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Die Werbeagentur MARTES NEW MEDIA informiert ...

18

Juni
2010

von MARTES NEW MEDIA

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Pressemitteilungen im Internet

 

Das Internet ermöglicht es Unternehmen, durch die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eine hohe Reichweite und eine gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zu erzielen. Online-Pressemitteilungen sind daher die Basis für eine erfolgreiche Online-PR-Strategie. Während die klassische Pressemitteilung ein exklusives Informationsinstrument für die Presse ist, steht die Online-Pressemitteilung direkt in der Öffentlichkeit. Durch die Verbreitung über Presseportale erreicht die Pressemitteilung auch potentielle Kunden direkt. Damit ändern sich auch die inhaltlichen und formellen Anforderungen an die Online-Pressemitteilung. Die Online-Pressemitteilung kann ein wirkungsvolles Informationsinstrument für potentielle Kunden sein, wenn Unternehmen die Interessen ihrer Zielgruppen bei der Themenauswahl berücksichtigen. Bei der Erstellung von Pressemitteilungen helfen folgende zehn Tipps.

 

Werbeagentur Karlsruhe - Pressespiegel

 

Tipp 1: Auf den Inhalt kommt es an – ‚Content is King‘

Die emanzipierten Medienbürger des Web 2.0 lassen sich nicht mehr durch vollmundige Werbeversprechen überzeugen. Auch inhaltlose Selbstdarstellungen eignen sich nicht für eine Online-Pressemitteilung. Erfolgsversprechender sind sachliche und überzeugende Informationen: Interessante Neuigkeiten, Produkte und Inhalte, die Lösungen für Probleme bieten oder wichtiges Know-How vermitteln. Als Unternehmensnews sollten die Inhalte von Pressemitteilungen immer auch einen aktuellen Bezug haben. Geeignete Inhalte für Online-Pressemitteilungen sind:

  • aktuelle Termine und Events, wie Jubiläen, Seminare, Veranstaltungen
  • Neuheiten bei Produkten und Dienstleistungen, die einen sachlichen und lösungsorientierten Bezug haben
  • Veränderungen innerhalb des Unternehmens
  • Informationen zu sozialen und karitativen Aktivitäten bauen ein positives Unternehmensimage auf
  • wissenswerte und informative Inhalte unterstreichen die Fachkompetenz und das Know-How eines Unternehmens
  • Informationen und Zusammenfassungen von neuen Fachbeiträgen, Whitepapers  oder Videopräsentationen sind interessante Inhalte, mit denen sich das Interesse potentieller Kunden wecken lässt
  • Informationen über aktuelle Studien, Produkttests oder auch Leitfäden und Tipps sind viel gelesene Inhalte im Internet, mit denen Unternehmen ihre Zielgruppen überzeugen können

Mit aktuellen Informationen und überzeugenden Inhalten werden Online-Pressemitteilungen zu einem effektiven PR- und Marketing-Instrument, über das sich nicht nur Medienkontakte, sondern auch Kunden direkt gewinnen lassen.

 

Tipp 2: Eine klare Struktur hilft beim Lesen

Ein strukturierter Aufbau verleiht einem Text mehr Aussagekraft, verbessert die Lesbarkeit und ermöglicht den Lesern das schnelle Erfassen der wichtigsten Inhalte. Online-Pressemitteilungen sollten daher eine klare Struktur haben und übersichtlich gestaltet sein. Online-Texte werden mehr gescannt als gelesen. Eine leicht erfassbare Pressemitteilung besteht immer aus fünf Elementen:

  1. einem aussagekräftigen Titel (Headline) gegebenenfalls einem Untertitel (Subline)
  2. einem Einführungstext (Lead) mit den wichtigsten Inhalten in zwei bis drei Sätzen
  3. dem eigentlichen Meldungstext (Body) in drei bis fünf Absätzen
  4. den Kontaktinformationen mit Angabe des Ansprechpartners
  5. einem Abbinder (Boilerplate) mit den wichtigsten Unternehmensinformationen

 

Tipp 3: Der richtige Schreibstil – Mit klaren Formulierungen punkten

Wichtig bei Pressetexten ist neben dem Nachrichtenwert vor allem die Ausdrucksweise. Pressemitteilungen sollten daher immer sachlich und regelkonform geschrieben sein. Leicht verständliche Inhalte und insbesondere die gute Aufbereitung sind die Grundlage für das erfolgreiche Schreiben einer Pressemitteilung.

