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02

November
2017

von Tonn

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Wie lässt sich Influencer Marketing messen?

In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen das Influencer Marketing vorstellen und seine Messbarkeit aufzeigen. Außerdem geben wir Ihnen am Ende des Beitrags einige Tipps, wie Ihre Influencer-Kampagne ein voller Erfolg wird.

Was sind Influencer?
Influencer sind Meinungsmacher in den Sozialen Netzwerken, welche mit ihrer reichweitestarken Community für die Marketing- und Kommunikationszwecke eines Unternehmens eingesetzt werden. Auf der Grundlage des Vertrauens der jeweiligen Zielgruppen zu den Influencern ist es deren Ziel die Wertigkeit und die Glaubwürdigkeit der Markenbotschaft des Unternehmens zu steigern. Das Influencer-Marketing ist also eine Social Media Strategie, welche bereits von einem Großteil der deutschen Unternehmen eingesetzt wird, so beispielsweise von der Karlsruher Drogeriekette dm und auch dem Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto, der sogar eigene, interne Influencer ausbildet.

 

 

Influencer-Typen
Es wird zwischen sechs Influencer Typen unterschieden. Der erste Typ ist der Aktuelle. Brandaktuelle Dinge sind sein Hauptthemengebiet. Über Twitter, aber auch in seinem eigenen Blog teilt er seinen Followern seine Meinung zu diesen Trends mit. Der zweite Typ ist der Lifestyler. Er befasst sich, primär auf Instagram, Pinterest und in seinem eigenen Blog, mit Trends und Themen, die für die Zukunft relevant sind. Vereinzelt findet man die Lifestyler auch auf Facebook. Der Entertainer ist der dritte Influencer Typ. Auf unterhaltsame Art und Weise berichtet er seinen Followern über neue Dinge. Dafür nutzt er hauptsächlich Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram. Der vierte Typ ist der Aktivist. Ihm geht es vor allem darum, in den sozialen Medien, hauptsächlich auf Facebook und Twitter, gesellschaftlich und politisch aktiv zu sein und seine Meinung kund zu tun. Der fünfte Typ ist der Experte. Er ist charakterisiert durch sein Fachwissen, welches er primär auf seinem Blog, aber auch auf Facebook, Twitter und YouTube mitteilt. Der sechste und damit letzte Typ ist der Künstler. Durch seinen eigenen Stil kreiert er neuen und eigenen Content um seinen Followern die Welt aus seiner Perspektive zu zeigen. Man findet ihn primär auf Instagram, aber auch in seinem eigenen Blog und auf Facebook.

Wer kann Influencer sein?
Im Prinzip kann jeder Influencer werden. Es gibt jedoch drei Hauptgruppen, deren Mitglieder Influencer sind.
Zum einen sind es die Blogger. Besonders gute Influencer sind einflussreiche Blogger, da sie die Produkte meist in eine Geschichte einbetten (Siehe Blogbeitrag: Erzähl was vom Pferd! Oder: die Kraft der Geschichten). Diese Blogs werden meist regelmäßig von vielen Menschen gelesen und kommentiert. Zum anderen sind es Social-Media Nutzer mit vielen Followern, beispielsweise auf Twitter, Facebook, Instagram oder YouTube. Sie verfassen regelmäßig Beiträge, welche durch das Teilen vieler Follower eine große Reichweite haben und so viele Menschen erreichen, die ihre Meinung zu dem Thema in den Kommentaren kundtun. Die dritte große Gruppe sind Journalisten und Redakteure, die klassischen Influencer. Allerdings lassen sich allgemein keine klaren Grenzen mehr ziehen. Viele Blogger sind auch als Social Media Nutzer aktiv, Journalisten können Blogger sein und/oder Blogs zur Recherche nutzen. Auch die eigenen Kunden eines Unternehmens können Influencer sein, indem Sie in Verbraucherforen ihre Erfahrung kundtun, oder Blogs schreiben. Umgekehrt können Blogger auch Kunden sein, oder sogar Geschäftspartner oder Mitarbeiter. Andere Personengruppen, die man nicht in die oben genannten Gruppen zuordnen kann können auch Influencer sein. Zum Beispiel zufriedene Bestandskunden, Prominente, Fachkräfte, Politiker oder Foren-Betreiber.

