeckeln
• Flyer, die in der Gastronomie ausgelegt oder an parkenden Autos angebracht werden
• Werbung auf Pizzakartons
• Haltegriffe in Bus/Bahn
• Werbung auf Einkaufswägen
• Zapfpistolen an Tankstellen
• Spind- oder Duschplakate in Fitnessstudios

Solche Werbeträger finden zunehmend Einzug in die Marketingkommunikation der Unternehmen, da mit deren Hilfe die Zielgruppe sehr viel stärker eingegrenzt werden kann. Folglich kann die Marketingmaßnahme deutlich effektiver platziert werden.

Sensation Marketing weist sehr viele Parallelen zum Ambient Marketing auf. Ziel ist es, Passanten mit unerwarteten Inszenierungen auf öffentlichen Plätzen zu überraschen. So sollen die Sensation Aktionen einen „Wow“-Effekt erzeugen, um die Werbebotschaft fester im Kopf des Kunden zu verankern.

Für das Sensation Marketing sind vielfältige Ziele denkbar: In erster Linie geht es darum, mit ungewöhnlichen oder spektakulären Darbietungen zu begeistern und zu faszinieren oder gar zu schockieren. Allerdings soll keine konkrete Werbebotschaft überbracht werden, sondern vielmehr die Aufmerksamkeit für ein Unternehmen oder eine Marke erregt werden. Es wird hauptsächlich darauf abgezielt, dass Werbung als Erlebnis empfunden wird – und nicht als Störfaktor.

Meist werden diese Aktionen an zielgruppenspezifischen oder öffentlichen Plätzen inszeniert und sind nicht wiederholbar. Aufgrund dieser Einmaligkeit der Inszenierung ist das Sensation Marketing stark auf die „Word-of-Mouth“-Kommunikation bzw. die Mundpropaganda ausgelegt: das Erlebte soll weitererzählt und beispielsweise in sozialen Netzwerken geteilt werden. Hierdurch verbreiten sich Sensation Aktionen in der Regel sehr schnell und weisen eine sehr hohe Reichweite auf.

Das „Teilen“ eines Erlebnisses über soziale Netzwerke in Form von einem Bild oder einem Video ist auch Grundlage für ein weiteres, hoch modernes Marketinginstrument, das so genannte Viral Marketing.

Sensation Marketing | MARTES NEW MEDIA | Werbeagentur Karlsruhe

Quelle: http://dialogschmiede.com/sensation-marketing

Viral Marketing

Das Viral Marketing folgt dem Empfehlungsprinzip: es basiert auf der Beobachtung, dass eine Empfehlung von Freunden und Verwandten als glaubwürdiger wahrgenommen wird und daher größeres Interesse erzeugt als Empfehlungen von anonymen Personen oder Informationen in Form einer Werbeaktion.

Viral Marketing ist die Initiierung eines Kommunikationsprozesses, bei dem sich die Werbebotschaft aufgrund ihres ungewöhnlichen Inhaltes von Konsument zu Konsument wie ein Virus verbreitet.

Beim Viral Marketing werden zwei Varianten unterschieden. Es existiert sowohl eine „Offline“-Variante als auch eine „Online“-Variante.

Als Offline-Variante des Viral Marketings wird die klassische Mundpropaganda verstanden und beruht somit auf persönlicher Weiterempfehlung.

Die Online-Variante hingegen erfolgt über das Internet. Diese Variante hat im Zuge der zunehmenden Digitalisierung deutlich an Bedeutung gewonnen und wird heutzutage stärker praktiziert, da das Internet eine erheblich schnellere und weiter reichende Verbreitung der Werbebotschaft ermöglicht als der höchstpersönliche Kontakt.

Die bekannteste und häufigste Form des Viral Marketings sind die so genannten Viralen Videos, die sich hauptsächlich über soziale Netzwerke verbreiten.

Sehen Sie dazu ein Beispiel:

Diesen Viralen Videos liegt die Idee eines so genannten „Multiplikatoreffekts“ zugrunde: die gezielte Erstplatzierung, das so genannte „Seeding“, richtet sich an Multiplikatoren und erfolgt mittels geeigneter Medien. Die Zielgruppe selbst sorgt über Youtube, Facebook, Twitter, Online-Spiele oder als E-Mail-Anhang für die Verbreitung.

Multiplikatoreffekt: (am Beispiel Facebook)
Gefällt einem User ein virales Video und teilt er dieses mit seinen Freunden, von deren Freunden wiederum andere Freunde Interesse an dem Video zeigen und durch Reaktion wiederum deren Freunde darüber informieren usw.

Um den Verbreitungseffekt des Viral Marketings auszulösen, bedarf es allerdings bestimmter Voraussetzungen, um dem entsprechenden Video die Grundlage zu verschaffen, sich wie eine Art „Virus“ zu verbreiten. Demnach sollte ein Virales Video bzw. ein Bild nicht nur innovativ und kreativ, sondern auch amüsant, provokant oder gar schockierend sein.

Das Marketinginstrument Viral Marketing verspricht einen besonders hohen Guerilla Effekt: der Mittelaufwand im Vergleich zur erzielten Reichweite bzw. der gewonnenen Aufmerksamkeit ist sehr viel geringer als bei anderen Marketinginstrumenten.

 

Ausblick

Moderne Marketinginstrumente wie das Guerilla Marketing sind inzwischen fester Bestandteil der heutigen Marketingbranche und aus dieser auch nicht mehr wegzudenken. Durch den kontinuierlichen Wandel der Branche werden immer wieder neue Wege entdeckt, die versprechen, den Konsumenten noch effektiver erreichen zu können. Behalten Sie diese Trends im Auge oder schaffen Sie selbst welche!

Wenn Sie noch mehr zu diesen hoch aktuellen Themen oder weiteren spannenden Gebieten des Marketing erfahren wollen, stehen wir von MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe gerne beratend zur Seite.

Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 8- 17 Uhr unter: (0721) 2012 -120 – wir freuen uns über Ihren Anruf!

Werbeagentur MARTES NEW MEDIA
G.-Braun-Str. 14
76187 Karlsruhe

15

April
2013

von MARTES NEW MEDIA

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3D Druck in Karlsruhe

Unter 3D Druck / 3D Print ist ein Rapid Prototyping Verfahren zu verstehen, in welchem das 3D Modell gedruckt wird. Voraussetzung für die Herstellung eines 3D Modells über den 3D Druck (3DP) ist die optimale Datenaufbereitung des gewünschten Objektes als Grafikdatei. Wir unterstützen Sie natürlich bei der 3D Digitalisierung Ihrer Daten und übernehmen gern die Datenkonvertierung.

3D Drucker X400 | MARTES NEW MEDIA | Werbeagentur Karlsruhe

3D Drucker X400

Liegen uns die entsprechenden 3D Grafikdaten vor, wird diese Grafik in viele Teilaufnahmen zerschnitten, etwa wie bei einem Computertomografen. Das dient dazu, jede auch noch so schmale und filigrane Stelle des Gegenstandes genau auszumessen, damit er absolut maßstabsgetreu über den 3D Druck angefertigt kann.

Bei uns in Karlsruhe entstehen die Modelle mit einer Fertigungstiefe von 99% vor Ort. Qualität „Made in Germany“, die für professionelle Anwender aus den Branchen Architektur & Bau, Industrie Design, Wissenschaft & Medizin, Kunst & Kultur, Anlagenbau, Automotive, Sensorik, Verpackungsindustrie, Maschinenbau, Schmuckindustrie, Modellbau und Landschaftsplanung Anwendung findet. Mit einer Schichtdicke von bis zu 0,1 mm und einer Druckfläche von 400x400x350 mm lassen sich präzise Modelle bis zu einem Volumen von ca. 56 l drucken.

Nach der Fertigung wandert Ihr 3D Objekt in die Endbearbeitung. Hier bekommt es seinen letzten Feinschliff. Das 3D Modell erhält mit Infiltraten, Lacken und weiteren Beschichtungen die gewünschte Textur.

Protoypen, die im 3D Druck gedruckt werden, sind sehr robust und umweltresistent. Wir verarbeiten ABS, PLA (Polyactose), PS (Polystyrol), PVA (Polyvinylalkohol) und LAYWOOD (Holz).

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren einen Termin vor Ort in Karlsruhe – wir demonstrieren Ihnen gerne die Möglichenkeiten des 3D Druckes und beraten Sie über den Nutzen in Ihren Unternehmensprozessen. Werbeagentur MARTES NEW MEDIA, G.-Braun-Str. 14, 76187 Karlsruhe, Telefon (0721) 2012-120.

21

August
2012

von MARTES NEW MEDIA

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Logodesign, Logoredesign

Eines der wesentlichen Elemente beim Corporate Design und der Corporate Identity spiegelt die visuelle Außenwirkung wieder. Das Logo ihres Produktes oder ihres Unternehmens ist der Grundstein für eine gute Markenkarriere und ermöglicht Ihnen Ihre Produke, Ihre Stärken und die Unternehmenswerte für die Sie stehen im Kopf Ihrer Kunden dauerhaft zu verankern.

Die kreative Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe erläutert Ihnen Grundlegendes zum Thema Logodesign und Logoredesign.

Was für Logoarten gibt es? Welche Aspekte sollten beim Logodesign oder Logoredesign beachtet werden? Wie wirkt Ihr Logo auf den Betrachter, vor allem auf Ihre Kunden?
Wie können Sie ihr Logo erfolgreich redesignen?

 

Logotypen

Je nach Kombination von Symbolen und Typografie wird die Logoart unterschieden.

 

Bildmarke

Bildmarken bestehen aus rein visuellen Zeichen ohne Text.
Nach dem Prinzip „Weniger ist mehr“ haben sie den höchsten Wiedererkennungswert beim Betrachter, da die mit der Darstellung des Logos verbundenen Emotionen für ein Produkt oder ein Unternehmen geweckt und verstärkt werden. Jedoch muss der Betrachter bei dieser Form erst lernen die Bildmarke zum Unternehmen zuzuordnen.
Eine Bildmarke ist zum Beispiel der „Swoosh“- Schwung von Nike, oder der Mercedes-Stern.

 

Wort-Bildmarke

Wort-Bildmarken sind aus einem Symbol und einer Schrift konstruiert.
Durch die Typografie, wie der gestaltete Schriftzug genannt wird, wird die Information auch vermittelt falls das Symbol nicht erkannt werden konnte.
Exemple für Wort-Bildmarken sind Puma, Adidas und TUI.

 

Typografie Logo

Ein Typografie Logo besteht aus gesetzten Buchstaben, die in unterscheidlichen Maßen, Anordnungen, Farben und Schrifttypen gestaltet werden.
Man unterscheidet bei dieser Markenart zwei Arten: Die „Zeichenmarken“ und die „Wortmarken“. Zeichenmarken bestehen aus einzelnen Buchstaben die mit einem hohen Wiedererkennungswert individuell gestaltet werden und haben den Vorteil, dass der Kunde direkt erkennt, um welche Marke es sich handelt.
Marken die man nur an ihrer Typografie erkennt sind z.B. Coca-Cola, Google und Ebay.

 

Logoqualitätskriterien

Form-, Schriftart- und Farbwahl:

Bei der Formwahl sollte beachtet werden welche Wirkung Farben, Formen und Schriftarten auf den Betrachter haben und ob sie Ihr Unternehmen wiederspiegeln. Steht Ihr Unternehmen in der Finanzbranche beispielsweise für Souveränität und Verlässlichkeit, sollten Formen und Farben gewählt werden die diese Eigenschaften ausdrücken.

 

Kontrast und Hintergrundresistenz:

Die Logoelemente sollten in ihrer Größe, den Linienstärken, der Raumaufteilung und ihrer Farben kontrastreich gestaltet werden um in der Gesamtheit eine gewisse Spannung im Logo aufzubauen. Es sollte beachtet werden, dass das Logo selbst aus der Distanz und zu verschiedenen Lichtverhältnissen gut zu erkennen ist und dass, vor allem bei 2-farbigen Logos, die Helligkeitskontraste unterschiedlich sind.

 

Formatwahl und Kombination:

Bei der Formatwahl sollten vor allem der Einsatzzweck (z.B. Kugelschreiber, Plakate) und die Fläche des Logos (z.B. für Briefbögen) beachtet werden.
Das Logo muss leicht abwandelbar, reproduzierbar in allen technischen Verfahren und außerdem auch klein gut darstellbar sein, ohne dass Details verloren gehen, beispielsweise für den Druck auf Visitenkarten oder Stempel.

 

Positiv-, Negativumsetzung:

Ihr Logo sollte sowohl auf weißem als auch auf schwarzem Hintergrund lesbar sein und zudem, falls es sich um ein farbiges Logo handelt, auch schwarzweiß eindeutig erkennbar sein, beispielsweise auf einem Fax.

 

Logoredesign

Beim Logoredesign bestehen im Vergleich zum Neulogodesign andere Voraussetzungen, die dementsprechend den Gesamtdesignprozess beeinflussen.
Es müssen lediglich Anpassungen an die aktuellen technischen Standards und den Zeitgeschmack vorgenommen werden, sodass Ihr Logo wieder zeitgemäß und modern wirkt.
Falls sich Ihr Unternehmen nicht grundlegend verändert hat muss das Logo nur geringfügig relauncht werden, allerdings muss auch bei minimalsten Veränderungen unbedingt darauf geachtet werden alle Kommunikationsmedien einheitlich zu aktualisieren um Verwirrungen zu verhindern und ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleisten.

In beiden Logodesignprozessen ist eine regelmäßige Überprüfung der Logowirkung, beispielsweise durch Kundenbefragungen, erforderlich um sicherzustellen dass Ihr Logo von den Betrachtern erfolgreich mit Ihrem Unternehmen verbunden und wiedererkannt wird.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich und vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie gerne.

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30

März
2012

von Blatsch

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Pinterest – Twitterst du noch oder pinnst du schon?

Die Social Media Familie hat Zuwachs bekommen. Das Phänomen Pinterest etabliert sich vom Empfehlungsportal zu einem rasant wachsenden sozialen Netzwerk. Das seit zwei Jahren bestehende Netzwerk hatte Anfang 2012 schon über 18 Millionen Besucher pro Monat und damit mehr Traffic als Google+ und Youtube zusammen. In Deutschland fängt der Hype gerade erst an.

Grund genug für die kreative Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe Ihnen die Plattform Pinterest vorzustellen und den Nutzen für Sie als Unternehmen zu beschreiben.

Was ist Pinterest?
Pinterest ist eine riesige, interaktive Bilder- und Videosammlung. Jeder Nutzer kann sich verschiedene, virtuelle und nach Themen sortierte Pinnwände (Board) anlegen und auf diesen Bilder (Pin) hinterlegen. Worum es bei Pinterest eigentlich geht, verdeutlicht der Name des Netzwerkes: Das Wort Pinterest wurde von den Erfindern der Plattform aus “Pinnwand” und “Interesse”, kurz: Pinterest, verbunden.

Social Media: Pinterest & Co. in der SEO + Werbeagentur Karlsruhe

Finden Sie etwas Interessantes im Web, nutzen Sie den “Pin it”-Button auf der entsprechenden Website und die entsprechenden Informationen werden an ein neues “Board” unter Ihrem Nicknamen bei Pinterest gepostet. Ein “Board” setzt sich aus verschiedenen “Pins” zusammen. Sie können beliebig viele “Pins” an einem “Board” anbringen. Finden Sie etwas nicht im Web oder möchten Sie ein eigenes Bild benutzen, so können Sie es auch von der eigenen Festplatte auf Pinterest hochladen.

Auch bei Pinterest ist es möglich den verschiedenen Nutzern der Community zu “folgen”. Hier werden Sie dann über jedes neue “Board” des Nutzers informiert, den Sie“verfolgen”. Wollen Sie Ihr Interesse auf etwas Bestimmtes richten, so können Sie dies beim Folgen von individuellen “Boards”.

Die einmalige Registrierung und Nutzung bei Pinterest ist kostenlos, allerdings müssen Sie eine Einladung beantragen. Die andere Möglichkeit ist, Sie lassen sich von bestehenden Usern, wie beispielsweise von MARTES NEW MEDIA, einladen. Hierzu benötigen wir nur Ihre E-Mail-Adresse. Nach Ihrer Registrierung können Sie natürlich auch Personen in die Community einladen. Die Macher versprechen sich hiervon ein schnelleres Bekanntwerden der aktuell noch unkommerziellen Plattform.

Wie können Unternehmen Pinterest nutzen?
Derzeit steckt das Pinterest-Marketing noch in den Anfängen. Da sich Pinterest grundlegend von Facebook und Co. unterscheidet, muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden, ob ein Engagement bei Pinterest sinnvoll ist. Denn bei Pinterest geht es um Bilder, welche durch einen Kommentar ergänzt werden kann. Das Bild selbst ist das wichtigste Element. Da immer mehr User das Social Media Shopping für sich entdecken, besitzen bisher hauptsächlich Online-Shops einen Account auf Pinterest. Sobald ein Pinner Gefallen an Ihren Produkten oder Dienstleistungen findet, Repint, also teilt, er diese. Für Sie als Unternehmen ist das von bedeutenden Vorteil, da Ihre Bekanntheit steigt. Wie so ein Unternehmensprofil auf Pinterest aussehen kann, zeigen wir am Beispiel von unserer Pinterest-Seite.

Wenn Sie Produkte aus Ihrem eigenen Online-Shop bewerben möchten, sollten Sie dies über ein Unternehmensprofil auf Pinterest präsentieren. Wichtig dabei ist die Auswahl der richtigen URL, sofern ein Produkt auf mehreren Seiten vorhanden ist. Pinterest setzt die URL auf „Do-Follow“ und gibt sie auch so bei jedem Repin weiter. Ein produktnahes Tagging ist wichtig, weil die verwendeten Wörter und Begriffe in den Index von Pinterest aufgenommen und für die Suche auf der Plattform genutzt werden. Wer nur die eigenen Produkte bewirbt, könnte als Spammer angesehen werden. Wer dagegen auch fremde Produkte pinnt, also „Likes“ vergibt und kommentiert, schärft damit sein Profil und wird als Experte eingeordnet.

Folgende Punkte sollten Sie beachten, bevor Sie ein Profil bei Pinterest anlegen:

  • Haben Sie genug Bilder um Ihre Boards zu füllen? Bei Pinterest dreht sich alles um die verschiedenen Boards und ihre Inhalte. Ein spärlich gefülltes Board werden die Nutzer eher als lieblos wahrnehmen, anstatt Ihr Engagement auf der Plattform zu würdigen. Wichtige Boards könnten unter anderen für Sie einen Online-Katalog sein, der Ihre Produkte und Leistungen widerspiegelt. Zu Ihrem Angebot können Sie auch ein Preisschild anhängen. Auch ihre Kunden können Sie erwähnen, das steigert Ihren Marktwert und Ihr Kunde freut sich über die Werbung. Wenn Sie Veranstaltungen anbieten, können Sie diese in Form eines Flyers an Ihr Board pinnen.
  • Alles im Lot mit dem Urheberrecht? Das Urheberrecht spielt eine große Rolle. Seien Sie sich hundertprozentig sicher, dass Sie die Rechte von allen verwendeten Bildern besitzen oder Inhalte vom Urheber teilen dürfen.
  • Genug Zeit und Interesse vorhanden? Pinterest lebt ebenso wie Twitter vom stetigen Engagement. Seien Sie sich darüber bewusst, dass Ihr Pinterest Profil regelmäßig gepflegt und mit neuen Inhalten gefüllt werden sollte.

Pinterest ist derzeit (Stand: April 2012) nur auf Englisch verfügbar, kann aber auch von deutschen Usern mit geringen Englischkenntnissen genutzt werden. Das Projekt aus „Silicon Valley“ in Kalifornien, wurde bereits vom “TIME Magazine” in die Top 50 der besten Websites von 2011 gewählt. Pinterest hat gar nicht den Anspruch eine Konkurrenz für Facebook oder Google + zu sein, dass wäre auch äußerst ambitioniert. Doch was ist dieser Tage nicht ambitioniert in einem Internet, in dem es schon alles zu geben scheint?