Ein guter Stil macht immer einen guten Eindruck. Dies gilt auch für Online-Pressemitteilungen. Pressemeldungen sollten daher stets sachliche Informationen und klare Aussagen enthalten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei einfache und verständliche Sätze. Ein Leser wird einen Satz nicht zweimal lesen, wenn er eine Textpassage aufgrund von verschachtelten Satzkonstruktionen nicht versteht. Auch komplizierte Fachbegriffe oder blumige Ausdrücke erschweren das Textverständnis. Es ist daher wichtig, dass der Sprachstil einigen Regeln folgt:

Inhalt statt Werbung

Werbesprache ist in einer Pressemitteilung absolut tabu! Rein werbliche Mitteilungen sind wenig erfolgsversprechend, denn sie liefern selten wirklich überzeugende Argumente. Übertreibungen und Superlative wie „sensationell“ oder „bahnbrechend“ haben immer einen werblichen Charakter. Adjektive wie „besonders“ und „hervorragend“ sind meist überflüssig, da eine Pressemitteilung objektiv und nicht wertend sein sollte.

Präsens schafft Aktualität

Ein Text in der Vergangenheitsform vermittelt dem Leser das Gefühl, die Nachricht der Pressemitteilung wäre bereits veraltet. Für eine Pressemitteilung ist daher Präsens die richtige Zeitform. Die Gegenwartsform gibt der Pressemitteilung einen aktuellen Charakter.

Schreiben in der dritten Person

Eine Pressemitteilung sollte immer in der dritten Person verfasst sein. Statt „Wir eröffnen mit ‚blog.martes.de’ einen neuen Blog.“ ist „Werbeagentur MARTES NEW MEDIA eröffnet mit ‚blog.martes.de’ eine neue Online-Blog.“ die bessere Form für eine Pressemitteilung.

Fachbegriffe und Abkürzungen erklären

Pressemitteilungen sollten frei von komplizierten Fachausdrücken sein. Nicht jeder Leser ist ein Fachmann. Außerdem sind selbst Fachleuten längst nicht immer alle Fachbegriffe geläufig. Auf einen Fachbegriff sollte daher stets eine kurze Erklärung folgen. Auch Fremdwörter sollten übersetzt werden. Bei der Verwendung von Abkürzungen sollte man den abgekürzten Begriff zuvor einmal ausschreiben und die Abkürzung in Klammern dahinter schreiben.

Auf Wörter ohne Aussagewert verzichten

Wichtig ist auch die Verwendung von beschreibenden und aussagekräftigen Wörtern. Füllwörter wie „eigentlich“, „ziemlich“, „schon“, „irgendwann“, „möglicherweise“, etc. sind Teil der gesprochenen Sprache und für Texte daher nicht optimal. Wörter mit einem geringen Aussagewert gehören nicht in eine Pressemitteilung und können einfach weggelassen werden.

Aktive Sprache wirkt lebendiger

Passive Formulierungen machen eine Online-Pressemitteilung unpersönlich und schwer verständlich. Besser sind aktive Formulierungen: „Die Werbeagentur GmbH erweitert ihre Produktpalette“, statt „Die Produktpalette wird von der Werbeagentur GmbH erweitert“. Ist die handelnde Person bekannt ist es sinnvoll, sie auch zu nennen. Formulierungen im Aktiv machen die Mitteilung lebendiger.

Verben statt Substantive

Das Umwandeln von Verben oder Adjektiven in ein Substantiv macht Textaussagen meist unnötig kompliziert. Daher ist es wichtig, Wörter mit den Endungen -ung, -heit, -keit, -ät, und -mus in Pressemitteilungen möglichst zu vermeiden. Statt „Gestern wurde eine Vereinbarung über die Kooperation zwischen Unternehmen X und Unternehmen Y getroffen.“ ist eine Formulierung ohne Substantive viel leichter verständlich: “Gestern wurden die Kooperation zwischen Unternehmen X und Unternehmen Y vereinbart.“ Verben anstelle von Substantiven zu verwenden, ist somit die bessere Wahl.