Warum ist Influencer-Marketing wichtig für die Unternehmenskommunikation?
Influencer Marketing ist wichtiger denn je, da klassische Werbebotschaften im Web 3.0, in dem es darum geht die Bedeutung der Informationen für den Computer verwertbar zu machen und damit automatisch für die interessierten Nutzer zu ordnen, nicht mehr funktionieren. Die Mehrzahl der Konsumenten vertrauen den Empfehlungen anderer Personen im Internet, selbst, wenn sie diese nicht kennen. Sie vertrauen Online-Bewertungen mehr, als den Werbeaussagen des Unternehmens. Selbst klassische Meinungsmacher werden nicht mehr über die klassischen Kommunikationswege erreicht. Sie nutzen inzwischen lieber Suchmaschinen, beispielsweise Google oder wie bereits erwähnt Blogs und Social Media zur Recherche.

Faktoren an denen Influencer Marketing messbar ist
Auf der Suche nach einem passenden Influencer läuft man Gefahr sich von hohen Followerzahlen täuschen zu lassen und keine Evaluation durchzuführen, ob der gewählte Influencer zum Produkt und zum Unternehmen passt. Deshalb ist es wichtig seinen Influencer kontinuierlich im Blick zu haben und so festzustellen, ob die angestrebten Ziele erreicht werden. Dabei gilt es aber zu beachten, dass Influencer sich nicht anhand blanker Zahlen vergleichen lassen. Vorgaben wie Mindestreichweiten oder eine Mindest-Followerzahl sind daher wenig effektiv.

Bei der Zusammenarbeit mit dem Influencer ist zwischen der quantitativen und der qualitativen Analyse zu unterscheiden. Die quantitative Analyse beinhaltet zum einen die Reichweite, also wie viele Personen, dies können Besucher, Follower oder Abonnenten sein, hat der Influencer mit seinem Beitrag erreicht? Zum anderen wäre hier die Frequenz zu beachten. Also wie häufig postet der Influencer zu Ihrem Thema und wie groß ist die Resonanz auf diese Posts?

Die qualitative Analyse beinhaltet die thematische Ausrichtung, also ob die Posts des Influencers auch den besprochenen thematischen Schwerpunkt treffen. Achten Sie hier auch auf das Engagement, also wie viel Mühe steckt in der Kooperation mit Ihnen. Außerdem ist natürlich die Qualität zu bewerten. Dabei geht es um die Qualität der Beiträge an sich und zum anderen darum, ob die Tonalität der Beiträge zur Qualität der Marke bzw. des Produktes passt. Ein weiteres Kriterium ist die Autorität, also ob der Influencer gegenüber seiner Community Überzeugungskraft hat und Anerkennung genießt. Beachten Sie auch den finanziellen Aspekt. Lässt sich der Influencer bezahlen? Und wenn ja wie viel verlangt er für den Aufwand, den er betreibt?

Um die Faktoren in den Social Media Profilen zu überprüfen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Zahlen natürlich unmittelbar aus dem Profil ablesen. Dienste wie Twitter, Facebook etc. bieten aber auch eigene Statistiken und Analysen an, die sie zum Ablesen nutzen können.

Tipps für Ihren Erfolg.
Kommen wir nun zu den zu Beginn angekündigten Tipps, mit denen Ihre Influencer-Kampagne zum vollen Erfolg wird. Wenn die Wahl auf den passenden Influencer gefallen ist, gehen Sie persönlich auf ihn zu, das zeigt ihm, dass Sie seine Arbeit schätzen. Schreiben Sie ihm mindestens eine personalisierte E-Mail zu Beginn des Auftrages, in der die Ziele und der Mehrwert für Sie aber auch für ihn deutlich werden. Lassen Sie ihm außerdem ein Kampagnenbriefing zukommen, in dem wichtige Punkte geklärt werden. Beispielsweise „Wie lange soll ein Post online bleiben?“ oder „Wann soll gepostet werden?“.
Vergessen Sie nicht, dass Influencer Experten der jeweiligen Zielgruppe sind. Sie wissen was diese anspricht und wie sie mit den Zielpersonen umgehen müssen. Kooperieren Sie mit ihm. Lassen Sie ihm aber ausreichend unternehmerische Freiheit, denn nur so kann er die Marke oder Produkte so in seinen Post einbinden, sodass es für Sie, ihn und die Zielgruppe einen Mehrwert hat.

Gerne unterstützt MARTES NEW MEDIA Sie dabei den passenden Influencer für Ihre erfolgreiche Kampagnen zu finden. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme für ein erstes Gespräch. Sie erreichen uns telefonisch unter 0721 2012-120.