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich und vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Social Media Experten in Karlsruhe.

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13

März
2012

von Blatsch

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SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument zur Situationsanalyse und Strategiefindung. Mit ihr werden innerbetriebliche Stärken und Schwächen (Strength – Weaknesses) und externe Chancen und Gefahren (Opportunities – Threats) betrachtet. Stärken und Schwächen können erst im Vergleich mit den Wettbewerbern eines Unternehmens beurteilt werden. Deshalb verknüpft die SWOT-Analyse die unternehmensinternen Kennzahlen in Form von  Stärken und Schwächen mit den externen Einflussfaktoren in Form von Chancen und Risiken in einer Matrix. Die SWOT-Analyse dient, neben der Markt- und Zielgruppenanalyse, als Informationsgrundlage zur Strategiefindung im gesamte Marketingprozess. Der große Vorteil einer SWOT-Analyse liegt darin, dass sie einfach durchzuführen ist und außer dem zeitlichen Aufwand keine weiteren Kosten verursacht.

Bei der SWOT-Analyse gehen wir in vier Schritten vor:

Schritt 1: Stärken-Schwächen-Analyse
Stärken und Schwächen lassen sich innerhalb einer Unternehmung analysieren und beeinflussen. Um Ihre Stärken zu fördern und Ihre Schwächen abzubauen, werden die Kennzahlen zu denen der Mitbewerber gesetzt. Wichtige Informationsquellen sind beispielsweise der Unternehmensauftritt, der elektronische Bundesanzeiger, die Datenbank des deutschen Marken- und Patentamts, und viele mehr. Typische Kennzahlen für Ihre Analyse sind:

  • Zufriedenheit der Kunden mit Leistung, Produkt und Service
  • Finanzen / Wirtschaftlichkeit
  • Unternehmensführung
  • Unternehmenskultur / Leitbild
  • Personalentwicklung und -planung
  • Kompetenzen / Know-how
  • Patente / Rechte

In jedem Falle muss die Analyse ehrlich, logisch und konsequent sein. Die interne Analyse kann auf verschiedene Weise strukturiert werden, zum Beispiel für einzelne Geschäftseinheiten, Produktgruppen oder nach funktionalen Kriterien. Zum Einsatz kommt hierzu die Wertekette von Porter.

Schritt 2: Chancen-Risiken-Analyse
Die Chancen-Risiken-Analyse untersucht denkbare Entwicklungen außerhalb Ihres Unternehmens und deren Einflüsse auf die Marketingstrategie, sowie der Unternehmensplanung, die nicht direkt beeinflussbar sind. Diese Faktoren – innerhalb des gesamten Marketingprozess auch Major-Trends genannt – sind.

  • Politik & Recht (aktuelle politische Lage / Steuerrecht, Wettbewerbsrecht, Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, …)
  • Technologie (Maschinenstand, Innovation)
  • Ökonomie und Konjunktur (Wie ist die aktuelle Marktlage bzw. in wieweit gibt es Veränderungen im Markt?)
  • Gesellschaft & Kultur (Gibt es Veränderungen in der Tradition /  Trends, In wieweit verändern die sozialen Netzwerke die menschlichen Gewohnheiten?)
  • Demografie
  • Ökologie

Gleichzeitig werden die Ergebnisse der Stärken-Schwächen-Analyse auf Veränderungen untersucht. Die Chancen werden genutzt um die damit verbundenen Stärken auszubauen und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Risiken werden minimiert, um Gefahren abzuwenden.

Schritt 3: SWOT-Analyse
Die eigentliche SWOT-Analyse integriert die Ergebnisse in einer Matrix. Dabei werden auf der horizontalen Achsen die internen und externen Analyseergebnisse beschrieben, auf der vertikalen Achse die positiven und negativen Ergebnisse. Hieraus lassen sich im nächsten Schritt Maßnahmen und Initiativen ableiten.

Fachbeitrag zur SWOT-Analyse – Bestandsaufnahme der SEO Karlsruhe

 

Schritt 4: Ableitung von Maßnahmen und Initiativen aus der SWOT-Analyse
Die erfolgreiche Marketingstrategie basiert auf am Ziel ausgerichteten Maßnahmen. Der Nutzen aus Stärken und Chancen wird maximiert, den Verlusten aus Schwächen und Risiken wird vorgebeugt. Folgenden Kombinationen stehen zur Disposition: Danach wird hinterfragt, welche Initiativen und Maßnahmen sich daraus ableiten lassen:

SO – Stärken-Chancen-Kombination:
Welche Stärken passen zu welchen Chancen?
Wie können Stärken eingesetzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?

ST – Stärken-Risiken-Kombination:
Welche Risiken können wir mit welchen Stärken begegnen?
Wie können welche Stärken eingesetzt werden um den Eintritt bestimmter Risiken oder Gefahren abzuwenden?

WO – Schwächen-Chancen-Kombination:
Wo können aus Schwächen Chancen entstehen?
Wie können Schwächen zu Stärken eingesetzt werden, um den Eintritt bestimmter Gefahren abzuwenden?

WT – Schwächen-Risiken-Kombination:
Wo befinden sich unsere Schwächen und wie können wir uns vor Schaden schützen?

SWOT-Analyse_Maßnahmen

 

Hieraus lassen sich passende taktische und strategische Handlungsempfehlungen entwickeln, aufeinander abstimmen und festhalten. Wie die meisten Management-Modelle beruhen SWOT-Analysen auf einer rationalen Sicht der Dinge. Das Unternehmen stellt damit den Zugang zu Ressourcen sicher und bildet Vertrauen zu seinen Kunden, Gläubigern und Lieferanten.

 

Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

20

Februar
2012

von Blatsch

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Marketingstrategien

Die Marketingstrategie ist ein Plan zur Erreichung der Unternehmens- und Marketingziele. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Marketing-Konzeption. Im gesamten Marketing-Prozess setzt sie die Marketing-Analyse mit ihren Major-Trends, den Kernkompetenzen, sowie die Segmentierung der Zielmärkte und Zielgruppen voraus. Die Marketingstrategie ist i.d.R. langfristig angelegt und hat einen veränderbaren Charakter: Teil der Major-Trends ist beispielsweise die Konjunktur einer Volkswirtschaft. Gibt es hier unvorhersehbare Veränderungen, wirken sich diese Trends auf das Marketing aus. Strategieanpassungen sind notwendig und kein Indiz für eine fehlerhafte Analyse oder Planung. Ganz im Gegenteil, ein regelmäßiges Controlling und die Optimierung ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Marketing.

In der kreativen Werbeagentur MARTES NEW MEDIA werden Marketingstrategien in vier Kategorien klassifiziert: geografische Marktbearbeitungsstrategie, kundenbezogene Marktbearbeitungsstrategie, Wachstumsstrategie und Wettbewerbsstrategie.

Schaubild der Strategieoptionen | Werbeagentur MARTES NEW MEDIA

Diese stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:

1.) geografische Marktbearbeitungsstrategie:

Bei der geografischen Marktbearbeitungsstrategie legen wir gemeinsam mit unserem Kunden die Zielmärkte fest. Bei der Unterteilung der Märkte achten wir auf eine sinnvolle Festlegung nach Sprache, Kulturen oder Regionen. Begrenzt sich der Markt auf Ihre Region, werden wir die Strategien und Maßnahmen unter Berücksichtigung Ihrer regionalen Besonderheiten – wie Kultur, Dialekt, Umwelt und Klima – anpassen. Zur Gliederung in Deutschland und Österreich dient die Aufteilung nach Nielsen-Gebieten.


2.) kundenbezogene Marktbearbeitungsstrategie:

Bei der kundenbezogenen Marktbearbeitungsstrategie legen wir gemeinsam mit unserem Kunden fest, welche Märkte und Zielgruppen angesprochen werden. Gemeinsam definieren wir eine Primärzielgruppe (Hauptzielgruppe), sowie Sekundärzielgruppen (Nebenzielgruppen). Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • organisatorische Merkmale (Unternehmensgröße, Unternehmensstandort, Marktanteil)
  • ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände)
  • Kaufverhalten des Unternehmens (Buying Center, Lieferantentreue, Kaufzeitpunkt)
  • personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (Lebenslauf und Ausbildung, Reputation, Informationssammlung, Innovationsbereitschaft).

Bei der direkten Ansprache von Konsumenten, erfolgt die Auswahl nach diesen Kriterien:

  • demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstatus, Wohnort)
  • sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Gehalt, Beruf)
  • psychografische Merkmale (Lebensstil, Motivation, Persönlichkeit)
  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, Markenbewusstsein).

Zur Beschreibung von Zielgruppen nach sozialen Milieus dienst das Schaubild der Sinus-Milieus.

Bei der Bearbeitung eines spezifischen Teilmarktes, empfehlen wir die Nischenstrategie. In der Rolle des Spezialanbieters stellen Sie gegenüber Ihren Zielgruppen die Versorgung einer besonderen Nachfrage sicher. Hierbei spielt die richtige Ansprache, sowie die Befriedigung von Bedürfnissen Ihrer Kunden eine entscheidende Rolle. Eine streuverlustfreie Ansprache ist erstrebenswert.  Sprechen Sie keine bestimmte Zielgruppe an, handeln Sie nach den Regeln der Marktmassenstrategie. Hierbei wird Ihr Sortiment oder Ihre Dienstleistung an keinen bestimmten Verbraucher gerichtet, sondern konzentriert sich an der breiten Masse.

3.) Wachstumsstrategie:

In der Wachstumsstrategie legen wir fest,  mit welchen Produkten und auf welchen Märkten Sie künftig Ihr Umsatzwachstum sicherstellen. Mit dem nachfolgenden Schaubild bestimmen Sie auf einfache Weise die künftige Wachstumsstrategie:

Schaubild Wachstumsstrategien - SEO Agentur Karlsruhe

 4.) Wettbewerbsstrategie:

In gesättigten Märkten ist die Wahl der am Besten geeigneten Wettbewerbsstrategie – auch Konkurrenzstrategie genannt – der zentrale Strategieentscheid.

Ziel ist es, attraktiver als Ihre Mitbewerber zu sein und Ihrer Konkurrenz Marktanteile abzuringen.

Folgende Strategietypen unterscheiden wir: 

  • Präferenzstrategie (einzigartiges Angebot, höchste Qualitäts- und Designansprüche, unschlagbarer Service …)
  • Kostenführerschaftsstrategie (Preisführer, günstigster Anbieter auf dem Markt, aggressives Marketing …)
  • Nischenstrategie (bestimmtes Marktsegment, Spezialanbieter, streuverlustfreie Zielgruppenansprache …)
  • Me-too-Strategie (Vergleichbares erfolgreiches Konzept oder Angebot kopieren.)
  • Kooperationsstrategie (1+1=3, Nutzung von Synergieeffekten durch Kooperationen zwischen Unternehmungen mit den selben Interessen, Win-Win-Situation)

 

Haben wir Interesse geweckt? Gerne unterstützen wir Sie bei der Festlegung Ihrer Marketingstrategie. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

 

09

Februar
2012

von MARTES NEW MEDIA

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10 Tipps zur Erstellung einer Unternehmensseite auf Facebook

Facebook ist eines der meist genutzten Sozialen Netzwerke im Internet, mittlerweile haben sich über 845 Millionen Menschen dort registriert (Stand Febrauer 2012, Quelle: Facebook). In Deutschland nutzen bereits über 22,5 Millionen Menschen die Plattform – davon in Karlsruhe bereits 197.820 (Stand: Februar 2012, Quelle: allfacebook.de) – um regelmäßig Informationen auszutauschen. Neben der Erstellung von persönlichen Profilen bietet Facebook auch die Möglichkeit, Seiten für Organisationen, Unternehmen und deren Marken und Produkte einzurichten.

Durch diese Möglichkeit und die hohen Nutzerzahlen gewinnt Facebook als Instrument in der Unternehmenskommunikation zunehmende Bedeutung. Viele Unternehmen nutzen den Facebook-Auftritt zusätzlich zu ihrer Unternehmenswebsite und verbreiten ihre Inhalte darüber schon weitreichend und schnell. Der Vorteil von Facebook besteht in dem direkten Dialog mit Kunden, Zulieferern, Mitbewerbern, Medienvertretern, Interessenten und damit potentiellen Kunden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen 10 wichtige Tipps vor, die es bei der Erstellung einer professionellen Unternehmenspräsenz auf Facebook zu beachten gilt:

 

1. Strategie und Planung der Facebook-Seite

Sie können den Erfolg Ihrer Unternehmensseite auf Facebook durch eine gewissenhafte Planung wesentlich beeinflussen. Dazu sollten Sie überlegen, was Sie kommunizieren möchten und welche Zielgruppe Sie erreichen wollen. Untersuchen Sie das Nutzungsverhalten und die Bedürfnisse ihrer Kunden. Welche Inhalte sprechen die Zielgruppe an und wie können Sie diese Informationen auf Ihrer Unternehmenswebseite in Facebook umsetzen?

 

2. Wahl der Art der Unternehmensseite und Festlegung des Namens

Erstellen Sie eine Facebook-Seite, um eine engere Beziehung zu Ihren Kunden oder Ihrem Publikum aufzubauen.Legen Sie Ihre Unternehmensseite auf Facebook an. Facebook bietet verschiedene inhaltliche Möglichkeiten an, je nachdem welche Seitenart Sie auswählen. Auch der Aufbau der Seite ist unterschiedlich. Sie haben die Wahl zwischen einer Seite für ein „Lokales Unternehmen oder Ort“, „Unternehmen, Organisation oder Institution“, „Marke oder Produkt“, „Künstler, Band oder öffentliche Person“, „Unterhaltung“ und „Guter Zweck oder Gemeinschaft“. Sie können beliebig viele Seiten erstellen, ein nachträgliches ändern des Seitentyps ist jedoch nicht möglich. Nach Auswahl der Seitenart können Sie noch die jeweilige Kategorie bestimmen. So stehen zum Beispiel bei „Lokales Unternehmen oder Ort“ unter anderem „Dienstleistungsunternehmen“ oder „Einzelhandel“ zur Auswahl.

Zur Komplettierung der Seite benötigen Sie nur noch einen aussagekräftigen Namen. Kurze Namen sind einprägsamer als lange. Besonders geeignet ist der Name Ihres Unternehmens oder Ihres Produktes. Ihr Firmen- oder Markenname sorgt für eine leichte Auffindbarkeit Ihrer Seite bei Facebook und bietet einen hohen Wiedererkennungswert.

 

3. Ändern der Facebook-URL Ihres Profils

Bei Erstellung Ihrer Seite vergibt Facebook automatisch eine Nummer für Ihre URL. Da diese Nummer keinen Wiedererkennungswert besitzt, empfiehlt es sich, sie durch einen geeigneten Nutzernamen zu ersetzen, eine sogenannte Vanity-URL. Facebook bietet die Änderung der URL unter http://www.facebook.com/username an und gibt verschiedene Vorschläge. Wählen Sie auch hier einen individuellen Namen mit Wiedererkennungswert aus, so kann jeder Nutzer sofort ersehen, welches Unternehmen sich dahinter verbirgt. Potentielle Kunden können Ihre Seite durch eine solche Vanity-URL mit entsprechendem Namen schneller über Suchmaschinen finden.

Da jeder Nutzername nur einmal auf Facebook verwendet werden darf, können Sie nach Eingabe Ihres Wunschnamens auf der Seite die Verfügbarkeit prüfen. Nach erfolgreicher Prüfung und der Bestätigung des Namens lautet Ihre neue URL dann http://www.facebook.com/wunschname. Sie wird beim Aufruf Ihrer Facebook-Seite im Adressfeld des Browers angezeigt. Diese URL können Sie auf Ihrer Website oder in E-Mail Signaturen hinterlegen. Gerade in den Kontaktdaten auf Ihrer Unternehmenswebsite und im Pressekontakt bei PR-Meldungen sorgt die Facebook-URL dafür, dass interessierte Leser Ihre Präsenz auf Facebook besuchen.

Weiter bietet sich die Möglichkeit über eine Subdomain Ihrer offiziellen Unternehmens-URL auf die Facebook-Seite zu referenzieren. Also bei der Werbeagentur MARTES NEW MEDIA beispielsweise über facebook.martes.de

 

4. Die neue Facebook-Seite mit Inhalten füllen

Füllen Sie Ihre Seite mit allen relevanten Informationen, bevor Sie diese bei Facebook veröffentlichen. Je besser Sie ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse kennen, desto zielgerichteter können Sie auf Ihrer Seite interessante Texte, Links, Bilder und Videos bereitstellen, die auf Ihre Besucher zugeschnitten sind. Bilder und Videos bieten visuelle Reize und werten Ihre Seite auf. So können Sie zum Beispiel Fotos von Produkten, Logos und Bildern des Vorstandes oder der Geschäftsführer online stellen, oder Sie platzieren Videos von Imagefilmen, Produktvorführungen, Interviews, Pressekonferenzen und Veranstaltungen. Unter dem Reiter „Info“ können Sie Ihr Unternehmen ausführlich beschreiben. Dort ist ebenfalls Platz für einen Link auf Ihre Unternehmenswebsite und Ihre Kontaktdaten. Der Reiter „Notizen“ bietet Platz für ausführlichere Texte und Informationen. Hier können Sie zum Beispiel vollständige Pressemitteilungen oder Fachbeiträge hinterlegen.

Ein passendes Profilbild rundet Ihre Seite ab. In der Regel ist das Logo Ihres Unternehmens oder einer Marke dafür besonders geeignet. Achten Sie auf gute Bildqualität, so erzeugen Sie einen professionellen Auftritt. In der linken Spalte Ihres Profils befindet sich die Infobox. Nutzen Sie diese, um einen knappen Überblick über das Unternehmen oder Produkt zu geben. Vergessen Sie auch die URL der Unternehmenswebsite nicht, so schaffen Sie einen direkte Verlinkung zu Ihrer Website.

Eine vollständig ausgefüllte Unternehmensseite auf Facebook informiert die interessierten Leser über Ihr Unternehmen. Sie ist eine Visitenkarte Ihres Hauses. Qualitativ hochwertige und aktuelle Inhalte auf der Seite unterstützten daher ein positives Firmenimage.

 

5. Weitere Seiten auf Facebook hinterlegen

Nachdem Sie Ihre Unternehmensseite bei Facebook erstellt haben, können Sie noch weitere Seiten für Ihr Unternehmen oder für einzelne Produkte anlegen. Die Erstellung von zusätzlichen Facebook-Seiten für einzelne Produkte Ihres Unternehmens ermöglicht Ihnen, diese Seiten noch zielgerichteter auf Ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse zu zuschneiden.

 

6. Bei allen Texten im Profil auf relevante Keywords achten

Relevante Schlüsselwörter (Keywords) in Ihren Texten sorgen dafür, dass Ihre Facebook-Unternehmensseite bei Suchmaschinen in den Ergebnislisten weiter vorne steht und somit von potentiellen Kunden besser gefunden wird. Eine Keywordanalyse ist hilfreich, um geeignete Schlüsselwörter zu finden. Denken Sie beim Erstellen der Texte für Ihre Facebook-Präsenz aber nicht nur an die Suchmaschinen. In erster Linie sollen die Informationen für die Leser, also Ihre potentiellen Kunden, interessant sein.

 

7. Weitere Social Media Profile bei Facebook einbinden

Sollten Sie noch über weitere Social Media Profile wie zum Beispiel Twitter und Google + verfügen, können Sie diese bei Facebook ebenfalls auf ihrer Unternehmensseite einbinden. Geben Sie Twitter einfach in der Facebook-Suche ein und benutzen Sie die zugehörige Anwendung. So können Sie Ihre Tweets auf ihrem Facebook-Profil anzeigen lassen oder andere Social Media Profile verknüpfen.