Leicht verständliche Wörter

Lange zusammengesetzte Wörter wie „Fullservice-Werbeagenturenranking“ erschweren die Lesbarkeit von Texten im Internet. Besser sind zerlegte Wörter wie „Ranking der Full-Service Werbeagenturen“.

Kurze und verständliche Sätze

Kurze Sätze sind einfacher zu lesen und leichter zu verstehen als lange Schachtelsätze. Hauptsätze sind kurze Sätze ohne Nebensätze. Daher sind Hauptsätze fast immer die besseren Sätze.

Zahlen von 1 bis 12 nicht als Ziffern

Zahlen von eins bis zwölf werden in Buchstaben geschrieben, ab 13 in Ziffern. Zahlen in Ziffern nach Möglichkeit nicht in die Satzmitte stellen.

Rechtschreibung und Grammatik

Für eine qualitativ hochwertige Pressemitteilung ist es wichtig, die Regeln der Rechtschreibung und der Grammatik zu beachten. Pressemitteilungen, in denen Fehler zu finden sind, erwecken schnell einen unseriösen Eindruck. Außerdem werden die Kriterien für Suchmaschinen immer strenger. Damit eine Pressemitteilung in den Suchmaschinen leicht gefunden wird, muss auch der Inhalt qualitativ hochwertig sein. Daher ist es für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, dass Pressemitteilungen regelkonform geschrieben sind.

 

Tipp 4: Die richtige Textlänge

Für das Lesen im Internet eignen sich besser kurze und prägnante Texte, als lange Abhandlungen. Das gilt auch für Online-Pressemitteilungen. Prägnant formulierte Pressemeldungen mit aktuellen Nachrichten und interessanten Inhalten sind die Basis einer guten Unternehmenskommunikation im Internet.

So kurz wie möglich und so lang wie nötig

Auf einigen Presseportalen gibt es unterschiedliche Vorgaben und Kriterien für die Länge von Pressemitteilungen. Zu kurze Pressemitteilungen mit wenig aussagekräftigen Inhalten werden von einigen Portalen abgelehnt. Andere Presseportale kürzen Pressemitteilungen automatisch, wenn die Texte zu lang sind. Die ideale Länge für Online-Pressemitteilungen liegt daher zwischen 300 und 500 Wörtern bzw. zwischen 2.000 und 3.500 Zeichen.

Textlängen optimieren

Pressemitteilungen sollten vor der Veröffentlichung noch einmal auf die Textlänge geprüft und im Zweifelsfall gekürzt oder erweitert werden. Sollte eine Pressemeldung zu kurz geraten sein, hilft es, einen zusätzlichen Abschnitt mit einer interessanten Zusatzinformation einzufügen. Umgekehrt ist es empfehlenswert Online-Pressemeldungen, die mehr als 4.000 Zeichen umfassen, zu teilen oder zu kürzen.

Beispiel: Kurze Pressemitteilungen verlängern

Eine Online-Pressemitteilung berichtet über die Spende der Firma X zu Gunsten eines Tierschutzvereins zur Vermittlung von Tieren. Die Pressemeldung ist mit 1.150 Zeichen sehr kurz geraten. Ein Abschnitt über eine Statistik der vermittelten Tiere bietet die Möglichkeit, den Pressetext zu verlängern. Zudem enthält die Pressemeldung auf diese Weise interessante Zusatzinformationen für die Leser.

Beispiel: Lange Pressemitteilungen kürzen

Eine Online-Pressemitteilung stellt einen neuen Geschäftsführer in einer neuen Zweigstelle der Firma Y vor. Mit 5.000 Zeichen ist die Meldung sehr lang geraten. Statt den neuen Geschäftsführer und die neue Zweigstelle in einer langen Pressemitteilung vorzustellen, ist es besser, zwei kurze Meldungen zu schreiben, die den neuen Geschäftsführer und die neue Zweigstelle separat vorstellen.