 

8. Fans gewinnen und durch aktuelle Statusmeldungen informieren

Facebook Fanpage erstellen | Werbeagentur Karlsruhe | MARTES NEW MEDIAWerden Facebook-Nutzer auf Ihre Unternehmensseite aufmerksam, können sie „Fans“ werden. Dazu klicken die Nutzer den „Gefällt mir-Button“ auf Ihrer Seite an. Die Fans werden ab sofort über alle Aktualisierungen Ihrer Seite von Facebook auf dem Laufenden gehalten, auch wenn sie diese nicht direkt besuchen. Um Fans zu gewinnen, laden Sie Geschäftspartner, Bekannte und Kunden auf Ihre Seite ein. Durch regelmäßige Aktualisierungen und Aktionen auf Ihrer Facebook-Seite machen Sie auf sich aufmerksam und können die Anzahl Ihrer Fans erhöhen, auch ist es möglich, Freunde Ihrer Facebook-Freunde auf Ihre Seite einzuladen.Sie können den „Gefällt mir-Button“ auch auf Ihrer Firmenwebsite oder unter Beiträgen auf Ihren Seiten einbinden. Facebook-Nutzer können so durch Klick darauf direkt Fans Ihrer Facebook-Seite werden.

Über die Statusmeldungen auf Ihrer Profilseite können Sie aktuelle Informationen wie Pressemitteilungen, Fachartikel oder Unternehmensinformationen liefern. Ihre Fans werden über jede neue Meldung informiert und bleiben über Ihr Unternehmen auf dem Laufenden, auch wenn sie Ihre Facebook-Seite nicht besuchen. Fans können diese Statusmeldungen mit ihren Freunden teilen, die Reichweite Ihrer Informationen wird automatisch erhöht, ein viraler Effekt entsteht. Der Erfolg ist, gemessen am minimalen finanziellen Aufwand, überproportional groß.

 

9. Veranstaltungen, Apps und Gewinnspiele

Neben der richtigen Content-Strategie ist die Cross-Promotion Ihrer Facebook Unternehmenswebseite ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der Schlüssel zum erfolgreichen Facebook-Marketing besteht darin, Ihre Seite im Bewusstsein Ihrer Nutzer zu halten, indem Sie sie kontinuierlich aktualisieren und dabei stets das Interesse und die Bedürfnisse Ihrer Fans ansprechen. Optimal ist Content, der die Nutzer dazu veranlasst, zu kommentieren, auf den „Gefällt mir“-Button zu klicken und Inhalte zu teilen. Wenn ein Nutzer mit Ihrem Contentangebot – beispielsweise einer eigenen Produkt-App – interagiert, sehen seine Freunde das in Ihrem Newsfeed – und Ihre Reichweite wird erhöht. Aktuelle Informationen wie Veranstaltungskalender können hierbei ebenso als Anreiz-Instrument dienen wie beispielsweise ein Gewinnspiel. Suchmaschinen indizieren soziale Netzwerke wie Facebook, wodurch die Platzierung in den semantischen Suchergebnissen ebenfalls an Bedeutung gewinnt.

 

10. Fachkompetenz demonstrieren

Facebook lebt von der Kommunikation und dem Austausch untereinander. Fans stellen Kommentare und Fragen zu Ihren Beiträgen, Fotos und Videos bei Facebook ein. Reagieren Sie zeitnah darauf und treten Sie in einen Dialog mit Ihren Fans. Zeigen Sie Ihr Fachwissen durch Beiträge auch in anderen relevanten Gruppen oder Facebook-Seiten, so machen Sie auf sich aufmerksam und gewinnen weitere Fans.

Durch Nutzung von Social Media Plattformen wie Facebook, können Sie den Bekanntheitsgrad Ihrer Unternehmung oder eines Produktes erhöhen. Alleine in Deutschland nutzen 22,5 Millionen Menschen Facebook (Stand: Februar 2012, Quelle: allfacebook.de), die Tendenz ist steigend. Doch auch andere Social Networks wie Twitter und Google + verzeichnen einen steten Anstieg der Nutzerzahlen. Eine Unternehmens-Präsenz auf diesen Plattformen fördert nicht nur die Bindung von Bestandskunden, sie erreicht auch neue Interessenten durch die virale Verbreitung der Inhalte. Stetige Aktualisierungen und der Dialog mit Ihren Zielgruppen bauen ein modernes, glaubwürdiges Image auf und gestalten die Unternehmenskommunikation transparent.

 

Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihres professionellen Facebook- Unternehmensauftrittes:

MARTES NEW MEDIA
G.-Braun-Str. 14
76187 Karlsruhe

Telefon (0721) 2012-120
Telefax (0721) 2012-129

facebook.martes.de
google.martes.de
twitter.martes.de

 

 

21

Dezember
2011

von MARTES NEW MEDIA

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YouTube-Kanal

Von A wie Animation, über M wie Mediaplanung bis V wie Videoproduktion, wir bieten Ihnen alles aus einer Hand: Gerne erstellen wir Ihre Präsentation, ihren TV-Spot oder ihren Imagefilm nach Ihren Vorstellungen. Mit uns erreichen Sie streuverlustfrei Ihre Zielgruppen.

http://www.youtube.com/WerbeagenturMARTES

14

Dezember
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Social Media Marketing

Unter Social Media versteht man alle digitalen Plattformen in denen die Nutzer interaktiv den Inhalt der jeweiligen Seite beeinflussen und vorantreiben können (User Generated Content). Dadurch entfällt das Kommunikationsgefälle zwischen Sender und Empfänger. Die Kommunikation und die Interaktion stehen im Mittelpunkt von Social Media Plattformen. Im Gegensatz zu den Massenmedien wie Zeitung und Fernsehen ist hier der zeitnahe Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erlebnissen gewährleistet. Dem Nutzer ist es möglich, selbst Artikel unter Wikipedia zu erstellen oder eigene Videos, Fotos oder ähnliches zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Massenmedien (z.B Zeitungsartikel) kann man die veröffentlichten Beiträge in sozialen Netzwerken im Nachhinein verändern, ergänzen oder wieder entfernen.  Nach einer Studie von den Sozialforscher Haenlein kann man soziale Medien in 6 Kategorien einteilen: Kollektivprojekte (z.B. Wikipedia), Blogs und Mikroblogs (z.B. Twitter), Content Communities (z.B. YouTube), soziale Netzwerke (z.B. Google+, Facebook), MMORPGs (z.B. World of Warcraft), und soziale virtuelle Welten (z.B. Second Life).

SEO-Analyse | Werbeagentur und SEO Agentur MARTES NEW MEDIA in Karlsruhe

Social Media Marketing – Der Nutzen für Ihr Unternehmen

Man unterscheidet zwischen dem internen und dem externen Gebrauch sozialer Medien.

Die interne Nutzung von sozialen Plattformen dient hauptsächlich der Kommunikation, der Zusammenarbeit und des Wissensmanagements innerhalb der Organisation. Gerade große Unternehmen können von von diesen Technologien profitieren, da sie global abrufbar und schnell für die Mitarbeiter verfügbar sind. Überdies haben Sie mit Social Media eine Möglichkeit gefunden, Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten und Ihnen die Chance zu geben, ihre Gedanken ungezwungen zum Ausdruck zu bringen.

In der externen Nutzung werden die Schwerpunkte im Bereich Marketing, Public Relations, Human Ressources, Forschung, Entwicklung und Vertrieb abgedeckt. Durch die extrene Nutzung von Social Media repräsentieren die Mitarbeiter das Unternehmen im World Wide Web. Da alles, was nach außen kommuniziert wird, auch auf das Unternehmen zurückfällt, gibt es Social Media Guidelines, die dem Mitarbeiter vorgeben, wie der Mitarbeiter in Sozialen Netzwerken agieren kann und soll, wenn er als erkennbarer Vertreter seines Unternehmens angemeldet ist. Diese Richtlinien betreffen alle Mitarbeiter, nicht nur die, die sich mit der Repräsentation des Unternehmens auseinandersetzen. Man sollte bedenken, dass argloses Handeln und fehlende Medienkompetenz dem Unternehmen nachhaltig schaden können, wenn z.B. ein Mitarbeiter Betriebsgeheimnisse ausplaudert oder offen im Netz von seinem Unternehmen ein schlechtes Bild vermittelt.

 

Vorteile für Ihr Unternehmen

Reichweite und Bekanntheitsgrad wird erhöht

Social Media erleichtern es einem Unternehmen global präsent zu sein. Um die Reichweite des Unternehmens und der Marketingkampagne nachhaltig auszubauen, bietet es sich an, in verschiedenen sozialen Plattformen präsent zu sein. Durch die Verwendung verschiedener sozialer Netzwerke erhöht sich die Möglichkeit mehrere demografische Usergruppen zu erreichen und anzusprechen und damit den Bekanntheitsgrad des Unternehmens oder des Produktes positiv zu beeinflussen.

Im direkten Dialog mit dem Kunden

Weil Social-Media-Werkzeuge für die Gemeinschaft zu geringen oder gar keinen Kosten zugänglich sind, kann man hier ohne viel Aufwand eine breite Masse ansprechen. Überdies wird den Usern die Möglichkeit geboten, mit dem Unternehmen in direkten Kontakt zu treten, wodurch Ihr Unternehmen authentisch und zugänglich wird. Der interessierte User kann unmittelbar und ohne Zeitverzug Kommentare auf der Facebook Fanpage hinterlassen, Fragen über den Twitter Account stellen, oder seiner Meinung auf Blogs und Themenseiten kundtun und damit nahe am Unternehmen. Und das kann ein großer Vorteil für ein Unternehmen sein, denn Nutzer sind hervorragende Multiplikatoren, Innovatoren und Early Adopter. Mit den richtigen Mitteln und Inhalten fördert man den Austausch in Social Media Anwendungen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten – zu viel Offenheit ohne Social Media Know-How kann dem Unternehmen auch schaden.

Die Innovationen, welche Social Media mit sich bringen, versprechen Ihrem Unternehmen eine Unmenge an strategischem Potential. Es kann durchaus vorteilhaft sein, sich mit Sozialen Medien auseinander zu setzen und Zeit in den virtuellen Auftritt seines Unternehmens zu investieren. Nutzen Sie unser Know-How über SEO und Social Media Marketing Strategien für Ihr Unternehmen und kontaktieren Sie uns!

Werbeagentur MARTES NEW MEDIA – kreative Konzepte für Ihren Erfolg!

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23

September
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Digital Signage Speiseleitsystem in HDTV.

Die Speiseleit- und Informationssysteme der Firma MARTES NEW MEDIA zeichnen sich seit über 10 Jahren durch modernste Technik, hohe Skalierbarkeit und niedrige Betriebskosten aus. Ob für die Hochschulgastronomie in Mensen und Cafeterien, gastronomischen Großbetrieben und Kantinen – unsere Erfahrung mit digitalen Anzeigesysteme bieten Ihnen garantiert einen reibungslosen und sicheren Betrieb. Branchenerfahrung, intensive Entwicklungsarbeit, ständige Verbesserungen und die Anpassung an neue Umweltbedingungen sind für uns selbstverständlich. Die ausgereiften Digital Signage-Lösungen von MARTES NEW MEDIA sind bewährt im Einsatz.

Ob Studierende, Mitarbeiter, Kunden oder Schüler – Ihre Gäste erhalten schnell einen informativen und ansprechenden Überblick über das jeweilige Speiseangebot und werden optimal an die gewünschten Essensausgaben geleitet. Ein reibungsloser Durchlauf ist somit insbesondere zu den Stoßzeiten gewährleistet.

Das Erscheinungsbild der Speisekarte hinsichtlich Design, Farbgestaltung und Inhalt wird individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst. Wir bieten für unsere Speiseleit- und Informationssysteme eine rundum Abwicklung und sorgen jederzeit für aktuellen Informationsfluss unter allen Beteiligten.Wir kümmern uns um alle Wünsche bei der Umsetzung Ihres Projekts: von der Beratung und Planung, über die Installation der Hardware und Software, bis zur laufenden technischen Betreuung und sogar der Vermarktung von Werbekunden und damit Refinanzierung Ihrer Investition! Unser professionelles Projektmanagement klärt die Anbindung an bestehende Netze vor Ort, prüft die vorhanden Infrastruktur in Ihrem Haus, führt die Korrespondenz mit allen Projektbeteiligten.

Speiseleitsystem an der Mensa der HS Pforzheim | Werbeagentur Karlsruhe

Unsere Systeme in der Mensa an der Hochschule Karlsruhe, in der Mensa am KIT und in der Mensa an der Hochschule Pforzheim seit vielen Jahren im produktiven Einsatz: über 10.000 Gäste täglich werden darüber informiert und geleitet. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und stellen Ihnen gerne weitere Anwendungsmöglichkeiten vor!

23

September
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Visitenkarten drucken

Die gedruckte Visitenkarte dient dem Austausch von Koordinaten zwischen Geschäftspartnern. Sie repräsentiert eine Unternehmung und die Funktion seines Mitarbeiters in der Öffentlichkeit. Der erste Eindruck ist entscheidend.

werbeagentur-karlsruhe-referenzen-bleibende-werte

Bereits im 17. Jahrhundert wurden Visitenkarten in Frankreich, Österreich und England fester Bestandteil der feinen Sitte. Besucher gaben damals die Visitenkarte an den Diener weiter, welcher sie anschließend dem Hausherren übergab. Dadurch erlangte sie ihren Namen „Besucherkarte“, abgeleitet vom lateinischen Begriff visitare, welcher zu Deutsch besuchen bedeutet. Knickmuster und Kürzel verrieten etwas über den Grund des Besuches oder die Stimmung des Anwesenden. Der Kürzel p.m., französisch für pour mémoire bedeutete zur Erinnerung, oder es wurde p.r., französisch für pour remercier verwendet, was die Bedeutung zum Dank hatte.

Durch die Kunst des Buchdrucks war es zu dieser Zeit möglich, verschiedene Formate der Visitenkarte herzustellen. Um 1780 wurden in Berlin erste Produktionen von Visitenkarten angeboten.

In England wurde aus der „Besucherkarte“ die sogenannte „Trading Card“, auch „Handelskarte“ genannt. Diese dienten als Stadtplan oder Landkarte um Ladengeschäfte zu erreichen, da es damals noch kein Hausnummernsystem gab. Die „Trading Card“ erlange damals einen höheren Stellenwert als die Zeitung, spielte vergleichsweise die selbe Rolle für den Verbraucher, wie heute das Internet.

Heutzutage werden mittlerweile rund 4,5 Billionen Visitenkarten im Jahr hergestellt. Sie werden in handlicher Scheckkartengröße hergestellt, was dem Maß 85 mm x 55 mm (EU) entspricht.

Folgende Informationen können auf einer Visitenkarte vorhanden sein: Firmenname, Firmenlogo, der eigene Name (Vor-und Nachname), Position in der Firma, Berufsbezeichnung, Telefonnummer, Mobiltelefon und Fax, Anschrift, E-Mail Adresse, Internetseite der Firma, evtl. Foto, Öffnungszeiten.

Auf der Rückseite findet sich somit Platz um beispielsweise Eigenwerbung zu platzieren. Heutzutage sind Visitenkarten in sämtlichen Farben und Designs, als auch Materialien verfügbar. Nicht immer muss es die herkömmliche Karte aus einem festen Papier oder der Kartonage sein, um Eigenwerbung zu projizieren. Ebenso bietet sich Kunststoff an, gefrostet (halbtransparent) oder kristallklar (volltransparent). Auch Visitenkarten aus Aluminium, Holz oder Gummi können ein wunderbarer Werbeträger sein. Firmen die mit diesen Werkstoffen arbeiten, können dadurch explizit ihr Baumaterial präsentieren. Die Wahl des Materials spielt in sofern eine Rolle, dass die Visitenkarte strapazierfähig und haltbar sein sollte. Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine Visitenkarte stellt die Haptik dar. Auch hier wird eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, wie sich eine solche Karte anfühlen kann. Durch die moderne Lasertechnik ist es möglich in fast jeder beliebigen Form Stanzenformen erstellen zu lassen, welche ein Buchdrucker als Stanzwerkzeug verwenden kann um eine ganz individuelle Visitenkarte zu stanzen. Durch die Verwendung von Flockfasern, die aus Garn oder Fasern hergestellt werden (Baumwolle, Polyamid, Viskose), bietet es sich an, Visitenkarten zu beflocken um eine samtige Oberfläche in beliebiger Form und Farbe zu erhalten. Darüber hinaus lassen sich Visitenkarten prägen und perforieren. Karten die aus Kunststoff hergestellt werden, können sogar mit Duftnoten ausgestattet werden. Dafür gibt es die sogenannte Duftlack Veredelungen, die mikroverkapselte Aromastoffe enthalten. Durch leichtes reiben der Oberfläche können so die Duftstoffe freigesetzt werden.

Des weiteren gibt es die Form der elektronischen Visitenkarte, auch vCard genannt. Diese lässt sich in HTML-Seiten einbetten, als Anhang in einer E-Mail versenden oder als QR-Code mit einem Mobiltelefon und dazugehöriger Software lesen.

Das Design einer Visitenkarte richtet sich meistens nach dem Logo der jeweiligen Firma, da sie unmittelbar das Aushängeschild eines Unternehmens ist. Wichtig ist insbesondere, dass die Schrift gut leserlich ist, allerdings sollten alle wichtigen Informationen auf der Karte ihren Platz finden, ohne das diese zu überladen wirkt.

Auch web2print bietet eine tolle Möglichkeit für den Druck einer persönlichen Visitenkarte. Unter web2print werden online erzeugte Druckvorlagen verstanden. Der Anwender kann nun mit Hilfe seines Internet-Browsers auf eine Auswahl gestalteter Vorlagen zugreifen, welche im Anschluss mit Inhalten wie Personalien befüllt werden können. Textpassagen und Bildmotive können ebenso verändert werden. Sobald der Anwender seine Änderungen über eine Vorschau betrachtet hat, kann er bei Bedarf seine angepasste Druckvorlage direkt zur Druckweiterverarbeitung übermitteln. Nun werden die Vistenkarten in Karlsruhe gedruckt und anschliessend per Post direkt an den Auftraggeber versendet. Bei Interesse an einer web2print-Lösung bieten wir Ihnen gerne ein Produkt aus unserem Hause nach Ihren Bedürfnissen an. Ihr Ansprechpartner: Manuel Laufer, Telefon (0721) 2012 -120 | Sprechen Sie mich JETZT unverbindlich an und erhalten kostenlos ein Angebot nach Ihren Bedürfnissen.


08

Juli
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Plakatgestaltung

Plakate sind das älteste Mittel zur Außenwerbung. Im 16. Jahrhundert tauchte das Wort „Plakat“ erstmalig in den Niederlanden auf. Die Holländer hatten zu damaligen Zeiten während des Befreiungskampfes gegen die Spanier Flugblätter mit Kleber an Mauern und Häuserwände geklebt. Papierbögen dieser Art wurden früher „Plakatten“ genannt. In Frankreich wiederum wurden sie als „plaque“, was „Platte oder Täfelchen“ bedeutet, bezeichnet. Eine weitere Variante war „placard“, die Bedeutung für „Anschlag“. Bereits in vorchristlicher Zeit waren die ersten Vorläufer des Plakates zu finden. So wurden zum Beispiel im antiken Rom die Gesetzestexte auf Holztafeln an öffentlichen Plätzen angebracht. Auch behördliche Bekanntmachungen waren davon betroffen. Ebenso könnte man das von Martin Luther im Jahr 1517 an der Schlosskirche angebrachte Thesenpapier zum Ablasshandel als ein Plakat bezeichnen.

 

A.I.D.A

Für ein erfolgreiches Plakat sollte man das sogenannte A.I.D.A – Modell verfolgen. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:

Attention (Aufmerksamkeit): Sinn und Zweck eines Werbeplakates besteht darin, die Aufmerksamkeit des Betrachters oder eines potentiellen Käufers zu wecken. Nicht immer stellt es sich als einfache Aufgabe heraus, da der Mensch tagtäglich mit einer großen Anzahl von Werbung konfrontiert wird. Kreative und ausgefallene Ideen als auch absolute Hingucker sind das A und O. Das Plakat soll Aufmerksamkeit erregen, allerdings sollten starke Kontraste vermieden werden.

Interest (Interesse): Der wichtigste Part eines Plakates ist, dass seine Botschaft beim Betrachter ankommt, seinen Blick eine Weile auf sich zieht und Interesse auslöst. Das Interesse ist der springende Punkt, bei dem der Betrachter beginnt sich Gedanken zu machen und sich mit der Botschaft oder dem Produkt zu beschäftigen.

Desire (Verlangen): Das Verlangen nach dem Produkt soll geweckt werden. Das kann auf emotionaler oder rationaler Basis geschehen. Der Betrachter bekommt Gründe genannt, warum er das beworbene Produkt kaufen soll. Dies könnten beispielsweise besondere Vorteile, wie ein günstiger Preis, technische Leistungsdaten oder besondere Features sein.

Action (Handlung): Hierbei soll die eigentliche Handlung, dass Bedürfnis zum Kauf des Produktes, ausgelöst werden. Die Werbung kann das beeinflussen, indem sie befristete Sonderangebote oder limitierte Auflagen anbietet. Ein ansprechendes Abbild des Produktes als auch Kontaktinformationen für einen Onlinekauf spielen hierbei eine Rolle.

 

KISS

Keep it short an simple. Das ist das Prinzip einer professionellen Werbebotschaft auf einem Plakat. Ein einfach verständlicher, kurzer Text, den das Auge schnell erfassen und verstehen kann. Je länger ein Wort ist, desto länger braucht der Verbraucher es zu erblicken und umso sperriger wirkt es. Die wesentliche Textbotschaft sollte ca. 5 Worte betragen. Das menschliche Auge benötigt in etwa 2 Sekunden Zeit diesen Text zu erfassen und zu verarbeiten.

 

Das moderne Bildplakat im Vergleich zu früher

Jahrzehnte lang war die Farblithographie der Standard in Sachen Plakatdruck. Nach dem 2ten Weltkrieg wurde er vom Siebdruck und Offsetdruck abgelöst. Zudem warben Plakate damals überwiegend für Tanzlokale und einzelne Verbrauchsartikel. Heute wird damit die ganze Welt der Waren angeboten sowie Dienstleistungen und politische Interessen. Die zu Anfang damalige überragende Position des Plakates als Werbemittel im Vergleich zu anderen Medien hat stetig an Bedeutung verloren. Gründe hierfür war die unaufhaltsame Weiterentwicklung der Presse, des Rundfunks, des Fernsehens und des Internets. Befragungen der Bevölkerung ergeben, dass plakative Werbung als weniger störend empfunden wird, als Fernsehwerbung mit der man zwangsläufig konfrontiert wird.

 

Der Ablauf einer Plakatgestaltung

Inhalte bestimmen: Sobald man weiß, was vermarktet oder verkauft werden soll, ist der wichtigste Schritt sich Gedanken über alle Bestandteile des Plakates zu machen. Welche Elemente müssen integriert werden? Das wohl wichtigste Element in einem Plakat stellt das eigentliche Produkt dar. Des weiteren sollte das Firmenlogo aufgeführt werden. Es ist wichtig sich Gedanken darüber zu machen was für ein Text oder Slogan verwendet werden soll und zu entscheiden, in welcher Schriftart dieser dargestellt wird. Auch die Farbe des Textes muss wohlbedacht gewählt werden, wobei diese mitunter von der Farbgebung des Plakates abhängig ist. Handelt es sich bei dem Plakat um eine Veranstaltung müssen zusätzlich die Termine und die Veranstaltungsorte angegeben werden. Handelt es sich beispielsweise um ein elektronisches Gerät, müssen Produktdaten, Preise und gegebenenfalls bei Sonderaktionen ein Datum der Auslaufzeit angegeben werden. Je nach Produkt, können die Informationen in einem Plakat stark variieren oder von einander abweichen, weshalb ein sorgfältiger Bedacht aller Inhalte und Informationen absolute Priorität aufweist. Ebenso sollte man beachten, ob das Plakat im Hochformat oder Querformat gestaltet wird. Oftmals ist es besser sich für das Hochformat zu entscheiden, da sie beispielsweise besser an Türen zu platzieren sind.

Gestaltungsideen: An nächster Stelle müssen alle Gestaltungsideen in Form von sogenannten Scribbles auf Papier festgehalten werden. Hierbei werden alle notwendigen Elemente und Informationen des Plakates in Form von einer Bleistiftzeichnung in verschiedenen Anordnungen und Variationen zu Papier gebracht. Ist das geschehen, werden alle Scribbles auf Ihre Funktionalität geprüft und sorgfältig in Augenschein genommen. Hat man sich für eine oder mehrere Varianten entschieden, können diese natürlich bei Bedarf ausgearbeitet und colouriert werden. Bei den möglichen Anordnungen der Elemente muss ebenso bedacht werden, dass Plakate in der Öffentlichkeit des öfteren von Autos, Müllcontainern oder Verkehrstafeln bedeckt werden. Schließlich sollte kein Logo oder keine wichtige Kernaussage verdeckt sein.

Die Umsetzung: Die Umsetzung der Scribbles erfolgt am Computer mit den dafür vorhergesehenen Gestaltungsprogrammen. Hier werden in einem angepassten Dokument alle Einstellungen so vorgenommen, wie sie auf dem Scribble zu sehen sind. Es soll vermieden werden, dass zu viele verschiedene Farben und Schriften in dem Plakat untergebracht werden. Farben gleichen Farbtons, oder Schriften der selben Schriftfamilie können durchaus verwendet werden, sofern es dezent gehalten ist und nicht übertrieben wirkt. Die gestalterischen Entscheidungen die zu treffen sind, sind abhängig von der Gesamterscheinung des Plakates und dem, was es dem Betrachter mitteilen möchte.

Die Prüfung: Bevor die Daten in den Druck gehen, ist der wichtigste Aspekt zum Abschluss des Projektes, die Prüfung des Plakates auf seine Tauglichkeit. Das Plakat muss in Originalgröße ausgedruckt und auf die Entfernung betrachtet werden. Oftmals sehen die Dinge bei der Arbeit am Computer in kleinerer Darstellung optisch passender aus, als im Großformat auf die Entfernung. Hierbei wird geprüft, ob der Schriftgrad groß genug ist und die Schrift gut leserlich. Die optimale Anordnung und Zusammengehörigkeit der einzelnen Elemente muss erneut überprüft werden. Die Größe des Produktes bzw.(die Auffälligkeit der Veranstaltung), somit also der Hauptbestandteil und die Werbebotschaft des Plakates muss in Relation zur Größe das Plakates im allgemeinen stehen. Somit sollte der Titel inklusive des Hauptmotivs mindestens 80 % der Fläche einnehmen. Das größte Plakat verliert seine Wirkung wenn nicht offensichtlich zu sehen ist, für was geworben wird, oder das Produkt neben den anderen Elementen untergeht.

 

Die Wahl der Schrift

Die Schrift ist ein wesentlicher Bestandteil eines Plakates und dem, was es aussagt. Die Aussage der Schrift sollte passend zu der Botschaft sein die das Plakat vermittelt. Es wäre beispielsweise unangebracht, auf einem Plakat das den neusten Computer anbietet, eine zarte feine Schnörkelschrift zu verwenden. Zudem wäre die Lesbarkeit eingeschränkt. Wirbt zum Beispiel ein Designer für Mode aus zarten und weichen Stoffen, wäre es unpassend eine dicke klobrige Schrift zu verwenden. Die Art der Schrift sollte nicht dem widersprechen was das Plakat darstellt. Gegensätze ziehen sich an, wobei hier im Vordergrund steht ein bündiges, aufeinander abgestimmtes und zusammengehöriges Erscheinungsbild zu schaffen. Die Größe der Schrift sollte mindestens 5 % der Plakathöhe betragen.

 

Die Auswahl der Farben

Ebenso die Wahl der Farben ist Produkt – bzw. Veranstaltungsabhängig. Wer für eine musikalische Veranstaltung werben möchte, die eine junge Zielgruppe anspricht, ausgeflippt und peppig ist, sollte es vermeiden eintönige und langweilig Farben zu verwenden. Eine Bank wiederum, die beispielsweise günstige Kredite anbietet, sollte kein kunterbuntes Farbenspiel wagen, da die Gefahr bestünde, den Eindruck von mangelnder Seriosität entstehen. Um ein Firmenlogo oder Text auffälliger zu gestalten wäre es ratsam unähnliche Farben zu nutzen. So könnte zum Beispiel ein Plakat das weitgehend in Blau gehalten ist eine Orangene Schrift nutzen um diese hervorzuheben. Ebenso können die Farben, bzw. auch Farbverläufe, die Blicke des Betrachters lenken.

 

Die Platzierung der Elemente

Der Blickfang eines Plakates ist das Element für das geworben wird. Es muss gut sichtbar und großflächig, am besten mittig auf der Fläche des Plakates zu sehen sein. Ist neben dem werbenden Produkt ein Gesicht auf dem Plakat vorhanden, sollte dieses unbedingt in räumlicher Nachbarschaft zum Artikel Verwendung finden. Andernfalls könnte es passieren, dass der Artikel unbewusst nicht richtig realisiert wird, da das Gesicht durch seine dominierende Rolle eine stark ablenkende Wirkung haben könnte.

 

Bildsprache

Ein Bild wirkt durch seine inhaltliche Absicht und seine formale Gestaltung auf den Betrachter. Sie wecken Gefühle und können zudem Spannungen oder Entspannungen auslösen, da sie auf das Unterbewusstsein eines Menschen wirken. Aufgabe ist es ein Motiv zu finden, das auf die mitzuteilende Aussage zugeschnitten ist. Bildsprache ist ein Kommunikationssystem ähnlich der gesprochenen Sprache. In dem Falle ist der Gestalter der „Sprechende“, der Betrachter der „Hörende“. Bilder können mehr Informationen und Emotionen vermitteln, als das auf knappem Platz mit Worten möglich wäre. Die Emotionen die ein Bild vermitteln müssen glaubwürdig sein. Ein „lächeln“ ist nicht gleich ein „glaubwürdiges lächeln“. Ein gekünsteltes Lachen ist nicht in der Lage die eigenen Gefühle anzusprechen. Bei der Plakatgestaltung muss das Motiv nicht zwingend im Einklang zu der Typografischen Aussage stehen. Es gibt auch die Möglichkeit einer „Antithese“. Ein Beispiel hierfür könnte ein überfülltes Warenregal sein, dass als Motiv gegen die Hungersnot in der Welt verwendet wird.

17

Juni
2011

von MARTES NEW MEDIA

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SEO erfolgreich nutzen.

SEO – Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine Maßnahme, die dazu dient, dass Webseiten in einer Suchmaschine auf hohen Plätzen gelistet werden. Um die Website für die Suche in Suchmaschinen zu optimieren, gibt es einige Dinge die beachtet und umgesetzt werden müssen.

 

Content

Als Content bezeichnet man jede Form von Inhalt, die sich auf einer Website befindet. Alle dargestellten Medien wie Texte, Bilder und Videos stellen den Content einer Seite dar. Die Suchmaschine „Google“ ist rein textbasierend, was bedeutet, dass Content für „Google“ ausschließlich Text darstellt. Besitzt man eine Website, die vorrangig aus Bildern und Videos besteht ist zu beachten, dass dieser Content gut in Textform beschrieben wird, beispielsweise mit Bildbeschreibungen. Die Inhalte eines Contents müssen individuell und einzigartig sein um sich von der Masse abzuheben und Erfolg zu haben. Da Suchmaschinen keine Bilder interpretieren können, sind sie bei der Bewertung einer Website auf den Text angewiesen und machen ihn somit zum wichtigsten Element. Zudem ist zu beachten, dass verschiedene Wörter in einem Content verwendet werden. Hierbei ist es sinnvoll sich Gedanken darüber zu machen, nach welchen Begriffen die Nutzer von Suchmaschinen suchen könnten.

 

On-Page-Optimierung

Darunter verstehen wir alle Maßnahmen die an einer Website vorgenommen werden müssen um diese zu optimieren.

 

Duplicate Content

Duplicate Content bedeutet, dass mehrere Internetseiten nahezu den gleichen, oder schlimmstenfalls identischen Inhalt aufzeigen. Dies könnte möglicherweise ein nicht individuell gestalteter Nachrichtentext oder eine Artikelbeschreibung sein. So würde ein Nutzer von Suchmaschinen, je nach eingegebenem Begriff beispielsweise 10 Treffer in den Suchergebnissen dargestellt bekommen, die einen völlig gleichen Inhalt aufweisen. Dadurch zeigt sich die tatsächliche Notwendigkeit einzigartiger Texte, die dazu verhelfen in den Suchergebnissen besser zu ranken.

 

Optimale Struktur von URLs

Ein wichtiger SEO–Grundsatz ist, dass jeder einzelne Inhalt einer Seite auch nur unter exakt einer URL erreichbar ist. Durch Fehler an dieser Stelle, werden falsche URLs gecrawlt und in den Index der Suchmaschine aufgenommen. Dazu kommt, dass durch die Verankerung dieses fehlerhaften URL-Schemas im CMS (Content Management System = Inhaltsverwaltungssystem) auch alle anderen Artikel dupliziert werden. Das hat zur Folge, dass beispielsweise 100 richtige Artikel-URLs und weitere 100 Duplikate die den selbigen Inhalt bei anderer URL aufweisen, im „Google“ Index aufgenommen werden. Eine weitere Ursache, durch die verschiedene URLs mit gleichem Inhalt produziert werden sind Trailing Slashes.

Optimale Struktur von URLs - Trailing Slash

Im Grunde genommen tut es nicht zur Sache, ob sich ein solcher Slash am Ende einer URL befindet. Allerdings muss es vermieden werden, dass beide Varianten verlinkt werden. Ansonsten erkennen die Suchmaschinen erneut unterschiedliche URLs die in den Index aufgenommen werden. Um dem ganzen Abhilfe zu verschaffen ist es möglich, mit dem Statuscode 301 von Variante 1 auf Variante 2 weiterzuleiten.

 

Statuscode 301

Jede HTTP-Anfrage wird mit einem sogenannten HTTP-Statuscode vom Server beantwortet. Dieser teilt einem mit, ob die Anfrage erfolgreich war oder beispielsweise eine Umleitung stattfindet.

301 Moved Permanently
Die angeforderte Ressource steht ab sofort unter der im „Location“-Header-Feld angegebenen Adresse bereit. Die alte Adresse ist nicht länger gültig.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode)

 

Statuscode 404

404 Not Found
Die angeforderte Ressource wurde nicht gefunden. Dieser Statuscode kann ebenfalls verwendet werden, um eine Anfrage ohne näheren Grund abzuweisen. Links, welche auf solche Fehlerseiten verweisen, werden auch als „Tote Links“ bezeichnet.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode)

In dem Fall empfiehlt es sich, eine Benutzerfreundliche 404 Seite einzurichten. Diese könnte einen Link enthalten, die einen zur letzten funktionieren Seite zurück leitet oder die Startseite der Website aufruft. Zudem wäre es ratsam, dem Nutzer die Möglichkeit gewähren, eine solche fehlerhafte Seite zu melden.

 

Die Erstellung von URLs

URLs sollten nach ihrer Erstellung nicht mehr geändert werden. Grund dafür ist, dass bereits benutzte URLs von Suchmaschinen gespeichert wurden, verlinkt und von Benutzern gebookmarkt wurden. Durch die nachträgliche Änderung von URLs würde somit Traffic als auch die Popularität des Links verloren gehen. Ist es allerdings als irgendwelchen Gründen unumgänglich, eine URL zu ändern, sollte eine Weiterleitung von der alten auf die neue URL gewährleistet sein.

 

Die Optimierung von URLs

Wie bereits erwähnt, kann man unter jeder URL einen bestimmten Inhalt auf einer Website finden. Für diesen Inhalt wird jeweils ein Keyword oder eine Keyword-Kombination festgelegt, zu denen die URL in der Suchmaschine gefunden werden sollen. Somit könnte ein Online-Shop beispielsweise in ihrer Produktdetailseite den Namen des Produktes angeben. Zudem erweist es sich als sinnvoll, die sogenannten Long-Tail-Keywords einzusetzen.Allerdings sei hier zu beachten, dass die Länge des Titels auf 60 Zeichen begrenzt ist.

Keywords optimieren | Werbeagentur und SEO Agentur Karlsruhe

Der Nutzer der bereits eine Vorstellung von dem hat, was er erwerben möchte, wird seine Suche somit präziser gestalten und kommt so seinem potentiellen Anbieter näher. Long-Tail Anfragen haben jenen Vorteil, dass sie präzise verraten, was das Suchproblem des Nutzers ist. So hat man als Anbieter die Chance dieses Suchproblem zu bedienen.

 

Die Gestaltung von URLs

URLs sollten möglichst klar in Ihrer Aussage gestaltet werden. Wenn sie nach „blog martes“ googeln, würden sie aller Wahrscheinlichkeit nach eher auf

Anwendungsbeispiel einer einfachen URL-Struktur | Werbeagentur und SEO Agentur Karlsruhe

klicken, anstatt auf

Anwendungsbeispiel einer unpassenden URL-Struktur | Werbeagentur und SEO Agentur Karlsruhe

Das Zeichen „?“ sollte nicht in einer URL stehen. Ein Nutzer wird sich URLs mit Variablen nie richtig merken können. Das liegt letztendlich daran, dass sie keinen Zusammenhang zum Inhalt herstellen können.

 

Trennzeichen in URLs

Um Keywords voneinander zu trennen, dürfen ausschließlich die Zeichen „/“ und „-“ benutzt werden. Nur in dieser Weise ist es der Suchmaschine möglich, die einzelnen Keywords zu erkennen. Ein häufiger Fehler ist, die Keywords mit einem „_“ zu trennen. Dieser Unterstrich wird von „Google“ nicht als Trennzeichen gewertet, sondern als Buchstabe interpretiert, was zur Folge hat, dass einzelne Keywords nicht erkannt werden.

Beispiele für Trennzeichen innerhalb von URLs | Werbeagentur und SEO Agentur Karlsruhe

Sonderzeichen in URLs werden wie folgt ersetzt, um eine schöne, ansprechende URL zu erzeugen.

ß durch ss,
ä durch ae
ö durch oe
ü durch ue
è durch e
â durch a

Leerzeichen durch „-“, erstes und letztes Zeichen dürfen kein „-“ sein, mehrfache „-“ hintereinander sollen ebenfalls nicht vorkommen.

 

XML-Sitemap-Datei

Damit „Google“ eine Internetseite besser crawlen kann, empfiehlt es sich, eine XML-Sitemap-Datei zu erstellen und diese bei Google Webmaster-Tools einzureichen. Eine XML-Sitemap-Datei besteht aus allen Links, zu allen Seiten der jeweiligen Website. So ist sichergestellt, dass die Suchmaschinen jede Seite einer Site finden kann. Zusätzlich ist es möglich eine Bilder-Sitemap-Datei zu erstellen, um „Google“ mit mehr Informationen über die jeweiligen Bilder zu versorgen. Die Struktur dieser Datei ähnelt einer XML-Sitemap-Datei.

 

HTML-Sitemap-Datei

Eine HTML-Sitemap-Datei ist eine zusätzliche Seite auf einer Website, die alle auf der Website vorhandenen Links beinhaltet und somit die Struktur der Seite aufzeigt. Es erweist sich als sinnvoll die Links nach Themen oder Kategorien zu sortieren. Wenn ein Nutzer Probleme haben sollte, eine bestimmte Seite auf der Website zu finden, kann dieser die Sitemap Seite besuchen.

 

Meta-Descriptions

Der Meta-Tag Description zeigt bei Suchmaschinen im Allgemeinen eine Zusammenfassung darüber an, wovon eine Seite handelt bzw. was deren Inhalt ist. Er befindet sich unterhalb des Titels und sollte jeweils mit individuellen Beschreibungen, die sich auf 100-150 Zeichen beschränken, befüllt werden. „Google“ kann diese Meta-Tag Description als Snippet (Ausschnitte der gefunden Seiten in den Suchergebnissen) für die Site benutzen, sofern „Google“ nicht einen relevanten Textabschnitt der Site benutzt, die mit den jeweiligen Suchbegriffen des Nutzers übereinstimmen. Daher ist es zu empfehlen, immer Meta-Tag Descriptions zu erstellen, für den Fall, dass „Google“ keinen guten Textabschnitt finden kann. Snippets haben eine große Bedeutung erlangt, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Klickrate in den Suchergebnissen haben.