 

Tipp 5: Eine prägnante/aussagekräftige Überschrift sorgt für Aufmerksamkeit

Die Überschrift (Headline) entscheidet darüber, ob eine Pressemitteilung gelesen wird oder nicht. Die Headline hat primär die Aufgabe das Interesse an der Mitteilung zu wecken, sie sollte daher die Kernaussage des Textes enthalten. Online-Leser überfliegen Texte, anstatt sie komplett zu lesen. Daher formuliert man Überschriften so, dass sie schnell zu erfassen sind.

Suchmaschinenoptimierung von Überschriften

Die Verwendung von Suchbegriffen (Keywords) unterstützt die Auffindbarkeit von Pressemitteilungen in den Suchmaschinen. Google und Co. indizieren Online-Texte nach den darin enthaltenen Schlüsselbegriffen und ordnen diese den entsprechenden Suchanfragen zu. Relevante Keywords in der Überschrift sind daher für eine Zuordnung des Textes bei Suchanfragen sehr wichtig. Vor allem bei der Veröffentlichung über Presseportale helfen Keywords, die Auffindbarkeit der Online-Pressemitteilung auf den Portalen und in den Suchmaschinen zu verbessern.

Die richtige Zeichenlänge

Die Zeichenlänge von Überschriften ist für die Darstellung von Online-Pressemitteilungen auf Presseportalen und in Suchmaschinen besonders wichtig. Damit die Überschrift sowohl auf Presseportalen als auch in den  Suchmaschinen vollständig angezeigt wird, sollte sie nicht zu lang sein. Damit eine Headline und alle Keywords in den Suchergebnissen von Google korrekt angezeigt werden, ist eine Überschrift mit höchstens 63 Zeichen zu empfehlen. Für mehr Informationen eignet sich die Unterteilung in Überschrift und Untertitel.

 

Tipp 6: Der perfekte erste Absatz

Der Teaser (Leadtext) bildet den Einstieg in die Online-Pressemitteilung. Die Hauptfunktion des Teasers ist es, den Leser über die wichtigsten Inhalte des Textes zu informieren. Außerdem soll dieser erste Absatz die Neugierde für die vollständige Mitteilung wecken, indem er einen Spannungsbogen zum Haupttext aufbaut. Der Leadtext entscheidet also darüber, ob der Pressetext gelesen wird oder nicht.

Das Wichtigste in wenigen Sätzen

Der Leadtext sollte nicht zu lang und leicht verständlich formuliert sein. Zwei bis drei Sätze, bzw. circa 200-300 Zeichen, sollten ausreichen, um die Kernaussage der Meldung zusammenzufassen. Inhaltliche Leitlinie für den Teaser sind die sechs wichtigen W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Warum und Wie). Erst im Haupttext folgen Erläuterungen und Details zum Thema.

Die Bedeutung des Teasers für Suchmaschinen und Presseportale

Der Teaser hat auch eine wichtige Funktion für die Darstellung der Pressemitteilung im Web. Die Suchmaschinen listen die Suchergebnisse nach dem Titel und einer kurzen Darstellung der Inhalte. Auch bei der Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen auf Presseportalen werden die Meldungen mit Titel und einer kurzen Einführung des Textes gelistet. Da der Leser anhand dieses Kurztextes entscheidet, ob er auf die angezeigte Online-Pressemitteilung klickt, ist es wichtig, die Hauptaussagen des Pressetextes im Teaser zu verfassen. Mit 200 bis 300 Zeichen wird der Teaser auf den meisten Online-Presseportalen vollständig angezeigt. Für die Anzeige in den Ergebnislisten der Suchmaschinen sollte das Wichtigste in den ersten 160 Zeichen stehen. Relevante Keywords im Teaser verbessern zusätzlich die Trefferquote in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. So unterstützt der Teaser eine bessere Auffindbarkeit und korrekte Darstellung des Pressetextes in den Trefferlisten der Suchmaschinen.

 

Tipp 7: Keywords sorgen für eine gute Auffindbarkeit im Web

Der Erfolg einer Online-Pressemitteilung ist nicht allein von der Qualität des Textes abhängig, sondern auch von der Auffindbarkeit im Internet. Der gezielte Einsatz von Keywords in Pressetexten unterstützt eine bessere Zuordnung der Texte zu den Suchanfragen und verhilft so zu einer besseren Sichtbarkeit der Pressemitteilung im Web.