 

Alt-Tag

Dieser Tag sollte eine Beschreibung des angezeigten Bildes enthalten, falls ein Bild nicht dargestellt werden kann. Mögliche Ursache dafür könnte beispielsweise ein Screenreader sein. Dabei handelt es sich um eine Software die zur Sprachausgabe der Bildschirminformationen dient oder auch zur Ausgabe von Blindenschrift. Ebenso betrifft dies Nutzer, die das automatische laden von Bilddateien deaktiviert haben. Für die Suchmaschinenoptimierung spielt das eine ebenso große Rolle, denn wie bereits oben erwähnt, können diese nur Daten in Form von Text erfassen. In diesem Fall wäre das der sogenannte Alt-Tag.

 

Bekämpfung von Spam

Betroffen hiervon sind beispielsweise Seiten mit Foren, Gästebüchern oder Seiten die einen Blog enthalten, indem Nutzer ihre Kommentare oder Anregungen hinterlassen können. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu eigenen Werbezwecken einen Link von der eigenen Website posten, die natürlich nicht immer seriös ist. Diese Links könnten die eigene Reputation auf jene Seite übertragen, was nicht immer gewünscht ist. Abhilfe wird verschafft, indem man innerhalb des Anchor-Tags rel=“nofollow“ hinzufügt. Somit ist gewährleistet, dass die verdiente Reputation nicht an Spamsites weitergegeben wird. Mit Reputation wird der Ruf einer Gruppe oder Organisation bezeichnet.

Anwendungsbeispiel zur Bekämpfung von Spam

 

Falsche Orthografische Schreibweise

Durch schnelles Tippen auf der Tastatur, passiert es häufig das in den jeweiligen Suchleisten die Worte unabsichtlich falsch geschrieben werden. Obwohl von „Google“ eine Meldung mit „Meinten Sie…“ erscheint, werden dennoch einige Trefferseiten aufgeführt. Zum einen, da Webseitenbetreiber versehentlich selbst diese falsche Schreibweise angewendet haben. Eine weitere Möglichkeit der Optimierung wäre es, in seiner Website eine eigene separate Seite einzubinden, in der diese oft versehentlich falsch geschriebenen Worte gelistet sind.

06

Juni
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Wahrnehmung und Wirkung von Formen

Der Vorgang des Wahrnehmens

Der Wahrnehmungsprozess unseres Gehirns wird in die drei Stufen Empfinden, Organisieren und Einordnen unterteilt. In der ersten Phase erhalten wir das Abbild eines Objektes auf unserer Netzhaut. Im zweiten Schritt wird das gesehene organisiert, was bedeutet, dass es zu einer festen Form zusammengesetzt wird. In der dritten Phase bekommt dieser Sinneseindruck eine Bedeutung und wird kategorisiert. So können wir letztendlich unterscheiden, ob das gesehene eine „Wabe“ oder einen „Menschen“ darstellt.

 

Symbolik und Assoziation

Wie auch bei der Wirkung von Farben, verbinden wir eine Reihe von Empfindungen, Stimmungen und Erinnerungen bei der Wahrnehmung von Formen. Die Abbildung einer Spritze erinnert uns an Situationen, in denen wir selbst einmal gestochen wurden und nur wenige verbinden das mit positiven Eigenschaften. Die Abbildung von einem Strand lässt uns beispielsweise an unseren letzten Urlaub zurückdenken und Entspannung aufkommen. Auch einfache Grundformen rufen in uns verschiedene Assoziationen hervor.

Der Kreis, der weder einen eindeutigen Anfang noch ein Ende darstellt, wird oft mit der Unendlichkeit und Sicherheit in Verbindung gebracht. Seine runde und geschmeidige Form wird als weiblich und weich angesehen. Der Kreis symbolisiert die Erde und die Sonne, ist ein Zeichen der Wiedergeburt und vermittelt Geborgenheit, indem man sich beispielsweise „im Kreise von Freunden“ trifft.

Das Quadrat wird im Gegensatz zum Kreis mit Männlichkeit verbunden, da es Stabilität, Sicherheit und durch die kantige Erscheinung absolute Geometrie darstellt. Auch in seiner kleinsten Form dem Pixel, lassen sich aus Quadraten digitale Bilder zusammensetzen. In der Gestaltung ist das Quadrat ein Grundbaustein und wirkt ordnungsgebend.

Die Raute wirkt dynamisch allerdings auch instabil. Diese Wirkung lässt sich darauf zurückführen, dass unsere Erfahrung uns lehrte, dass Objekte die auf einer Spitze stehen niemals lange stabil bleiben können. Durch diesen Aspekt wiederum, erregt die Raute ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, beispielsweise als Verkehrszeichen in einer Vorfahrtsstraße.

Das Dreieck wird mit Eigenschaften wie Dynamik, Spannung und etwas geheimnisvollem in Verbindung gebracht. Ein Dreieck mit nach oben zeigender Spitze erzeugt Aufmerksamkeit. Ebenso wird das Dreieck gerne als Richtungspfeil genutzt.

 

Gestaltungsgesetze der Wahrnehmung

Gesetz der Nähe: Dieses Gesetz besagt, dass Elemente die nah zueinander dargestellt sind, von uns als zusammengehörig wahrgenommen werden.

Beispielhafte Darstellung für das "Gesetz der Nähe" | Werbeagentur und SEO Agentur Karlsruhe

Gesetz der Kontinuität: Objekte die einer gemeinsamen Linie folgen, sei sie gebogen oder gerade, vermitteln ebenso eine Zusammengehörigkeit. Ausschlaggebend dafür ist, dass wir eine Gleichmäßigkeit  in einem Rhythmus, oder in den Abständen von Linien zueinander wahrnehmen.

Beispielhafte Darstellung für das "Gesetz der Kontinuität" | Werbeagentur Karlsruhe

Gesetz der Geschlossenheit: Unsere Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, in allem was wir sehen, Zusammenhänge zu entdecken. Einzelne Elemente werden zuerst als geschlossenes Ganzes wahrgenommen, da unser Gehirn vorhandene Lücken in den Elementen durch Erfahrungswerte ergänzt um die Form zu komplettieren.

Beispielhafte Darstellung für das "Gesetz der Geschlossenheit" – Werbeagentur Karlsruhe

Gesetz der Gleichheit: Objekte die die selbe Größe, Farbe oder die gleiche Form haben, werden ebenso als zusammengehörig empfunden. Das Gesetz der Gleichheit funktioniert am besten bei gleicher Farbe.

Beispielhafte Darstellung vom "Gesetz der Gleichheit" – Werbeagentur Karlsruhe

Gesetz der Prägnanz: Unser Gehirn zerlegt wahrgenommene Objekte durch klare Merkmale in möglichst einfache Strukturen.

Beispielhafte Darstellung vom "Gesetz der Prägnanz" – Werbeagentur Karlsruhe

Durch das Gesetz der Prägnanz können wir in der oberen Figur fünf einander überlappende Quadrate erkennen. Die Farben zeigen in der unteren Figur jedoch nur vier Quadrate (drei kleine und ein großes), drei Rechtecke und ein L-förmiges Sechseck.

Gesetz der Symmetrie: Elemente oder Objekte, die in Symmetrie zueinander stehen, werden eher von uns als zusammengehörig wahrgenommen, als Elemente, die ohne Strukturen angeordnet sind.

Beispielhafte Darstellung vom "Gesetz der Symmetrie" – Werbeagentur Karlsruhe

 

Interferenzeffekte

Dies ist ein Effekt, bei dem sich zwei Aussagen in einer Darstellung widersprechen, was beim Betrachter zu Irritation führt. In einer Werbung die Aufmerksamkeit erregen möchte, kann man solche Irritationen bewusst hervorrufen. Bei der Vermittlung von Inhalten, wie beispielsweise im Kommunikationsdesign, sollte es vermieden werden.

Beispiel für den Interferenzeffekt – Werbeagentur Karlsruhe

 

Elemente und ihre Wirkung in der Gestaltung

Der Punkt stellt die kleinste grafische Einheit dar. Werden eine Vielzahl an Punkten aneinander gereiht, dann erscheinen sie bei einem gewissen Betrachtungsabstand als Fläche. All das, was von uns als Punkt wahrgenommen oder bezeichnet wird, ist in der Realität eine relativ kleine Fläche. Ausschlaggebend dafür, ob wir einen Punkt als Punkt oder Fläche wahrnehmen, ist letztendlich die Grundfläche oder der Hintergrund, auf dem das Objekt zu sehen ist.

Der Punkt: Wirkung von Gestaltungselementen – Werbeagentur Karlsruhe

In der Gestaltung bietet ein hervorstechender Punkt unserem Auge einen Fixpunkt, der unseren Blick einfängt und dem Auge Orientierung und Halt gibt. Mehrere Punkte die in einer Beziehung zueinander stehen können das Auge leiten und führen.

Die Linie führt das Auge eines Betrachters. Handelt es sich dabei um eine filigrane Linie, vermittelt sie das Gefühl von Leichtigkeit. Eine dicke Linie, die an einen Balken erinnern lässt, stellt schwere dar. Doch nicht nur die Stärke einer Linie hat Einfluss auf den emotionalen Ausdruck, sondern auch die Richtung in der sie verläuft.

Horizontale Linien geben ein Gefühl von Freiheit und Weite, was darauf zurückzuführen ist, dass diese die elementarste Linie in unserer Umwelterfahrung ist.

Die Grundtendenz der senkrechten Linie ist das Bremsende und das Trennende. So werden in der Gestaltung senkrechte Linien eingesetzt um beispielsweise Textspalten eindeutig voneinander zu trennen. Beide Arten von Linien vermitteln keinen Eindruck von Bewegung sondern statische Ruhe.

Geneigte und diagonale Linien hingegen werden als dynamisch bezeichnet, auf geneigten Linien geraten die Dinge in Bewegung. Unsere Empfindung von Bewegungen in Bildern oder Layouts, ist stark von unserer Leserichtung geprägt. Die meisten von uns werden eine Linie, die oben links beginnt und unten rechts endet, als abfallende Linie interpretieren.

Diagonale Linien: Wirkung von Gestaltungselementen – Werbeagentur Karlsruhe

 

Optische Täuschung

Die menschliche Wahrnehmung neigt dazu, Flächen die angeschnitten sind, zu ganzen Formen zu ergänzen. Somit werden oft Dinge wahrgenommen, die in der Realität nicht abgebildet sind. Die Wahrnehmung gewisser Elemente hängt von unserem Gehirn ab und wie es erfasste Informationen verarbeitet. Da unser Gehirn sich ähnliche Objekte merkt und einordnet, versucht es Verbindungen zu erstellen und ein räumliches Bild daraus zu konstruieren. Die Erinnerung spielt dabei eine große Rolle, da wir lernen, ähnliche Gegenstände in Verbindung zu bringen und dadurch erkennen, was wir eigentlich sehen.

 

Statik und Dynamik

Wenn in einem Bild oder einem Layout keine Bewegung angedeutet wird, spricht man von statischer Wirkung. Sobald ein gleichmäßiger und völlig ausgewogener Eindruck entsteht, kann man dies als statisch bezeichnen.

 

Visuelles Gleichgewicht

Um einen harmonischen Gesamteindruck in einem Layout zu erzielen, spielt die Gewichtung der einzelnen Elemente eine ausschlaggebende Rolle. Größere Elemente wirken schwerer als kleinere. Dunkle Objekte wirken ebenso schwerer als helle. Setzt man bewusst Schwerpunkte in der Gestaltung ein, verleiht es dem Gesamtbild Lebendigkeit. Gewichtung und Schwerpunkte sollten so gesetzt werden, dass Ordnung im Layout vorhanden ist und es nicht beliebig aufgeteilt scheint.

Visuelles Gleichgewicht von Gestaltungselementen – Werbeagentur Karlsruhe

Das kleine dunkle Objekt und das helle größere können sich die Waage halten, das gelbe Objekt mit dem hellen Tonwert in Verbindung mit einem blauen dunklen Tonwert stellt kein Gleichgewicht dar.

 

Perspektive

Die Wahrnehmung des Menschen ist so ausgelegt, dass sie oft aus zweidimensionalen Darstellungen, dreidimensionale Tiefe konstruiert. Da ein Blatt Papier keine Tiefe hat, gibt es keine Perspektiven darauf, es handelt sich um eine reine Illusion.

Perspektiven in der Werbung – Werbeagentur Karlsruhe

Die Abbildung der übereinanderliegenden weißen Waben, lässt durch das Gesetz der Geschlossenheit den Eindruck von Tiefe entstehen.

Die daneben liegenden Waben zeigen das selbe Abbild in unterschiedlichen Tonwerten, wodurch der räumliche Eindruck unterstrichen wird. Das kräftige Grau wird als nah, dass blasse Grau als fern empfunden.

Die räumliche Wirkung wird ebenso von Farben beeinflusst. Während das kräftige Rot im Vordergrund steht, vermittelt Blau den Eindruck von Ferne.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

16

Mai
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Farben und Ihre Wirkung

Farbe ist ein optischer Eindruck der sich aus Farbton, Sättigung und Helligkeit zusammensetzt. Sie ist die subjektive visuelle Wahrnehmung, welche durch sichtbares Licht von bestimmten Wellenlängen im menschlichen Auge hervorgerufen wird. Die Farbe ist durch das individuelle Empfinden des menschlichen Auges und dessen Sensitivität geprägt. Unser Auge kann etwa 400.000 Farben wahrnehmen, deren Wellenlängenbereich zwischen 380 nm und 780 nm liegen. Farben – und deren unterbewusste Wirkung auf den Menschen – begleiten uns durch unser Leben, denn fast 80 % der verarbeiteten Wahrnehmungsreize in unserem Alltag erfolgen über das Auge. Gute Gestaltung nutzt diese wissenschaftlichen Erkenntnisse über die visuellen Eindrücke und leitet die Wahrnehmung des Betrachters so, dass der Aussagewunsch des Kunden realisiert wird.

 

Geschichte der Farbpsychologie

Schon in den frühen Kulturen beschäftigen sich die Menschen mit der Wirkung der Farben auf das Bewusstsein. Farben wurden schon damals ganz gezielt im Zusammenhang mit religiösen oder kultischen Handlungen gesetzt, um Menschenmassen damit zu beeinflussen, ganz bestimmte Empfindungen hervorzurufen oder zu verstärken. Priester waren die Ersten, die sich das Wissen über die Wirkung von Farben zunutze machten und mithilfe von Farben komplizierte Inhalte auf ganz einfache Weise zu kommunizieren. Später wurden Farben auch von Königen, Kaisern und anderen Herrschern vereinnahmt. Purpur wurde zu deren Symbolfarbe. Auch in der katholischen Kirche und anderen Religionen spielt die Farbe Rot oder Violett noch heute eine symbolisch bedeutsame Rolle. Während der verschiedensten Epochen haben auch Künstler, wie z.B. der Maler Franz Marc oder Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe, versucht, durch die Wirkung der Farben bestimmte Stimmungen und Gefühle hervorzurufen.

 

Grundlegende Wirkung von Objekten

Bildelemente, die in hellen Farben gestaltet wurden, wirken auf den Betrachter leichter als Elemente, die überwiegend dunkel gehalten sind. Dunkle Farben werden generell schwerer empfunden. Eine Tatsache, die übrigens auch bei der Gestaltung von Produkten berücksichtigt wird. Auch durch den gezielten Einsatz von Farbe kann der Blick des Betrachters beeinflusst werden: Ein in hellen oder leuchtenden Farben gehaltener Bildteil wird beispielsweise länger betrachtet als ein Bildelement in sehr dunklen oder schwach gesättigten Farben, wodurch das helle Objekt im Bild dominanter erscheint. Darüber hinaus lenken auch Signalfarben, wie zum Beispiel leuchtendes Rot den Blick des Betrachters auf ein bestimmtes Element.

 

Simultan-Kontrast

Simultan bedeutet gleichzeitig oder wechselseitig. Der Simultan-Kontrast beschreibt die Veränderung eines wahrgenommenen Farbtons vor einem farbigen Hintergrund und beruht auf optischer Täuschung. Befinden sich beispielsweise gelbe Quadrate jeweils vor einem roten und einem grünen Hintergrund, so erscheint das Quadrat im roten Umfeld leicht grünlich, dass auf dem grünen Hintergrund eher rötlich.

Beispiel für den Simultan-Kontrast – Werbeagentur Karlsruhe

 

Hier wird ein weiteres Beispiel für den Simultan-Kontrast aufgeführt:

Beispielhafte Darstellung für den Simultan-Kontrast – Werbeagentur Karlsruhe

Somit spielt es gerade in der Werbebranche eine große Rolle, für welches Logo welcher Hintergrund in Frage kommt, da die gleichen Farben auf verschiedenen Hintergründen zu erstaunlich unterschiedlichen Ergebnissen führen.

 

Farbwirkung

Eine Vielzahl von Farben können beim Betrachter gewisse Stimmungen und Gefühle erzeugen. Die Empfindungen sind allerdings zu differenziert, als dass man eine allgemeingültige Zuordnung machen sollte. Die unten erfolgte Einteilung sollte daher auch auf keinen Fall als Definition verstanden werden. Ziel dieser Klassifizierung ist nur, gewisse Grundtendenzen zu jeder Farbe festzuhalten, die bei der Gestaltung von Grafiken berücksichtigt werden sollten.

 

Farbassoziationen

Die unten abgebildete Grafik zeigt die allgemeinen Farbassoziationen der Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK).

Beispieldarstellung Farbassoziationen CMYK – Werbeagentur Karlsruhe

Die sich darunter befindliche Grafik soll die generellen Farbassoziationen der Farben Rot, Grün, Blau (analog des RGB- Farbraums) verdeutlichen.

Beispieldarstellung Farbassoziationen RGB – Werbeagentur Karlsruhe

 


Psychologische Wahrnehmung

Wie oben dargestellt können Farben Assoziationen, also Vorstellungen oder erlernte Erinnerungen, und darüber hinaus, durch ihre spezifische Farbwirkung, Gefühle auslösen. Dabei sind die gemachten psychologischen Empfindungen nicht nur abhängig von den individuellen Erfahrungen, sondern auch durch vererbte Überlieferungen mitbestimmt. Einer der anerkanntesten Tiefenpsychologen, C.G. Jung, sprach in diesem Zusammenhang von dem “kollektiven Unterbewusstsein” der Menschheit. Ungeachtet der persönlichen Erfahrung empfinde so jeder Mensch Rot als eine warme Farbe. Ob jemand Wärme als positiv im Sinn von Geborgenheit und Behaglichkeit, oder eher negativ im Sinn von Beklemmung und Einengung empfindet, hänge wiederum von der individuellen Entwicklung jedes einzeln ab. Weil die Erfahrung und die Erziehung Objekten eine vom Kulturkreis eine bestimmte Farbe beigibt, entwickelt der Mensch Gefühle schon dann, wenn er die Farbe allein wahrnimmt. Die Reaktion auf die Farbe ist damit bereits eingeprägt: So alarmiert eine grell rot gestrichene Wand, auch wenn das vermeintlich dazu gehörende Feuer fehlt.

 

Farben und was wir mit ihnen verbinden

Blau vertritt Eigenschaften wie Ruhe, Sanftheit und Weichheit, wird oft mit Hochleistung und Sport in Verbindung gebracht. Ebenso stellt Blau eine seriöse und solide Farbe dar und wird daher oft zu beruflichen Zwecken eingesetzt, beispielsweise bei Kapitänen. Blau ist somit eine „bunte Alternative“, zu grauen oder schwarzen Geschäftsanzügen. Vertrauen, Freundschaft und Unverbindlichkeit ordnet man der Farbe ebenfalls zu und bringt sie gerne zur Sprache, indem man beispielsweise etwas „ins Blaue hinein“ plant.

Grün stellt die Verbindung zur Natur dar und ist unangefochten die Farbe des pflanzlichen Lebens. Einige positive Assoziationen wie Fruchtbarkeit, Hoffnung und natürlicher Wachstum ordnet man dieser Farbe zu, ebenso bezeichnet man Grün als „Farbe der Mitte“. Zudem vermittelt sie Zuverlässigkeit und Mitgefühl. Gift und Neid kann ebenso der Farbe Grün untergeordnet werden. Auch im allgemeinen Sprachgebrauch findet Grün seinen Platz, indem „alles im grünen Bereich“ ist, oder man jemandem „grünes Licht“ gibt.

Menschen die Gelb zu Ihrer Lieblingsfarbe ernennen, wird großer Freiheitsdrang, Intelligenz und Wissensdurst nachgesagt. Ein warmer Gelbton strahlt Lebendigkeit und Freundlichkeit aus, wirkt behaglich und wird unmittelbar mit dem Sommer und dem Sonnenschein in Verbindung gebracht. Sehr auffällig ist Gelb im Straßenverkehr auf Verkehrsschildern, da die schwarze Schrift einen starken Kontrast zu Gelbtönen bildet. Im Vergleich würde man einen grünen Wegweiser in einem Waldstück wesentlich schlechter zur Kenntnis nehmen. Auch in unserer Sprache hat sich Gelb gefestigt, beispielsweise in der geläufigen Redewendung „das gelbe vom Ei“.

Orange ist eine energiegeladene, gesellige und erfrischende Farbe. In Verbindung mit Braun lässt sie an den Herbst erinnern, vermittelt Reife und Ernte. Dominiert Braun in einer solchen Verbindung, kann es durchaus altbacken und konservativ wirken. Orange hat eine große Fernwirkung, weshalb die Warnwesten von Autofahrern diese Farbe tragen. Für auffällige Werbung ist Orange ebenso sehr geeignet aufgrund der großen plakativen Wirkung. Im Buddhismus tragen die Mönche ihre Gewänder in Orange, womit sie zu einer präsenten Farbe wird.

Violett hat eine eher untergeordnete Bedeutung und galt im Altertum im Sinne von Purpurfarben als die Farbe der Herrscher und Macht. Als Zwischenfarbe von kühlem Blau und warmem Rot gilt Violett als phantasievolle, empfindsame, außergewöhnliche und charmante Farbe. In unserer Natur erinnert uns Violett stets an den Frühling, wenn Veilchen, Flieder, Krokusse und Wiesen-Salbei in ihrer ganzen Pracht blühen.

Rosa wirkt sanft und weich, weswegen diese Farbe oftmals als kindliche und unreife Farbe bezeichnet wird. Sie signalisiert Sensibilität, Charme, Liebe als auch Romantik. Dieser Farbton wird sprachlich im Sinne von „rosige Zeiten“ oder etwas „durch die rosarote Brille sehen“ benutzt.

Braun wird gerne eingesetzt, wenn es um Bodenständigkeit und Tradition geht. In unserer Natur spielt Braun eine ebenso große Rolle wie Grün. Braun ist eine ruhige Erdfarbe, die Farbe des Holzes und der Erde. Sie wirkt gemütlich, ungekünstelt und ist die Farbe vieler natürlicher Materialien, weswegen sie gerne für die Einrichtung von Wohnungen und Häusern benutzt wird. Zudem verbinden wir mit Braun eine Reihe von Genuss- und Lebensmitteln wie Kaffee, Zimt, Schokolade, Brot, Nuss oder auch Kastanien.

Schwarz ist eine Farbe mit der man spontan negative Eigenschaften wie Unglück, Tod, Trauer oder Leere verbinden kann. Ebenso denkt man an Dinge wie Schwarzarbeit oder Schwarzgeld. Im Gegenzug dazu ist die Farbe Schwarz als Kleidungsstück durchaus beliebt, sie zeichnet sich durch universale Kombinierbarkeit aus. Sie ist elegant, vornehm und seriös in ihrer Erscheinung, wodurch sie unter anderem gerne an Festlichkeiten getragen wird. Sprachlich findet sie in Redewendungen wie „das schwarze Schaf sein“ oder „ins Schwarze treffen“ ihre Verwendung.

Weiß verkörpert das Gute und ruft somit keine negativen Assoziationen hervor. Diese Farbe steht für Reinheit, Unschuld, ist einladend und leicht. Keine andere Farbe kommt wohl öfter zum Einsatz als Weiß, sei es in Form von Papier, Kleidung, Küchengeräten, Verpackungen oder Möbeln. „Eine weiße Weste haben“ oder „die weiße Fahne hissen“ zählen zu gängigen Ausdrucksformen.

Grau steht für schlechtes Wetter, strahlt Langeweile und Bescheidenheit aus, ist unauffällig und schlicht. Grau ist aber auch die Farbe des edlen Silbers und Platins, welche sehr häufig von der Automobilbranche für ihre Embleme genutzt wird.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

12

Mai
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Farben in der Werbung

Die Farbenlehre unterscheidet zwischen den Grundfarben und den, aus der Mischung von zwei oder mehr Primärfarben entstehenden, sogenannten Sekundärfarben.

In diesem abgebildeten Farbkreis befinden sich sowohl die Grundfarben für die additive Farbmischung: Rot , Grün und Blau, als auch die Primärfarben für die subtraktive Farbmischung: Cyan, Gelb und Magenta . Im Farbkreis gegenüberliegende Farben nennt man Komplementärfarben z.B. Rot und Grün. Die beiden Komplementärfarben ergeben den stärksten aller Farbkontraste. Jede Farbe des Farbkreises lässt sich durch additive Mischung aus den beiden Nachbarfarben gewinnen z.B. Cyan aus Grün und Blau.

 

Farbkreis nach Johannes-Itten – Werbeagentur Karlsruhe

Additive Farbmischung

In der Natur ist Licht meist eine Mischung aus vielen Wellenlängen (Farben). Die Farbstoffe absorbieren bestimmte Wellenlängen (Farbanteile) und reflektieren andere und wirken somit wie ein Filter. Die reflektierten Farbanteile des Lichts gelangen in unser Auge und ergeben als (additive) Mischung die Farbe, die man sieht. Werden die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau gleichmäßig addiert, entsteht die Farbempfindung Weiß. Rotes und grünes Licht addiert sich zu gelbem Licht, rotes und blaues Licht zu Magenta, blaues und grünes ergeben Cyan. Dabei nimmt gleichzeitig die Helligkeit der Farben zu.

 

Subtraktive Farbmischung

Als subtraktive Farbmischung wird die Änderung eines Farbreizes bei der Reflexion auf einer Oberfläche bezeichnet. Im Gegensatz zu der additiven Farbmischung, wird bei der subtraktiven Farbmischung kein Licht, sondern Stoffe wie Farbpaste und Wasserfarben verwendet. Dazu werden die CMY-Farben Cyan, Magenta und Gelb gemischt. In der Praxis verwendet man das CMYK-Modell. Das K steht für black. Ein reiner CMY-Druck hätte in der Praxis des Druckens kein richtig tiefes Schwarz, deshalb wird es zugesetzt. Da es sich hierbei um Farbpigmente handelt, nimmt die Helligkeit der Farben ab und ergeben bei Mischung aller Farben Schwarz.

 

Farbsysteme

Farben in einem Farbsystem liegen in einem Koordinatensystem, dass den Farbraum aufspannt. Im Farbsystem werden den Farben Zahlenwerte oder alphanumerische Werte zugeordnet, damit lässt  sich die Farbe entsprechend dem Ersten Graßmannschen Gesetz mit drei Angaben eindeutig festlegen.

 

Farbräume

Farbräume sind ein unverzichtbares Werkzeug bei der Umwandlung von Gestaltung zum Druck (Colormanagement). Jeder Farbraum ist durch die Grenzen seiner Definition beschränkt und ist nur ein Modell der Wirklichkeit. Um innerhalb der Modellgrenzen eine Übereinstimmung mit der menschlichen Farbwahrnehmung zu erreichen, müssen Eingabegerät und Ausgabegerät aufeinander abgestimmt werden.

 

RGB und CMYK

RGB ist ein Farbspektrum, das im Web und digitalen Darstellungsbereich eine wesentliche Rolle spielt. Das Farbensehen des Menschen ist genau durch diese drei Farben (Rot, Grün, Blau) durch die Zapfentypen im Auge geprägt. Das Prinzip der Farbdarstellung auf Computermonitoren und im Internet entspricht also dem der menschlichen Farbwahrnehmung. Es ist ein additives Farbmodell, das heisst das Mischen von allen Farben ergibt Weiß.

Im Druckbereich verwendet man als technische Grundlage für den modernen Vierfarbendruck das Farbmodell CMYK. Es wird für Desktoppublishing und in der Druck-Endstufe verwendet. Somit verwenden auch Tintenstrahldrucker und Tintendrucker dieses Farbmodell. Im Gegensatz zum RGB ist es ein subtraktives Farbmodell, somit ergeben alle Farben zusammengemischt Schwarz.

RGB-Farbkreis der additiven Lichtfarben – Werbeagentur KarlsruheCMYK-Farbkreis subtraktiver Pigmentfarbe – Werbeagentur Karlsruhe

Neben des RGB- und CMYK Farbraumes gibt es zusätzlich einige weitere, um eine differenzierte Farbenvielfalt zu garantieren. Hier einige Beispiele bekannter Farbsysteme:

 

HKS

Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 sogenannte Volltonfarben, mit insgesamt 3520 Farbtönen für Kunstdruck- und Naturpapiere. Ihr Sinn ist die berechenbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie. Diese Farben können z.B. im Offsetdruck durch Verwendung einer industriell vorgefertigten oder vom Drucker angemischten Sonderfarbe wiedergegeben werden. Das sogenannte Color Matching (Farbanpassung) ist eine typische Anwendung, die diese HKS-Farbfächer auszeichnen. Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der differenzierten Farbwiedergabe in Abhängigkeit vom bedruckten Papier gerecht werden: HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier) und HKS Z (Zeitungspapier).

Darstellung der Farbtabelle HKS K – Werbeagentur Karlsruhe

Darstellung der Farbtabelle HKS N – Werbeagentur Karlsruhe

 

Pantone

Das Pantone Matching System (PMS) ist ein Farbsystem, das überwiegend in der Graphik- und Druckindustrie seine Verwendung findet und sich durch seine Eigenschaften als weltweiter Standart etabliert hat. Es enthält Sonderfarben, die nicht im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können, und ordnet diesen eindeutige Nummern zu, um nicht auf individuelles Farbempfinden angewiesen zu sein. Es besteht aus 14 Basisfarben, die in verschiedenen Farbanteilen miteinander gemischt alle weiteren Farben des Systems ergeben. Bei der Erstellung des PMS wurde nicht angestrebt, ein einheitliches Erscheinungsbild der Farben unabhängig vom Bedruckstoff zu erreichen, sondern mit einer genormten Farbrezeptur verschiedene Papiersorten zu bedrucken. Deshalb werden Pantone-Sonderfarben nicht nur mit einem Nummerncode, sondern sind auch mit dem dazugehörigen Papierkürzel C = coated (glänzend beschichtet), U = uncoated (unbeschichtet) und M = matte (matt beschichtet) gekennzeichnet.

Darstellung der Farbtabelle Pantone process coated – Werbeagentur Karlsruhe

 

RAL

RAL-Farben sind normierte Farben, die das RAL-Institut heute unter dem Namen RAL Classic vertreibt. Jede Farbe der Farbreihe ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet, welche auf eine Tabelle mit 40 Farben aus dem Jahre 1927 zurückzuführen ist. Der Vorteil solcher Normung besteht darin, dass zwischen Kunde und Lieferant nur eine RAL-Nummer und kein Farbmuster auf definiertem Material ausgetauscht werden muss. Um 1940 erfolgte die Umstellung der RAL-Farben auf das vierstellige System, wie es bis heute noch betrieben wird.

 

Wellenlänge

Der Bereich der elektromagnetischen Strahlung, die das menschliche Auge wahrnehmen kann, wird in der Physik als Licht bezeichnet. Die Wellenlänge beschreibt den Abstand zwischen zwei Wellen. Dieser Abstand wird in Nanometern (nm) gemessen. Das Auge kann in der Regel Licht mit einer Wellenlänge von 380 nm bis 780 nm wahrnehmen.

Darstellung des Farb- und Wellenlängenspektrums – Werbeagentur Karlsruhe

 

 

Schwimmen auch Sie mit uns auf einer Wellenlänge? Gerne stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei unter
Telefon (0721) 2012 -120
.

 


08

April
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Outdoor Media

 

Außenwerbung zählt zu den effektivsten Werbeformen um Ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu präsentieren. Von City-Light-Plakaten über Werbung am Point of Sale und Point of Information bis hin zu Verkehrsmittelwerbung und Plakaten an öffentlichen Straßen und Plätzen wird Außenwerbung als das Medium mit dem geringsten Störpotential gesehen.

Historisch betrachtet gab es Außenwerbung schon vor über 5.000 Jahren – Hieroglyphen als Wegweiser für Reisende oder Verkaufsbotschaften in Stein gemeißelt am Straßenrand. 1855 plakatierte der Berliner Ernst Litfaß erstmals Nachrichten an eine Säule. In den fünfziger Jahren haben sich dann vor allem Großflächenplakate etabliert.

Digitale Außenwerbung und Beschilderung – Werbeagentur Karlsruhe

Heute werden Ihnen sehr viel leichtere und flexiblere Lösungen geboten. Modernere Varianten ermöglichen es die Plakate in Vitrinen einzuhängen und diese zu hinterleuchten. So genannten Mega-Lights bzw. City-Light-Plakate sind größtenteils mit einem Wechselmechanismus ausgestattet, der für Abwechslung sorgt. Kaum ein anderer Werbeträger erreicht den Innenstadtbereich so gut wie City-Light-Lösungen. Deshalb erreichen diese hohe Kontaktzahlen, und das am Tage wie auch in der Nacht. Eine weitaus innovativere Variante zu den üblichen gedruckten Formen von Außenwerbung nennt sich Digital Signage, zu deutsch Digitale Beschilderung. Die Anzeige digitaler Medieninhalte auf Leit- und Informationssystemen wird immer häufiger auch an öffentlichen Plätzen eingesetzt.

 

Digital Signage als kreatives Mittel zur Kommunikation – Werbeagentur Karlsruhe

In Karlsruhe gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten der klassischen Außenwerbung wie beispielsweise KVV Straßenbahnbeschriftung, Buswerbung, Taxi-Werbung, Mini-Car-Werbung, Stadionwerbung, Flugwerbung, City-Light-Werbung, Speiseleit- und Informationssysteme in der Hochschulgastronomie, Verkehrsleitsysteme, Parkhauswerbung, Gastronomiewerbung, Videoboards, Litfaß-Werbung, klassische Plakatwerbung, Großformat Drucke an Häußerwänden uvm. Wir von MARTES NEW MEDIA bieten Ihnen Beratung und kreative Konzepte für Ihren treffsicheren Auftritt.

 

Digitale Außenwerbung – Ein Blick in die Zukunft
Digitale Außenwerbung hat bereits jetzt das Potential eine ernst zu nehmende Rolle im Media-Mix zu spielen. Schon heute ist Emotionserkennungssoftware in der Lage Außenwerbung an die Stimmung der Konsumenten anzupassen. Damit wird es den Werbenden ermöglicht die Konsumenten gezielter mit stimmungsabhängiger Werbung anzusprechen. Experten glauben, dass diese neuen Werbetechniken schnell von den Konsumenten angenommen werden wie bereits 3D-Geräte, Touchscreens, Gestensteuerung und Augmented-Reality-Anwendungen. Doch das alles ist erst der Anfang. Weitere interaktive Innovationen im Bereich Außenwerbungen werden sein:

  • Kontextbezogene Werbung – Reklametafeln blenden bei Regen Werbung für Regenschirme ein.
  • Multisensorische Werbung – holographische Videos, Klänge, Lichtstimmungen und Düfte werden kombiniert.
  • Persönliche Präferenzprofile – Netzwerkprofile kommunizieren über Smartphones mit digitaler Außenwerbung.
  • Interaktive Werbung – Rabattaktionen per virtuellem Elfmeterschießen.

 

Informieren Sie sich JETZT kostenfrei und unverbindlich über die Möglichkeiten, wie wir für Sie erfolgreich Ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren und Sie Ihre Kunden begeistern. Rufen Sie uns JETZT kostenfrei an Telefon (0721) 2012 -120.

12

Februar
2011

von MARTES NEW MEDIA

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InStore-Couponing mit NFC und RFID.

Wie so oft kommen Marketing-Trends aus den USA. Das Couponing hat dort eine lange Tradition, auch schon in der Form von Papiergutscheinen. Das Werbemittel des Coupon erzielt auch in Deutschland eine immer höher Popularität beim Verbraucher. Diese Coupons erlauben es dem Besitzer Waren und Dienstleistungen vergünstigt in Anspruch zu nehmen.

Nahfunktechnik macht es möglich, Zusatzinformationen über Produkte auf dem Smartphone zu erhalten – Werbeagentur Karlsruhe

Die sogenannte Nahfunktechnik (Near Field Communication) und Funkidentifikation (Radio-frequency identification) ermöglicht hierbei die Ausgabe eines Gutscheins direkt am Verkaufspunkt (Point of sale) oder am Informationspunkt (Point of information). NFC ermöglicht die direkte Übertragung von Daten ohne aufwändige Akkreditierungsverfahren. RFID bietet die Möglichkeit Daten – ohne sie zu berühren oder Sichtkontakt zu ihnen zu haben – zu lesen und zu speichern.

Die Vielfalt der Anwendungsgebiete ist enorm. Von der Digitalkamera die Fotos direkt auf Ihren TV überträgt, ein Handy-Lexikon für Zusatzinformationen zu bestimmten Produkten bis hin zu digitalen TV-Screens mit direkter Produktpräsentation und dem Verkauf dieser Produkte:

Sie stehen an der Haltestelle und bekommen über eine digitale Citylight Plakatwerbung (CLP) eine aktuelle Kinowerbung angezeigt. Über Ihr Smartphone können Sie weitere Zusatzinformationen, beispielsweise den offiziellen Trailer oder die Spielzeit im nächsten Kino, abrufen. Darüber hinaus wird Ihnen über einen digitalen Coupon der Erwerb und die Reservierung der Kinokarten vergünstigt.

Beim Take-Away Ihres Lieblingsasiaten erhalten Sie künftig keinen Stempel mehr auf eine Papierbonuskarte sondern direkt eine Gutschrift auf die Bezahlung mit Ihrem Smartphone.

Couponing als modernes Kommunikationsmittel – Werbeagentur Karlsruhe

Auch sollten Sie sich beim Verlassen eines Supermarktes künftignicht über einen Anruf auf Ihr Mobiltelefon wundern: „Guten Tag, wir möchten uns für Ihren Einkauf bedanken und bieten Ihnen die Teilnahme an einer Kundenbefragung zur Verbesserung unseres Angebotes an Sie an? Bei Ihrem Einverständnis und als kleines Dankeschön werden Ihnen dann beispielsweise direkt 5% in Form eines Coupons für Ihren nächsten Einkauf im Anschluss des Interviews auf Ihr Smartphones gutgeschrieben. Der Coupon kann hier eine „Zahlen-Buchstaben-Kombination“ sein, welche Sie per SMS erhalten und beim nächsten Einkauf direkt an der Kasse in ein Terminal eingeben. Er kann auch als QR-Code via E-Mail an Sie gesendet werden und beim nächsten Einkauf dann mittels Barcodescanner vom Kassierer für Sie gutgeschrieben werden. Am einfachsten wird die Einlösung Ihres Coupons aber künftig mit der oben beschriebenen Nahfunktechnik (NFC) welche noch im laufenden Jahr 2011 in den Markt eingeführt wird.