Circa 90 Prozent der Internetnutzer verwenden Suchmaschinen wie Google und Yahoo bei der Recherche nach Informationen und Produkten. Suchmaschinen liefern den Internetnutzern relevante und aktuelle Informationen. Daher ist es wichtig, in den Suchmaschinen präsent zu sein und eine gute Platzierung zu erzielen. Die Zuordnung von relevanten Ergebnissen zu Suchbegriffen erfolgt unter anderem über die entsprechenden Keywords im Text. Online-Pressemitteilungen müssen deshalb auf die wichtigsten Suchbegriffe bzw. Keywords optimiert werden. Die Chance auf einen höheren Rang in der Ergebnisliste für einen Suchbegriff steigt damit wesentlich.

Erfolgsfaktor: Begriffswelt der Kunden

Um die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen entscheidend zu verbessern, sollten die Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der Kunden stammen. Es ist also wichtig, Wörter zu wählen, die potenzielle Kunden auch als Suchbegriffe verwenden. Als Schlüsselbegriffe wählt man daher Wörter, die potenzielle Kunden mit dem Unternehmen, der Marke oder einem bestimmten Produkt direkt in Verbindung bringen. Somit wird sichergestellt, dass der Pressetext in der Trefferliste der Suchmaschine erscheint und im Idealfall eine gute Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen erhält. Allerdings sollte nicht nur der Pressetext selbst für Suchmaschinen optimiert werden. Besonders die Überschrift und der Leadtext sollten relevante Keywords enthalten, damit die Trefferquote in den Suchmaschinen verbessert wird.

Die Keyworddichte

Für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist nicht nur die Auswahl der richtigen Keywords wichtig, sondern auch die Häufigkeit dieser Schlüsselwörter im Pressetext. Bei der Verwendung von Keywords spielt daher die Dichte der Keywords im Text eine wichtige Rolle.

Die Keyworddichte bezeichnet den prozentualen Anteil eines Schlüsselworts an der Gesamtzahl der Wörter im Text. Die Suchmaschinen stufen die Relevanz höher ein, wenn ein bestimmtes Keyword häufiger im Text vorkommt. Allerdings sollten Schlüsselbegriffe nicht übermäßig verwendet werden. Eine zu hohe Anzahl der Schlüsselwörter erschwert die Lesbarkeit und verschlechtert das Textverständnis. Die Suchmaschinen analysieren und bewerten inzwischen auch den syntaktischen und semantischen Kontext von Texten. Der Inhalt und die Textqualität stehen bei der Suchmaschinenoptimierung also immer an erster Stelle. Damit ein Text durch die Verwendung von Keywords nicht an Qualität verliert, ist eine Keyworddichte zwischen zwei und drei Prozent empfehlenswert.

 

Tipp 8: Links gezielt einbinden

Im Gegensatz zur klassischen Pressemitteilung bietet die Online-Pressemitteilung die Möglichkeit, Hyperlinks einzubinden und somit eine direkte Verbindung zwischen dem Text und der Unternehmenswebsite herzustellen. Mit Hilfe der Links lassen sich interessierte Leser gezielt auf weiterführende Informationen oder direkt in den virtuellen Verkaufsraum führen. Mit dem gezielten Einsatz von Links lassen sich auf diese Weise neue Kunden und Interessenten gewinnen. Die Links in den Pressemitteilungen können außerdem einen wichtigen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung leisten.

Links zur Interessenten- und Kundengewinnung

Links in Online-Pressemitteilungen können interessierte Leser in potentielle Kunden (Leads) wandeln und damit zur Neukundengewinnung beitragen. Dafür eignet sich, ähnlich wie im Online-Marketing, der Einsatz von  sogenannten Landingpages. Landingpages sind Unterseiten von Unternehmenswebsites, die den User nicht zur Startseite, sondern direkt zu einem bestimmten Angebot führen. Eine solche Landingpage erspart somit die Suche nach den gewünschten Informationen auf der eigentlichen Website.

Der Leser erhält durch die Weiterleitung auf eine bestimmte Landingpage weiterführende Informationen, die den Inhalt der Pressemitteilung komplettieren. Für Journalisten und Redakteure eignet sich ein Link (Deeplink) direkt auf das virtuelle Pressecenter mit weiteren Presseinformationen.