Bei aller Euphorie und den beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, sollte man die praktische Einführung des Angebotes in Deutschlands, jedoch nicht überbewerten. Neben den rechtlichen Regelungen wie Datenschutzbestimmungen und der Sicherheit der Privatsphäre des Einzelnen, darf man auch die Innovationsbereitschaft des Handels und der Industrie nicht überbewerten. Letztlich zeigt uns die Entwicklung der letzten Jahren, dass wir meistens zu lange mit der Einführung solcher Kommunikationsinstrumente warten. Etablierte Anbieter aus Ländern wie den USA, China oder Japan, in denen diese Major-Trends entwickelt werden, nutzen dann auch den deutschen Markt um die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen.

Im Bereich des Lebensmittelhandels hat die REWE-Gruppe und der Metro-Konzern für das Jahr 2011 die ersten Online-Supermärkte angekündigt, wodurch der Stellenwert des Couponing als modernes Kommunikationsmittel im Marketing-Mix und einer integrativen Kommunikationsstrategie weiter steigt.

Sollte dieser Artikel Ihr Interesse geweckt haben und wünschen Sie weitere Informationen zum Thema, so zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! Gerne stellen wir Ihnen auch in einem vor Ort Termin weitere Möglichkeiten vor. Hierbei gehen wir insbesondere auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen und die Rahmenbedingungen Ihrer Branche ein. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Ihr Ansprechpartner:
Herr Manuel Laufer
Telefon (0721) 2012-120
E-Mail: laufer@martes.de

20

Januar
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Werbeagenturen in Karlsruhe.

Die Qual der Wahl – so finden Sie die richtige Werbeagentur: Die Werbeagentur ist ein Dienstleistungsunternehmen, das für Unternehmen und andere Auftraggeber die Beratung, Konzeption, Planung, Gestaltung und Realisierung von Werbe- und sonstigen Kommunikationsmaßnahmen übernimmt. Eine Werbeagentur kann folgende Leistungen anbieten:

  • Analyse und Prognose: Marktforschung, Konsumentenforschung, Media-Analyse
  • Entwicklung von Kommunikationsstrategien
  • Konzeption, Gestaltung und Produktion von Werbemaßnahmen
  • Analyse und Kontrolle der Werbewirkung

Folgende Leistungen sind entscheidend für den Erfolg einer Werbeagentur:

  • Termintreue
  • Kreativität
  • individuelle Lösungen
  • persönlicher konstanter Ansprechpartner
  • Schnelligkeit
  • Innovation
  • einzigartige Leistungen
  • Strategiekompetenz
  • proaktives Verhalten (aktive Vorschläge)
  • persönliche Beziehung zu Entscheidern
  • Referenzen
  • Branchenexpertise
  • exklusive Betreuung
  • Preis
  • Reputation der Agentur
  • hohe Spezialisierung der Agentur
  • vorausgehende Zusammenarbeit mit dem Kunden
  • breites Serviceangebot

Wir von MARTES NEW MEDIA freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gerne stellen wir Ihnen unser Leistungsporfolio vor Ort vor – zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns JETZT!

17

Januar
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Agenturauswahl und Pitchhonorare …

… Fairness und eine gewisse Art von Sportlichkeit sollten eigentlich Wettbewerbspräsentationen beinhalten. Seitens der Unternehmen sollte ein klar definierter Qualitätsanspruch, ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis sowie die »pfiffigste« oder innovativste Konzept-Umsetzung die Agenturauswahl erleichtern und zum Ergebnis führen. Viele Unternehmen beherrschen die professionelle Abwicklung von Pitches, jedoch wächst die Zahl der »schwarzen Schafe«, die einerseits professionell arbeiten und sich so auch nach außen darstellen, jedoch den Verhaltenskodex des Pitch nicht einhalten.

Einige Unternehmen wählen vorbildlich im Vorfeld sehr gezielt ihren Kreis an Pitch-Teilnehmer im Rahmen eines Agentur-Screenings aus, andere hingegen streuen fast schon wahllos ihre Ausschreibungsunterlagen und Aufforderungen via E-Mail, ebenso ihre Absagen, sodass für die Teilnehmenden keine klare Linie zu erkennen ist und sogar die Seriosität der Anfrage in Zweifel gezogen wird. Auch das Thema Aufwandshonorar erweckt bei den meisten Dienstleistern ein schon müdes Lächeln. Teilweise fordern die Unternehmen Präsentationen ganzer Marketingkonzepte und Ideen, die nicht einmal ansatzweise zur Kostendeckung bei den Werbeagenturen beitragen. Grundsätzlich muss man feststellen, dass sich die Pitch-Kultur in Deutschland in den vergangenen Jahren leider nicht verbessert hat: Werbeagenturen zu Pitches auffordern, ohne ein entsprechendes Aufwandshonorar anzubieten, gleichzeitig aber oft erwarten, dass Ihnen Dienstleister komplett ausgearbeitete Konzepte präsentieren – Qualität zum Nulltarif kann es aber auch bei Kommunikationsdienstleistungen nicht geben.

Die skurrilsten Wege beschreiten zunehmend renommierte Unternehmen, die Ihre Aufträge im Rahmen von teilweise sogar öffentlichen Online-Auktion ausschreiben. Den Zuschlag erhält dabei die Werbeagentur, welche das günstigste Angebot abgibt. Die Entscheidung, wer das Rennen letztlich macht, wird dann oft nicht bekanntgegeben, genauso wenig die Anzahl der Pitch-Teilnehmer oder eines Honorars im Vorfeld. Wenn solche Methoden Schule machen und Kommunikationsdienstleistungen auf diese Art in Ihrer Wertigkeit ihren Stellenwert verlieren, bleibt die Qualität auf Dauer zwangsläufig auf der Strecke. Denn letztlich bleibt fraglich, wie auf diese Weise eine gerade in der Unternehmenskommunikation wichtige vertrauensvolle Zusammenarbeit zustande kommen soll?

Ich persönlich bin überzeugt, dass es wichtig ist als Anbieter in eine Kundenbeziehung zu investieren! Mindestens genauso wichtig ist es als Einkäufer in die Beziehung zum Lieferanten zu investieren. 10% des ausgeschriebenen Budgets auf 3-4 teilnehmende Werbeagenturen ist eine faire Summe zur anteiligen Deckung der erbrachten Aufwände bis zu einer Pitch-Präsenation.

Manuel Laufer, Gründer MARTES NEW MEDIA, Karlsruhe

17

Januar
2011

von MARTES NEW MEDIA

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Demografie und Erwachsenenbildung?

Der Demografischer Wandel in Deutschland beschreibt die aktuellen Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, und zwar die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur in der Bevölkerung, also die Zahl der jungen Menschen in unserem Land nimmt immer stärker ab, die Zahl der Älteren hingegen nimmt zu. Grund hierfür ist die sinkende Geburtenrate bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung des Einzelnen. Die Rate von Zuzügen durch Migration ist in den letzten zwei Jahrzehnten zwar ständig gefallen, aber weiterhin positiv. Wegen der 2011 bevorstehenden Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus den neu zur Europäischen Union hinzu getretenen Staaten wird ein jährlicher Wanderungssaldo in sechsstelliger Höhe erwartet. Die nach Deutschland zuziehenden ausländischen Personen sind im Durchschnitt jünger als die fortziehenden. Daraus ergibt sich für die in Deutschland verbleibende Bevölkerung ein »Verjüngungseffekt«, der aber die Alterung der Gesamtbevölkerung insgesamt nicht aufhebt.

Was wandelt sich mit Blick auf unsere Arbeitswelt? Das Arbeitskräftepotenzial wird auf lange Sicht erheblich kleiner, älter und zugleich »weiblicher« sowie kulturell diverser sein, da sich aktivierbare Personalreserven in erster Linie bei Frauen, Älteren und Personen mit Zuwanderungsgeschichte finden lassen. Allerdings hat eine Politik zur Ausschöpfung dieser Reserven ihre Grenzen. Modellrechnungen zeigen, dass der Prozess der Alterung und Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung durch wirtschafts- und gesellschaftspolitische Maßnahmen zwar in dem Ausmaß seiner Schärfe beeinflussbar, aber im Ganzen nicht mehr umkehrbar ist. In Verbindung mit dem Prozess der Globalisierung und der technologischen Entwicklung wird sich die Arbeitswelt sichtbar verändern:

  • Gespaltene Arbeitsmärkte: Während in einigen Branchen, Regionen und Berufen das Angebot die Nachfrage nach Arbeitskräften übersteigen wird und die Arbeitslosigkeit sogar noch steigt, wird in anderen Segmenten des Arbeitsmarkts intensiv nach Arbeitskräften gesucht. Hochqualifizierte Fachkräfte und Menschen mit unternehmerischem Potenzial werden auch in Zukunft auf eine starke Nachfrage stoßen, während ungelernte Kräfte es noch schwerer haben werden, eine Arbeit zu finden.
  • Internationale Arbeitsteilung: Auch wenn die Grenzen der nationalen Arbeitsmärkte nicht von heute auf morgen verschwinden, wird immer mehr Arbeit ortsunabhängig erledigt werden. Zunehmend müssen insbesondere Antworten auf die Fragen internationaler Arbeitsteilung gefunden werden.
  • Wissensgesellschaft/kreative Projektwirtschaft/flexibilisierte Erwerbsbiographien: Das produzierende Gewerbe verliert weiter zugunsten des Dienstleistungssektors an Bedeutung, wobei sich insbesondere die wissensbasierten Dienstleistungen ausbreiten. Damit werden in Zukunft noch mehr kreative und innovative »Wissensarbeiter« benötigt, die wiederum immer weniger in einem lebenslangen »Normalarbeitsverhältnis« stehen werden.

Welches sind die drängendsten Probleme für die Weiterbildung? Die genannten Entwicklungen verändern das Koordinatensystem, innerhalb dessen wir Antworten auf die Fragen geben, wer wann, wo und mit welcher Zielsetzung lernt bzw. sich weiter qualifiziert.

  • »Wer?«: Für Menschen im Erwachsenenalter wird es zur Selbstverständlichkeit werden müssen, weiter dazuzulernen. Die Zahl der Bildungsnachfragenden über 35 Jahre wird bis 2015 je nach Prognose fünf bis zwölf Millionen Menschen zunehmen. Mehr Menschen werden über einen wachsenden Zeitraum mehr lernen müssen – und auch aktiv lernen wollen.
  • »Wann und wo?«: Im Zuge der Schrumpfung sind praktikable Versorgungsstrategien mit Weiterbildung zu entwickeln. Dies kann auch ein verändertes Verständnis von Prinzipien wie etwa dem der »Grundversorgung« bedeuten und Weiterbildungseinrichtungen werden sich vergewissern müssen, ob sie für den Wandel gerüstet sind. Sie haben sich auf einem enger werdenden und oligopolistischen Markt die Teilnehmenden von morgen zu sichern, um »Weiterbildungsort« bleiben zu können.
  • »Wozu?«: Immer schon hatten Lernen und Weiterbildung auch die Aufgabe, den Einzelnen die notwendigen Qualifikationen für eine berufliche Tätigkeit zu vermitteln. Alterungsprozesse in der eigenen Belegschaft ebenso wie bei Kunden stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Kontinuierliche Weiterbildung ist für Unternehmen ein Schlüssel für den Erhalt ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Doch jenseits der betrieblichen Sphäre wird die Bildungsaktivität der Älteren für die gesamte Gesellschaft wichtig.

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland bei der Messung von Weiterbildungsaktivitäten seiner Bürger nur einen Platz im Mittelfeld. Doch nicht isolierte, mehr oder minder stark subventionierte Einzelkampagnen werden der Weiterbildung den Durchbruch bringen. Notwendig ist vielmehr eine breit getragene Diskussion darüber, wie wir einer »Kultur des lebenslangen Lernens« den Weg ebnen können.

18

Juni
2010

von MARTES NEW MEDIA

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Pressemitteilungen im Internet

 

Das Internet ermöglicht es Unternehmen, durch die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eine hohe Reichweite und eine gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zu erzielen. Online-Pressemitteilungen sind daher die Basis für eine erfolgreiche Online-PR-Strategie. Während die klassische Pressemitteilung ein exklusives Informationsinstrument für die Presse ist, steht die Online-Pressemitteilung direkt in der Öffentlichkeit. Durch die Verbreitung über Presseportale erreicht die Pressemitteilung auch potentielle Kunden direkt. Damit ändern sich auch die inhaltlichen und formellen Anforderungen an die Online-Pressemitteilung. Die Online-Pressemitteilung kann ein wirkungsvolles Informationsinstrument für potentielle Kunden sein, wenn Unternehmen die Interessen ihrer Zielgruppen bei der Themenauswahl berücksichtigen. Bei der Erstellung von Pressemitteilungen helfen folgende zehn Tipps.

 

Werbeagentur Karlsruhe - Pressespiegel

 

Tipp 1: Auf den Inhalt kommt es an – ‚Content is King‘

Die emanzipierten Medienbürger des Web 2.0 lassen sich nicht mehr durch vollmundige Werbeversprechen überzeugen. Auch inhaltlose Selbstdarstellungen eignen sich nicht für eine Online-Pressemitteilung. Erfolgsversprechender sind sachliche und überzeugende Informationen: Interessante Neuigkeiten, Produkte und Inhalte, die Lösungen für Probleme bieten oder wichtiges Know-How vermitteln. Als Unternehmensnews sollten die Inhalte von Pressemitteilungen immer auch einen aktuellen Bezug haben. Geeignete Inhalte für Online-Pressemitteilungen sind:

  • aktuelle Termine und Events, wie Jubiläen, Seminare, Veranstaltungen
  • Neuheiten bei Produkten und Dienstleistungen, die einen sachlichen und lösungsorientierten Bezug haben
  • Veränderungen innerhalb des Unternehmens
  • Informationen zu sozialen und karitativen Aktivitäten bauen ein positives Unternehmensimage auf
  • wissenswerte und informative Inhalte unterstreichen die Fachkompetenz und das Know-How eines Unternehmens
  • Informationen und Zusammenfassungen von neuen Fachbeiträgen, Whitepapers  oder Videopräsentationen sind interessante Inhalte, mit denen sich das Interesse potentieller Kunden wecken lässt
  • Informationen über aktuelle Studien, Produkttests oder auch Leitfäden und Tipps sind viel gelesene Inhalte im Internet, mit denen Unternehmen ihre Zielgruppen überzeugen können

Mit aktuellen Informationen und überzeugenden Inhalten werden Online-Pressemitteilungen zu einem effektiven PR- und Marketing-Instrument, über das sich nicht nur Medienkontakte, sondern auch Kunden direkt gewinnen lassen.

 

Tipp 2: Eine klare Struktur hilft beim Lesen

Ein strukturierter Aufbau verleiht einem Text mehr Aussagekraft, verbessert die Lesbarkeit und ermöglicht den Lesern das schnelle Erfassen der wichtigsten Inhalte. Online-Pressemitteilungen sollten daher eine klare Struktur haben und übersichtlich gestaltet sein. Online-Texte werden mehr gescannt als gelesen. Eine leicht erfassbare Pressemitteilung besteht immer aus fünf Elementen:

  1. einem aussagekräftigen Titel (Headline) gegebenenfalls einem Untertitel (Subline)
  2. einem Einführungstext (Lead) mit den wichtigsten Inhalten in zwei bis drei Sätzen
  3. dem eigentlichen Meldungstext (Body) in drei bis fünf Absätzen
  4. den Kontaktinformationen mit Angabe des Ansprechpartners
  5. einem Abbinder (Boilerplate) mit den wichtigsten Unternehmensinformationen

 

Tipp 3: Der richtige Schreibstil – Mit klaren Formulierungen punkten

Wichtig bei Pressetexten ist neben dem Nachrichtenwert vor allem die Ausdrucksweise. Pressemitteilungen sollten daher immer sachlich und regelkonform geschrieben sein. Leicht verständliche Inhalte und insbesondere die gute Aufbereitung sind die Grundlage für das erfolgreiche Schreiben einer Pressemitteilung.

Ein guter Stil macht immer einen guten Eindruck. Dies gilt auch für Online-Pressemitteilungen. Pressemeldungen sollten daher stets sachliche Informationen und klare Aussagen enthalten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei einfache und verständliche Sätze. Ein Leser wird einen Satz nicht zweimal lesen, wenn er eine Textpassage aufgrund von verschachtelten Satzkonstruktionen nicht versteht. Auch komplizierte Fachbegriffe oder blumige Ausdrücke erschweren das Textverständnis. Es ist daher wichtig, dass der Sprachstil einigen Regeln folgt:

Inhalt statt Werbung

Werbesprache ist in einer Pressemitteilung absolut tabu! Rein werbliche Mitteilungen sind wenig erfolgsversprechend, denn sie liefern selten wirklich überzeugende Argumente. Übertreibungen und Superlative wie „sensationell“ oder „bahnbrechend“ haben immer einen werblichen Charakter. Adjektive wie „besonders“ und „hervorragend“ sind meist überflüssig, da eine Pressemitteilung objektiv und nicht wertend sein sollte.

Präsens schafft Aktualität

Ein Text in der Vergangenheitsform vermittelt dem Leser das Gefühl, die Nachricht der Pressemitteilung wäre bereits veraltet. Für eine Pressemitteilung ist daher Präsens die richtige Zeitform. Die Gegenwartsform gibt der Pressemitteilung einen aktuellen Charakter.

Schreiben in der dritten Person

Eine Pressemitteilung sollte immer in der dritten Person verfasst sein. Statt „Wir eröffnen mit ‚blog.martes.de’ einen neuen Blog.“ ist „Werbeagentur MARTES NEW MEDIA eröffnet mit ‚blog.martes.de’ eine neue Online-Blog.“ die bessere Form für eine Pressemitteilung.

Fachbegriffe und Abkürzungen erklären

Pressemitteilungen sollten frei von komplizierten Fachausdrücken sein. Nicht jeder Leser ist ein Fachmann. Außerdem sind selbst Fachleuten längst nicht immer alle Fachbegriffe geläufig. Auf einen Fachbegriff sollte daher stets eine kurze Erklärung folgen. Auch Fremdwörter sollten übersetzt werden. Bei der Verwendung von Abkürzungen sollte man den abgekürzten Begriff zuvor einmal ausschreiben und die Abkürzung in Klammern dahinter schreiben.

Auf Wörter ohne Aussagewert verzichten

Wichtig ist auch die Verwendung von beschreibenden und aussagekräftigen Wörtern. Füllwörter wie „eigentlich“, „ziemlich“, „schon“, „irgendwann“, „möglicherweise“, etc. sind Teil der gesprochenen Sprache und für Texte daher nicht optimal. Wörter mit einem geringen Aussagewert gehören nicht in eine Pressemitteilung und können einfach weggelassen werden.

Aktive Sprache wirkt lebendiger

Passive Formulierungen machen eine Online-Pressemitteilung unpersönlich und schwer verständlich. Besser sind aktive Formulierungen: „Die Werbeagentur GmbH erweitert ihre Produktpalette“, statt „Die Produktpalette wird von der Werbeagentur GmbH erweitert“. Ist die handelnde Person bekannt ist es sinnvoll, sie auch zu nennen. Formulierungen im Aktiv machen die Mitteilung lebendiger.

Verben statt Substantive

Das Umwandeln von Verben oder Adjektiven in ein Substantiv macht Textaussagen meist unnötig kompliziert. Daher ist es wichtig, Wörter mit den Endungen -ung, -heit, -keit, -ät, und -mus in Pressemitteilungen möglichst zu vermeiden. Statt „Gestern wurde eine Vereinbarung über die Kooperation zwischen Unternehmen X und Unternehmen Y getroffen.“ ist eine Formulierung ohne Substantive viel leichter verständlich: “Gestern wurden die Kooperation zwischen Unternehmen X und Unternehmen Y vereinbart.“ Verben anstelle von Substantiven zu verwenden, ist somit die bessere Wahl.

Leicht verständliche Wörter

Lange zusammengesetzte Wörter wie „Fullservice-Werbeagenturenranking“ erschweren die Lesbarkeit von Texten im Internet. Besser sind zerlegte Wörter wie „Ranking der Full-Service Werbeagenturen“.

Kurze und verständliche Sätze

Kurze Sätze sind einfacher zu lesen und leichter zu verstehen als lange Schachtelsätze. Hauptsätze sind kurze Sätze ohne Nebensätze. Daher sind Hauptsätze fast immer die besseren Sätze.

Zahlen von 1 bis 12 nicht als Ziffern

Zahlen von eins bis zwölf werden in Buchstaben geschrieben, ab 13 in Ziffern. Zahlen in Ziffern nach Möglichkeit nicht in die Satzmitte stellen.

Rechtschreibung und Grammatik

Für eine qualitativ hochwertige Pressemitteilung ist es wichtig, die Regeln der Rechtschreibung und der Grammatik zu beachten. Pressemitteilungen, in denen Fehler zu finden sind, erwecken schnell einen unseriösen Eindruck. Außerdem werden die Kriterien für Suchmaschinen immer strenger. Damit eine Pressemitteilung in den Suchmaschinen leicht gefunden wird, muss auch der Inhalt qualitativ hochwertig sein. Daher ist es für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, dass Pressemitteilungen regelkonform geschrieben sind.

 

Tipp 4: Die richtige Textlänge

Für das Lesen im Internet eignen sich besser kurze und prägnante Texte, als lange Abhandlungen. Das gilt auch für Online-Pressemitteilungen. Prägnant formulierte Pressemeldungen mit aktuellen Nachrichten und interessanten Inhalten sind die Basis einer guten Unternehmenskommunikation im Internet.

So kurz wie möglich und so lang wie nötig

Auf einigen Presseportalen gibt es unterschiedliche Vorgaben und Kriterien für die Länge von Pressemitteilungen. Zu kurze Pressemitteilungen mit wenig aussagekräftigen Inhalten werden von einigen Portalen abgelehnt. Andere Presseportale kürzen Pressemitteilungen automatisch, wenn die Texte zu lang sind. Die ideale Länge für Online-Pressemitteilungen liegt daher zwischen 300 und 500 Wörtern bzw. zwischen 2.000 und 3.500 Zeichen.

Textlängen optimieren

Pressemitteilungen sollten vor der Veröffentlichung noch einmal auf die Textlänge geprüft und im Zweifelsfall gekürzt oder erweitert werden. Sollte eine Pressemeldung zu kurz geraten sein, hilft es, einen zusätzlichen Abschnitt mit einer interessanten Zusatzinformation einzufügen. Umgekehrt ist es empfehlenswert Online-Pressemeldungen, die mehr als 4.000 Zeichen umfassen, zu teilen oder zu kürzen.

Beispiel: Kurze Pressemitteilungen verlängern

Eine Online-Pressemitteilung berichtet über die Spende der Firma X zu Gunsten eines Tierschutzvereins zur Vermittlung von Tieren. Die Pressemeldung ist mit 1.150 Zeichen sehr kurz geraten. Ein Abschnitt über eine Statistik der vermittelten Tiere bietet die Möglichkeit, den Pressetext zu verlängern. Zudem enthält die Pressemeldung auf diese Weise interessante Zusatzinformationen für die Leser.

Beispiel: Lange Pressemitteilungen kürzen

Eine Online-Pressemitteilung stellt einen neuen Geschäftsführer in einer neuen Zweigstelle der Firma Y vor. Mit 5.000 Zeichen ist die Meldung sehr lang geraten. Statt den neuen Geschäftsführer und die neue Zweigstelle in einer langen Pressemitteilung vorzustellen, ist es besser, zwei kurze Meldungen zu schreiben, die den neuen Geschäftsführer und die neue Zweigstelle separat vorstellen.

 

Tipp 5: Eine prägnante/aussagekräftige Überschrift sorgt für Aufmerksamkeit

Die Überschrift (Headline) entscheidet darüber, ob eine Pressemitteilung gelesen wird oder nicht. Die Headline hat primär die Aufgabe das Interesse an der Mitteilung zu wecken, sie sollte daher die Kernaussage des Textes enthalten. Online-Leser überfliegen Texte, anstatt sie komplett zu lesen. Daher formuliert man Überschriften so, dass sie schnell zu erfassen sind.

Suchmaschinenoptimierung von Überschriften

Die Verwendung von Suchbegriffen (Keywords) unterstützt die Auffindbarkeit von Pressemitteilungen in den Suchmaschinen. Google und Co. indizieren Online-Texte nach den darin enthaltenen Schlüsselbegriffen und ordnen diese den entsprechenden Suchanfragen zu. Relevante Keywords in der Überschrift sind daher für eine Zuordnung des Textes bei Suchanfragen sehr wichtig. Vor allem bei der Veröffentlichung über Presseportale helfen Keywords, die Auffindbarkeit der Online-Pressemitteilung auf den Portalen und in den Suchmaschinen zu verbessern.

Die richtige Zeichenlänge

Die Zeichenlänge von Überschriften ist für die Darstellung von Online-Pressemitteilungen auf Presseportalen und in Suchmaschinen besonders wichtig. Damit die Überschrift sowohl auf Presseportalen als auch in den  Suchmaschinen vollständig angezeigt wird, sollte sie nicht zu lang sein. Damit eine Headline und alle Keywords in den Suchergebnissen von Google korrekt angezeigt werden, ist eine Überschrift mit höchstens 63 Zeichen zu empfehlen. Für mehr Informationen eignet sich die Unterteilung in Überschrift und Untertitel.

 

Tipp 6: Der perfekte erste Absatz

Der Teaser (Leadtext) bildet den Einstieg in die Online-Pressemitteilung. Die Hauptfunktion des Teasers ist es, den Leser über die wichtigsten Inhalte des Textes zu informieren. Außerdem soll dieser erste Absatz die Neugierde für die vollständige Mitteilung wecken, indem er einen Spannungsbogen zum Haupttext aufbaut. Der Leadtext entscheidet also darüber, ob der Pressetext gelesen wird oder nicht.

Das Wichtigste in wenigen Sätzen

Der Leadtext sollte nicht zu lang und leicht verständlich formuliert sein. Zwei bis drei Sätze, bzw. circa 200-300 Zeichen, sollten ausreichen, um die Kernaussage der Meldung zusammenzufassen. Inhaltliche Leitlinie für den Teaser sind die sechs wichtigen W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Warum und Wie). Erst im Haupttext folgen Erläuterungen und Details zum Thema.

Die Bedeutung des Teasers für Suchmaschinen und Presseportale

Der Teaser hat auch eine wichtige Funktion für die Darstellung der Pressemitteilung im Web. Die Suchmaschinen listen die Suchergebnisse nach dem Titel und einer kurzen Darstellung der Inhalte. Auch bei der Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen auf Presseportalen werden die Meldungen mit Titel und einer kurzen Einführung des Textes gelistet. Da der Leser anhand dieses Kurztextes entscheidet, ob er auf die angezeigte Online-Pressemitteilung klickt, ist es wichtig, die Hauptaussagen des Pressetextes im Teaser zu verfassen. Mit 200 bis 300 Zeichen wird der Teaser auf den meisten Online-Presseportalen vollständig angezeigt. Für die Anzeige in den Ergebnislisten der Suchmaschinen sollte das Wichtigste in den ersten 160 Zeichen stehen. Relevante Keywords im Teaser verbessern zusätzlich die Trefferquote in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. So unterstützt der Teaser eine bessere Auffindbarkeit und korrekte Darstellung des Pressetextes in den Trefferlisten der Suchmaschinen.

 

Tipp 7: Keywords sorgen für eine gute Auffindbarkeit im Web

Der Erfolg einer Online-Pressemitteilung ist nicht allein von der Qualität des Textes abhängig, sondern auch von der Auffindbarkeit im Internet. Der gezielte Einsatz von Keywords in Pressetexten unterstützt eine bessere Zuordnung der Texte zu den Suchanfragen und verhilft so zu einer besseren Sichtbarkeit der Pressemitteilung im Web.

Circa 90 Prozent der Internetnutzer verwenden Suchmaschinen wie Google und Yahoo bei der Recherche nach Informationen und Produkten. Suchmaschinen liefern den Internetnutzern relevante und aktuelle Informationen. Daher ist es wichtig, in den Suchmaschinen präsent zu sein und eine gute Platzierung zu erzielen. Die Zuordnung von relevanten Ergebnissen zu Suchbegriffen erfolgt unter anderem über die entsprechenden Keywords im Text. Online-Pressemitteilungen müssen deshalb auf die wichtigsten Suchbegriffe bzw. Keywords optimiert werden. Die Chance auf einen höheren Rang in der Ergebnisliste für einen Suchbegriff steigt damit wesentlich.

Erfolgsfaktor: Begriffswelt der Kunden

Um die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen entscheidend zu verbessern, sollten die Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der Kunden stammen. Es ist also wichtig, Wörter zu wählen, die potenzielle Kunden auch als Suchbegriffe verwenden. Als Schlüsselbegriffe wählt man daher Wörter, die potenzielle Kunden mit dem Unternehmen, der Marke oder einem bestimmten Produkt direkt in Verbindung bringen. Somit wird sichergestellt, dass der Pressetext in der Trefferliste der Suchmaschine erscheint und im Idealfall eine gute Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen erhält. Allerdings sollte nicht nur der Pressetext selbst für Suchmaschinen optimiert werden. Besonders die Überschrift und der Leadtext sollten relevante Keywords enthalten, damit die Trefferquote in den Suchmaschinen verbessert wird.

Die Keyworddichte

Für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist nicht nur die Auswahl der richtigen Keywords wichtig, sondern auch die Häufigkeit dieser Schlüsselwörter im Pressetext. Bei der Verwendung von Keywords spielt daher die Dichte der Keywords im Text eine wichtige Rolle.

Die Keyworddichte bezeichnet den prozentualen Anteil eines Schlüsselworts an der Gesamtzahl der Wörter im Text. Die Suchmaschinen stufen die Relevanz höher ein, wenn ein bestimmtes Keyword häufiger im Text vorkommt. Allerdings sollten Schlüsselbegriffe nicht übermäßig verwendet werden. Eine zu hohe Anzahl der Schlüsselwörter erschwert die Lesbarkeit und verschlechtert das Textverständnis. Die Suchmaschinen analysieren und bewerten inzwischen auch den syntaktischen und semantischen Kontext von Texten. Der Inhalt und die Textqualität stehen bei der Suchmaschinenoptimierung also immer an erster Stelle. Damit ein Text durch die Verwendung von Keywords nicht an Qualität verliert, ist eine Keyworddichte zwischen zwei und drei Prozent empfehlenswert.

 

Tipp 8: Links gezielt einbinden

Im Gegensatz zur klassischen Pressemitteilung bietet die Online-Pressemitteilung die Möglichkeit, Hyperlinks einzubinden und somit eine direkte Verbindung zwischen dem Text und der Unternehmenswebsite herzustellen. Mit Hilfe der Links lassen sich interessierte Leser gezielt auf weiterführende Informationen oder direkt in den virtuellen Verkaufsraum führen. Mit dem gezielten Einsatz von Links lassen sich auf diese Weise neue Kunden und Interessenten gewinnen. Die Links in den Pressemitteilungen können außerdem einen wichtigen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung leisten.

Links zur Interessenten- und Kundengewinnung

Links in Online-Pressemitteilungen können interessierte Leser in potentielle Kunden (Leads) wandeln und damit zur Neukundengewinnung beitragen. Dafür eignet sich, ähnlich wie im Online-Marketing, der Einsatz von  sogenannten Landingpages. Landingpages sind Unterseiten von Unternehmenswebsites, die den User nicht zur Startseite, sondern direkt zu einem bestimmten Angebot führen. Eine solche Landingpage erspart somit die Suche nach den gewünschten Informationen auf der eigentlichen Website.

Der Leser erhält durch die Weiterleitung auf eine bestimmte Landingpage weiterführende Informationen, die den Inhalt der Pressemitteilung komplettieren. Für Journalisten und Redakteure eignet sich ein Link (Deeplink) direkt auf das virtuelle Pressecenter mit weiteren Presseinformationen.

Eine Lead-Generierung erreicht man am besten über ein Anmeldeformular, z. B. für ein Gewinnspiel, für ein kostenloses Angebot, ein Whitepaper oder eine Produkt-Probe. Zur direkten Kundengewinnung führt man die Leser in den virtuellen Verkaufsraum, genau auf die Seite, auf der sich das in der Pressemitteilung beworbene Produkt befindet (Point of Sale). Der Deeplink führt also direkt zur Produkt- oder Shopseite.

Mit Backlinks zur Suchmaschinenoptimierung (Offpage-Optimierung)

Eine weitere wichtige Funktion von Links in Pressemitteilung ist die Generierung von mehr Reichweite im Internet. Zwei Drittel des Rankings in den Suchmaschinen wird durch Maßnahmen außerhalb der eigenen Website beeinflusst (Offpage-Optimierung). Optimiert wird mit Hilfe von externen Links, auch Backlinks genannt. Backlinks sind Hyperlinks, die von anderen Seiten auf die eigene Website führen. Diese Backlinks werden von den Suchmaschinen wie Empfehlungen von anderen Websites bewertet. Daher wirkt sich die Anzahl der Links positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen aus. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der verlinkenden Seiten wird bewertet. Je mehr Links von guten Websites auf die eigene Webseite führen, desto positiver ist die Auswirkung auf das eigene Ranking.

Durch die Platzierung von Pressemitteilungen auf Presse- und Fachportalen werden Backlinks auf die eigene Webseite generiert. News- und Presseportale sind in den Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen über viele verschiedene Presseportale verbessert daher automatisch auch das Ranking der eigenen Webseite in den Ergebnislisten der Suchmaschinen.

 

Tipp 9: Regelmäßig veröffentlichen

Die regelmäßige Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet trägt zu einer höheren Reichweite und einer besseren Sichtbarkeit im Internet bei. Die Suchmaschinen durchforsten das Web kontinuierlich nach neuen Daten. Aktuelle Inhalte werden mit einer hohen Priorität in den Suchmaschinendatenbanken indiziert und daher auch bei Suchanfragen in den Ergebnislisten höher gelistet. Wer regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlicht, hat automatisch eine größere Chance mehr Leser für seine Mitteilungen und mehr Besucher für seine Website zu gewinnen.

Aktuelle Pressemitteilungen liefern gutes Futter für die Suchmaschinen

Suchmaschinen lieben Text, vor allem aktuelle Texte. Pressemitteilungen sind aktuell und bestehen aus qualitativ hochwertigen Inhalten. Genau diese Eigenschaften machen Pressemitteilungen attraktiv für Suchmaschinen, denn Suchmaschinen indizieren aktuelle Inhalte mit einer hohen Priorität in ihre Datenbanken.

Im Vergleich zur klassischen Pressearbeit bieten Online-Pressemitteilungen die Möglichkeit, auch Meldungen zu verbreiten, die von den Medien nicht unbedingt aufgegriffen werden. Selbstverständlich sollte man immer nur etwas schreiben, wenn man auch etwas zu sagen hat. In erster Linie richten sich die Inhalte von Online-Pressemitteilungen jedoch nicht an die Medien, sondern an potentielle Kunden und Interessenten. Alle Informationen, die für potentielle Kunden interessant und wichtig sind, liefern mögliche Inhalte für die Online-Pressemitteilung.

Aktuelle Informationen auf der eigenen Website

Websites mit aktuellen Informationen werden häufiger von den Suchmaschinen durchsucht und indiziert. Die eigene Website bleibt durch die Veröffentlichung von Pressemitteilungen aktuell, auch wenn der Hauptbereich der Seite gleich bleibt. Aktuelle Pressemitteilungen sind daher eine gute Möglichkeit, die eigene Website regelmäßig aufzufrischen.

Aktuelle Informationen im Echtzeitweb

Die Social Networks liefern einen kontinuierlichen Strom aktueller Nachrichten. Ältere Informationen verschwinden sehr schnell aus dem Sichtfeld der User. Auch auf den Presseportalen sind aktuelle Nachrichten immer zuerst gelistet, ältere Nachrichten sind im Archiv zu finden. Im Zeitalter des Echtzeitwebs ist es daher wichtiger, regelmäßig kurze Nachrichten zu verbreiten, statt lange Abhandlungen in großen Zeitabständen.

Eine regelmäßige Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet versorgt die Leser mitaktuellen Informationen und die Suchmaschinen mit frischem Content. Eine regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Informationen im Internet ist daher ein wichtiger Schritt, um die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zu verbessern und damit potenzielle Kunden zu erreichen.

 

Tipp 10: Viele Veröffentlichungskanäle für mehr Reichweite

Mit den Medien des Web 2.0 sind viele neue Möglichkeiten entstanden, um Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Mit Blick auf die Suchmaschinen sind vor allem Websites mit einem guten Ranking in den Suchmaschinen wichtige Kanäle für die Veröffentlichung der Inhalte.

Veröffentlichung auf Presseportalen

Es gibt inzwischen eine stetig wachsende Anzahl von kostenlosen Presseportalen, um Unternehmensnews frei zu publizieren. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Über Google und Co. erreichen die News auf diese Weise sowohl Medienkontakte als auch potenzielle Kunden und Interessenten direkt.

Eintragung von Pressemitteilungen in RSS-Verzeichnisse

Die Bereitstellung von Pressemitteilungen als RSS-Feed ermöglicht eine einfache Verbreitung der Inhalte über viele verschiedene News-Dienste. Ein RSS-Feed besteht aus einem Titel mit kurzem Textanriss und einem Link zur ursprünglichen Website. Für eine weitreichende Verbreitung sollten die Feeds auf jeden Fall in RSS-Verzeichnisse wie free-rss, plazoo oder rss-verzeichnis eingetragen werden. Über die Verknüpfung mit Tags und Keywords lassen sich die RSSFeeds in den Suchmaschinen leichter finden.

Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Social Networks

Pressemitteilungen sollten auch in den Social Network Profilen nicht fehlen. Sie bieten aktuelle Informationen und eröffnen die Möglichkeit des direkten Feedbacks. Auf Google+, XING oder der Facebook Pinnwand können die Pressemitteilungen zusammen mit Bildern oder Videos veröffentlicht und mit weiteren Informationen auf der Unternehmenswebsite verknüpft werden. Die News erscheinen dann automatisch auch auf der Pinnwand eines jeden ‚Freundes’ bzw. ‚Fans’ und setzen somit den Grundstein einer viralen Verbreitung. Über die Microblogging-Dienste wie Twitter und Friendfeed verbreiten sich aktuelle Pressemitteilungen in Sekundenschnelle.

Veröffentlichung über Corporate Blogs

Ein Corporate Blog (Blog von Unternehmen) ist eine gute Möglichkeit, um den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note zu geben. Ein Blog fördert den offenen Dialog mit den Lesern und kann eine wichtige Schnittstelle zu Kunden, anderen Bloggern und Journalisten sein. Link- und Content-Partnerschaften mit anderen Blogs sorgen für eine weitere Vernetzung und Verbreitung der eigenen Blogbeiträge.

Eine weitreichende Veröffentlichung und Vernetzung im Internet ist der entscheidende Faktor für die Präsenz und Auffindbarkeit von Informationen im Netz. Aktuelle Inhalte werden häufiger von den Suchmaschinen durchsucht und indiziert als ältere Inhalte. So verbessert die regelmäßige Veröffentlichung von qualifizierten Inhalten über viele verschiedene Websites und Portale die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen signifikant. Insbesondere die zahlreichen Presseportale sorgen für eine weitreichende Verbreitung der Pressetexte. Die Veröffentlichung erfordert jedoch Zeit und Aufwand, denn die meisten Portale erfordern zunächst eine Registrierung und auch die Eingabemasken sind meist sehr unterschiedlich aufgebaut.

Um den manuellen Aufwand für die Mehrfacherfassung in den einzelnen Portalen gering zu halten, unterstützt die Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe Unternehmen und Agenturen bei der Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, Newsdiensten wie RSS-Verzeichnissen und Social Media wie Twitter, G+, XING, Facebook und Friendfeed.