Eine Lead-Generierung erreicht man am besten über ein Anmeldeformular, z. B. für ein Gewinnspiel, für ein kostenloses Angebot, ein Whitepaper oder eine Produkt-Probe. Zur direkten Kundengewinnung führt man die Leser in den virtuellen Verkaufsraum, genau auf die Seite, auf der sich das in der Pressemitteilung beworbene Produkt befindet (Point of Sale). Der Deeplink führt also direkt zur Produkt- oder Shopseite.

Mit Backlinks zur Suchmaschinenoptimierung (Offpage-Optimierung)

Eine weitere wichtige Funktion von Links in Pressemitteilung ist die Generierung von mehr Reichweite im Internet. Zwei Drittel des Rankings in den Suchmaschinen wird durch Maßnahmen außerhalb der eigenen Website beeinflusst (Offpage-Optimierung). Optimiert wird mit Hilfe von externen Links, auch Backlinks genannt. Backlinks sind Hyperlinks, die von anderen Seiten auf die eigene Website führen. Diese Backlinks werden von den Suchmaschinen wie Empfehlungen von anderen Websites bewertet. Daher wirkt sich die Anzahl der Links positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen aus. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der verlinkenden Seiten wird bewertet. Je mehr Links von guten Websites auf die eigene Webseite führen, desto positiver ist die Auswirkung auf das eigene Ranking.

Durch die Platzierung von Pressemitteilungen auf Presse- und Fachportalen werden Backlinks auf die eigene Webseite generiert. News- und Presseportale sind in den Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen über viele verschiedene Presseportale verbessert daher automatisch auch das Ranking der eigenen Webseite in den Ergebnislisten der Suchmaschinen.

 

Tipp 9: Regelmäßig veröffentlichen

Die regelmäßige Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet trägt zu einer höheren Reichweite und einer besseren Sichtbarkeit im Internet bei. Die Suchmaschinen durchforsten das Web kontinuierlich nach neuen Daten. Aktuelle Inhalte werden mit einer hohen Priorität in den Suchmaschinendatenbanken indiziert und daher auch bei Suchanfragen in den Ergebnislisten höher gelistet. Wer regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlicht, hat automatisch eine größere Chance mehr Leser für seine Mitteilungen und mehr Besucher für seine Website zu gewinnen.

Aktuelle Pressemitteilungen liefern gutes Futter für die Suchmaschinen

Suchmaschinen lieben Text, vor allem aktuelle Texte. Pressemitteilungen sind aktuell und bestehen aus qualitativ hochwertigen Inhalten. Genau diese Eigenschaften machen Pressemitteilungen attraktiv für Suchmaschinen, denn Suchmaschinen indizieren aktuelle Inhalte mit einer hohen Priorität in ihre Datenbanken.

Im Vergleich zur klassischen Pressearbeit bieten Online-Pressemitteilungen die Möglichkeit, auch Meldungen zu verbreiten, die von den Medien nicht unbedingt aufgegriffen werden. Selbstverständlich sollte man immer nur etwas schreiben, wenn man auch etwas zu sagen hat. In erster Linie richten sich die Inhalte von Online-Pressemitteilungen jedoch nicht an die Medien, sondern an potentielle Kunden und Interessenten. Alle Informationen, die für potentielle Kunden interessant und wichtig sind, liefern mögliche Inhalte für die Online-Pressemitteilung.

Aktuelle Informationen auf der eigenen Website

Websites mit aktuellen Informationen werden häufiger von den Suchmaschinen durchsucht und indiziert. Die eigene Website bleibt durch die Veröffentlichung von Pressemitteilungen aktuell, auch wenn der Hauptbereich der Seite gleich bleibt. Aktuelle Pressemitteilungen sind daher eine gute Möglichkeit, die eigene Website regelmäßig aufzufrischen.

Aktuelle Informationen im Echtzeitweb

Die Social Networks liefern einen kontinuierlichen Strom aktueller Nachrichten. Ältere Informationen verschwinden sehr schnell aus dem Sichtfeld der User. Auch auf den Presseportalen sind aktuelle Nachrichten immer zuerst gelistet, ältere Nachrichten sind im Archiv zu finden. Im Zeitalter des Echtzeitwebs ist es daher wichtiger, regelmäßig kurze Nachrichten zu verbreiten, statt lange Abhandlungen in großen Zeitabständen.

Eine regelmäßige Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet versorgt die Leser mitaktuellen Informationen und die Suchmaschinen mit frischem Content. Eine regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Informationen im Internet ist daher ein wichtiger Schritt, um die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zu verbessern und damit potenzielle Kunden zu erreichen.

 

Tipp 10: Viele Veröffentlichungskanäle für mehr Reichweite

Mit den Medien des Web 2.0 sind viele neue Möglichkeiten entstanden, um Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Mit Blick auf die Suchmaschinen sind vor allem Websites mit einem guten Ranking in den Suchmaschinen wichtige Kanäle für die Veröffentlichung der Inhalte.

Veröffentlichung auf Presseportalen

Es gibt inzwischen eine stetig wachsende Anzahl von kostenlosen Presseportalen, um Unternehmensnews frei zu publizieren. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Über Google und Co. erreichen die News auf diese Weise sowohl Medienkontakte als auch potenzielle Kunden und Interessenten direkt.

Eintragung von Pressemitteilungen in RSS-Verzeichnisse

Die Bereitstellung von Pressemitteilungen als RSS-Feed ermöglicht eine einfache Verbreitung der Inhalte über viele verschiedene News-Dienste. Ein RSS-Feed besteht aus einem Titel mit kurzem Textanriss und einem Link zur ursprünglichen Website. Für eine weitreichende Verbreitung sollten die Feeds auf jeden Fall in RSS-Verzeichnisse wie free-rss, plazoo oder rss-verzeichnis eingetragen werden. Über die Verknüpfung mit Tags und Keywords lassen sich die RSSFeeds in den Suchmaschinen leichter finden.

Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Social Networks

Pressemitteilungen sollten auch in den Social Network Profilen nicht fehlen. Sie bieten aktuelle Informationen und eröffnen die Möglichkeit des direkten Feedbacks. Auf Google+, XING oder der Facebook Pinnwand können die Pressemitteilungen zusammen mit Bildern oder Videos veröffentlicht und mit weiteren Informationen auf der Unternehmenswebsite verknüpft werden. Die News erscheinen dann automatisch auch auf der Pinnwand eines jeden ‚Freundes’ bzw. ‚Fans’ und setzen somit den Grundstein einer viralen Verbreitung. Über die Microblogging-Dienste wie Twitter und Friendfeed verbreiten sich aktuelle Pressemitteilungen in Sekundenschnelle.

Veröffentlichung über Corporate Blogs

Ein Corporate Blog (Blog von Unternehmen) ist eine gute Möglichkeit, um den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note zu geben. Ein Blog fördert den offenen Dialog mit den Lesern und kann eine wichtige Schnittstelle zu Kunden, anderen Bloggern und Journalisten sein. Link- und Content-Partnerschaften mit anderen Blogs sorgen für eine weitere Vernetzung und Verbreitung der eigenen Blogbeiträge.

Eine weitreichende Veröffentlichung und Vernetzung im Internet ist der entscheidende Faktor für die Präsenz und Auffindbarkeit von Informationen im Netz. Aktuelle Inhalte werden häufiger von den Suchmaschinen durchsucht und indiziert als ältere Inhalte. So verbessert die regelmäßige Veröffentlichung von qualifizierten Inhalten über viele verschiedene Websites und Portale die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen signifikant. Insbesondere die zahlreichen Presseportale sorgen für eine weitreichende Verbreitung der Pressetexte. Die Veröffentlichung erfordert jedoch Zeit und Aufwand, denn die meisten Portale erfordern zunächst eine Registrierung und auch die Eingabemasken sind meist sehr unterschiedlich aufgebaut.

Um den manuellen Aufwand für die Mehrfacherfassung in den einzelnen Portalen gering zu halten, unterstützt die Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe Unternehmen und Agenturen bei der Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, Newsdiensten wie RSS-Verzeichnissen und Social Media wie Twitter, G+, XING, Facebook und Friendfeed.